Landschaften von Frauen, die Geschichte geschrieben haben

Reisen Sie durch Spanien und entdecken Sie das Vermächtnis von Frauen, die die Geschichte verändert haben

Frauen, die Spanien geprägt haben

Erkunden Sie einzigartige Städte und Reiseziele auf den Spuren von Königinnen, Schriftstellerinnen und Künstlerinnen, die das Land verändert haben. Ihre Geschichten verbinden Kulturerbe und Landschaften auf einer Reise, auf der Vergangenheit und Gegenwart miteinander verschmelzen.

Drei großartige Reisende

Isabella I. von Kastilien reiste während ihrer gesamten Regierungszeit ununterbrochen. Die hl. Teresa wurde die „wandelnde Nonne“ genannt. Die Schriftstellerin Emilia Pardo Bazán zeichnete sich auch durch ihre Chroniken und Reisebücher aus. In Spanien bringen Ihnen sinnbildliche Routen und Orte die Geschichte dieser außergewöhnlichen Frauen näher.

Granada

Granada und das Erbe von Isabella I. von Kastilien

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Granada
A Coruña

A Coruña: auf den Spuren von Emilia Pardo Bazán

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A Coruña
Ávila

Ávila und die spirituelle Kraft der heiligen Teresa von Ávila

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Ávila
Granada Granada

Isabella I. von Kastilien

(1451 - 1504)

„Mein Wunsch und Befehl ist es, sollte ich außerhalb der Stadt Granada sterben, dass mein ganzer Körper so wie er ist ohne Verzögerung in die Stadt Granada gebracht wird.“

Granada und das Erbe von Isabella I. von Kastilien Granada ist von Isabella I. von Kastilien geprägt. Die Geschichte der Stadt zu entdecken bedeutet, Paläste, Klöster und Plätze zu besichtigen, die eine neue Ära für Spanien eingeleitet haben. Die Route der Königin Isabella lädt Sie dazu ein, das monumentale Vermächtnis dieser Monarchin in der andalusischen Stadt zu erkunden. Besuchen Sie die beeindruckende Königskapelle,  von Granada, wo Isabella begraben liegt, und gehen sie weiter zur historischen Königlichen Kanzlei von Granada und zum majestätischen Kloster San Jerónimo – Orte, die eng mit ihr verbunden sind. Wenn Sie die Plaza Isabel la Católica überqueren, bleiben Sie vor der von Mariano Benlliure geschaffenen Skulptur stehen, die die Königin mit Christoph Kolumbus bei der Kapitulation von Santa Fe darstellt, einer der entscheidendsten Momente der Weltgeschichte. Weitere Isabella-Routen: Segovia, Madrigal de las Altas Torres, Arévalo, Tordesillas ... alle diese Orte in Kastilien und León haben das Leben und die Regierungszeit von Isabella von Kastilien geprägt haben. Sie können Sie über die Isabella-Route der Region entdecken.

A Coruña A Coruña

Emilia Pardo Bazán

(1851- 1921)

„Der Schlüssel zu unserer Erneuerung liegt in der Frau, in ihrer Erziehung, in ihrer Persönlichkeit, in ihrem Bewusstsein.“

A Coruña: auf den Spuren von Emilia Pardo Bazán Im Norden Spaniens erwartet Sie A Coruña, eine Stadt mit einem ganz eigenen, eleganten Flair: leuchtend, kultiviert und zutiefst literarisch. Hier wurde Emilia Pardo Bazán geboren, einer der großen europäischen Schriftstellerinnen des späten 19. Jahrhunderts, die ihre Stadt in „Marineda“ verwandelte, den unsterblichen Schauplatz vieler ihrer Romane. Ein Spaziergang durch die Altstadt führt an jahrhundertealten Fassaden vorbei und ist vom stimmungsvollen Rauschen des Meeres begleitet. In der Rúa Rego de Auga stand einst ihr Geburtshaus; in der Calle Tabernas befindet sich heute das Museumshaus Emilia Pardo Bazánsowie der Sitz der Königlichen Galicischen Akademie. Von dort aus gelangt man über die Promenade, die zum Park Méndez Núñez führt, zu ihrer Skulptur. Diese ist dem Meer zugewandt und erinnert daran, dass hier Literatur und Landschaft Hand in Hand gehen. Weitere Reiseziele:  Diese Route endet nicht in der Stadt. Es gibt viele Orte in Galicien, die mit der Schriftstellerin verknüpft sind. Zum Beispiel die Landhäuser von Miraflores in Sanxenxo sowie das Landhaus von Meirás, oder die Therme von Mondariz.

Ávila Ávila

Teresa von Ávila

(1515- 1582)

„Es gibt keine Tugend in einer Frau, die nicht mit Verdacht betrachtet wird.“

Ávila und die spirituelle Kraft der heiligen Teresa von Ávila  Entdecken Sie die ummauerte Stadt Ávila auf den Spuren der hl. Teresa von Ávila, einer weltweit bekannten Mystikerin. Wer durch die mittelalterlichen Straßen schlendert, entdeckt eine Stadt, die noch ihre spirituelle und monumentale Atmosphäre bewahrt. Besuchen Sie die sinnbildlichen Orte auf der Teresa-Route, darunter das Kloster La Encarnación, das Konvent von San José oder das Kloster, das ihren Namen trägt und in ihrem Geburtshaus eingerichtet wurde. Und vergessen Sie nicht, die köstlichen traditionellen Eigelbe von Santa Teresa zu probieren. Weitere Teresa-Routen: In Ávila beginnt auch die Teresa-Route, die durch mehrere Dörfer bis nach Alba de Tormes führt – der Ort in Salamanca, in dem die hl. Teresa verstarb. Darüber hinaus können Sie über die Route Spuren der hl. Teresa andere spanische Städte kennen lernen, die mit dem Vermächtnis Teresas verbunden sind – eine einzigartige kulturelle, spirituelle und landschaftliche Erfahrung.

Frauen, die ihre Spuren hinterlassen haben; Orte, an denen man sie entdecken kann

Entdecken Sie Städte und Gebiete, die für die Geschichte und Kultur Spaniens von entscheidender Bedeutung sind. Erkunden Sie Orte auf der Karte, in denen einige der einflussreichsten Frauen ihr Vermächtnis hinterlassen haben, und finden Sie neue Routen, um das Land zu erkunden.

Santiago de Compostela

Santiago und die poetische Gefühlswelt der Rosalía de Castro

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Santiago de Compostela ist nicht nur das Ziel des Jakobswegs. Sie ist auch der Beginn einer intimen und einflussreichen Geschichte – der von Rosalía de Castro, einer der bedeutendsten Dichterinnen der europäischen Romantik.

Valencia

Valencia und das Goldene Zeitalter der Literatur: Isabel de Villena

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Im 15. Jahrhundert war Valencia einer der größten kulturellen Orte des Mittelmeers. Zu dieser Zeit lebte auch Isabel de Villena, die als erste Schriftstellerin in valencianischer Sprache gilt und ihrer Zeit weit voraus war.

Llucmajor

Das intime Mallorca: das Vermächtnis von María Antonia Salvà

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Fernab der konventionellen Routen kann man die raffinierteste und authentischste Version Mallorcas anhand von María Antonia Salvà entdecken, eine Vorreiterin der modernen Poesie in katalanischer Sprache und ein Symbol für mediterrane Ästhetik.

Gijón

Asturien und das Meer: auf den Spuren von Corín Tellado

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Asturien ist die Landschaft, die Corín Tellado inspiriert hat – laut der UNESCO die meist gelesene Autorin in spanischer Sprache nach Cervantes. Sie zu entdecken bedeutet, durch ein Land zu reisen, in dem Literatur und Meer sich die Hand reichen.

Cartagena

Die literarische Route der Carmen Conde in Cartagena

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Mediterran und hell: Cartagena ist der Schauplatz, der das Werk von Carmen Conde, der ersten Frau, die in Königliche Spanische Akademie aufgenommen wurde, geprägt hat.

San Millán de la Cogolla

San Millán de la Cogolla und das Vermächtnis von María de la O Lejárraga

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San Millán de la Cogolla, der Geburtsort der kastilischen Sprache, ist auch der Geburtsort von María de la O Lejárraga, einer brillanten Schriftstellerin, Dramatikerin und politischen Pionierin, deren Leben ein ganzes Jahrhundert spanischer Geschichte umspannte.

Teror

Pino Ojeda und Gran Canaria: die Insel als Territorium der Freiheit

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Gran Canaria ist nicht nur ein Reiseziel am Atlantik, sondern auch ein Ort der kreativen Emanzipation. Pino Ojeda, Dichterin und bildende Künstlerin, erschuf hier ihr Universum. Sie gilt als eine der Vorreiterinnen der abstrakten Kunst auf den Kanarischen Inseln.

Vélez-Málaga

Vélez-Málaga und das Vermächtnis von María Zambrano

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Vélez-Málaga ist die Landschaft, die das Denken der einflussreichsten spanischen Philosophinnen des 20. Jahrhunderts geprägt hat.

Sevilla

Das barocke Spanien der Luisa Roldán

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Wer Spanien auf den Spuren von Luisa Roldán, genannt „La Roldana“, erkundet, taucht ein in die Pracht des Barocks und in monumentale Städte, in denen heute ein Teil ihres außergewöhnlichen Werks erhalten ist. Als Bildhauerin mit außergewöhnlichem technischem Können bahnte sie sich einen Weg in einer von Männern dominierten Kunstwelt und prägte mit ihren Werken einige der großen Kulturzentren des Landes.

Barcelona

Barcelona und die Kunst der Carmen Amaya

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Meer, Kultur und Unterhaltung sind Teil der Identität der Stadt Barcelona. Hier wurde die Flamenco-Tänzerin Carmen Amaya geboren, die den Flamenco mit ihrer schwindelerregenden Fußarbeit und Energie revolutionierte und die Bühnen der ganzen Welt eroberte.

Madrid

Madrid und die Durchsetzung des Frauenwahlrechts: Clara Campoamor

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Entdecken Sie den Teil von Madrid, in dem Clara Campoamor vor der Parlamentstribüne für das Frauenwahlrecht kämpfte und damit einen Meilenstein in der Geschichte der spanischen Demokratie setzte.

Santander

María Blanchard und Santander: die Geburt einer Avantgarde

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Vor der leuchtenden Bucht von Santander, einer zum Meer und zum Horizont hin gerichteten Stadt, begann der Werdegang von María Blanchard, die erste Frau Spaniens, die sich dem Kubismus verschrieb. In dieser nördlichen Enklave entwickelte sich eine Künstlerin, die in die europäische Avantgarde aufsteigen sollte.

Toledo

Toledo und die mutige María Pacheco

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Toledo, eine kaiserliche Stadt und ein Schmelztiegel der Kulturen, ist der Ort, wo die Legende von María Pacheco, bekannt als „Löwin von Kastilien“, geboren wurde. Auf einem Spaziergang durch die gepflasterten Straßen kann man eins der wichtigsten Geschehnisse des 16. Jahrhunderts in Spanien nachempfinden: den Aufstand der Comuneros.

Paniza

María Moliner und Paniza: eine Route voller Kultur, Natur und Wein

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In Paniza, in der Provinz Zaragoza, gehen Kultur und Natur Hand in Hand und tragen den Namen von María Moliner, der Philologin, die mit ihrem berühmten Wörterbuch zum Gebrauch der spanischen Sprache das Verständnis der Sprache für immer verändert hat .

Vitoria-Gasteiz

Vitoria-Gasteiz, die Ursprünge von María de Maeztu

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Vitoria-Gasteiz, die Hauptstadt der Nachhaltigkeit, ist auch der Geburtsort von María de Maeztu, einer der größten Pädagoginnen und Denkerinnen des spanischen Feminismus.

Madrid

Madrid und die künstlerische Rebellion von Maruja Mallo

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Entdecken Sie das pulsierende und kulturelle Madrid, in dem Maruja Mallo zu einer der großen Künstlerinnen des figurativen Surrealismus und zu einer wichtigen Figur der Generation 27 aufstieg. Die Hauptstadt war das kreative Labor, in dem sie ihr kühnes Werk schuf und in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen mit gesellschaftlichen Konventionen brach.

Olite

Olite, der Hof von Blanca I. von Navarra

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Die Straßen und Denkmäler dieser mittelalterlichen Stadt laden zu einer Reise in die Vergangenheit ein, auf der Sie den Glanz des Hofes des Königreichs Navarra erleben. Zwischen Mauern, Türmen und gepflasterten Straßen wird die Geschichte von Blanca I. von Navarra in einer der eindrucksvollsten monumentalen Stätten Nordspaniens wieder lebendig.

Plasencia

Plasencia, Geburtsort von Inés de Suárez

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An den Ufern des Flusses Jerte liegt Plasencia, die so genannte „Perle des Tals“ – der Geburtsort von Inés de Suárez, der historischen Figur, die Isabel Allende zu ihrem Roman Inés meines Herzens inspirierte. Von dieser ummauerten Stadt aus machte sich eine Frau auf den Weg nach Amerika. Sie war entschlossen, ihr eigenes Schicksal zu gestalten, und nahm an der Eroberung Chiles teil.

A Coruña

A Coruña: auf den Spuren von Emilia Pardo Bazán

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Im Norden Spaniens erwartet Sie A Coruña, eine Stadt mit einem ganz eigenen, eleganten Flair: leuchtend, kultiviert und zutiefst literarisch. Hier wurde Emilia Pardo Bazán geboren, einer der großen europäischen Schriftstellerinnen des späten 19. Jahrhunderts, die ihre Stadt in „Marineda“ verwandelte, den unsterblichen Schauplatz vieler ihrer Romane.

Ávila

Ávila und die spirituelle Kraft der heiligen Teresa von Ávila

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Entdecken Sie die ummauerte Stadt Ávila auf den Spuren der hl. Teresa von Ávila, einer weltweit bekannten Mystikerin.

Santiago de Compostela Santiago de Compostela

Rosalía de Castro

(1837- 1885)

„Denn Frauen dürfen noch nicht schreiben, was sie fühlen und was sie wissen.“

Santiago und die poetische Gefühlswelt der Rosalía de Castro Santiago de Compostela ist nicht nur das Ziel des Jakobswegs. Sie ist auch der Beginn einer intimen und einflussreichen Geschichte – der von Rosalía de Castro, einer der bedeutendsten Dichterinnen der europäischen Romantik. Ein Spaziergang über die gepflasterten Plätze, durch die in atlantischen Nebel gehüllten Parks und zu den im Boden eingravierten Versen macht den Besuch zu einem gefühlsgeladenen Erlebnis. Hier wird Literatur gelebt, geatmet und gefühlt. Der Rundgang beginnt auf der Plaza del Obradoiro, wo Rosalía de Castro in der Kapelle Hostal dos Reis Católicos getauft wurde. Die Route führt weiter durch die Altstadt, mit Halt am Haus Casa de la Concha und der Plaza de la Universidad, wo Gedenktafeln an die Gebäude erinnern, in denen sie gewohnt hat. Im Alameda-Park überblickt ihr Denkmal die ewige Stadt; und die Route endet im Pantheon der Galicier, im Konvent von San Domingos de Bonava, wo die sterblichen Überreste der Schriftstellerin ruhen. Weitere Rosalía-Routen: in Padrón können Sie das Museumshaus Rosalía de Castro  besuchen. Die Umgebung ist eine der natürlichen Landschaften, die sie literarisch inspirierten. A Coruña und Muxia an der Costa da Morte sind weitere Orte in Galicien, die als Inspirationsquelle für ihre Gedichte dienten.

Valencia Valencia

Isabel de Villena

(1430 - 1490)

„Und diejenigen, die über die Frauen schimpfen, werden meinen Zorn erleiden, denn sie mögen denken, dass meine Mutter eine Frau ist, die von allen euren Töchtern eine Krone verdient. Sie ist ein dermaßen starker Schutz, dass niemand sie erzürnen kann, ohne mich sehr zu kränken.“

Valencia und das Goldene Zeitalter der Literatur: Isabel de Villena Im 15. Jahrhundert war Valencia einer der größten kulturellen Orte des Mittelmeers. Zu dieser Zeit lebte auch Isabel de Villena, die als erste Schriftstellerin in valencianischer Sprache gilt und ihrer Zeit weit voraus war. Ganz in der Nähe des Museums der Schönen Künste Valencia befindet sich das Königliche Kloster Santísima Trinidad, wo Isabel de Villena 1462 zur Äbtissin ernannt wurde. Unter ihrer Leitung entwickelte sich das Kloster zu einem wahren intellektuellen Ort, der die eine außergewöhnliche literarische Blüte der Stadt widerspiegelte. Diese Pracht ist noch immer bei einer Besichtigung der majestätischen Seidenbörse, ein Symbol für die damalige Handelsmacht, der Serranos-Türme und Quart-Türme, des eleganten Palast der Generalitat Valenciana oder der Kathedrale neben dem emblematischen Miguelete-Turm spüren. Hier liegt Ausiàs March, einer der großen Dichter dieses Zeitalters, begraben. Ganz in der Nähe der Seidenbörse, auf der Plaza de la Compañía, befindet sich auch das Wohnhaus von Jaume Roig, einem Zeitgenossen von Isabel de Villena.

Llucmajor Llucmajor

María Antonia Salvà

(1869 - 1958)

„Alles an seinem Platz, jedem Gefühl seine passende Musik.“

Das intime Mallorca: das Vermächtnis von María Antonia Salvà Fernab der konventionellen Routen kann man die raffinierteste und authentischste Version Mallorcas anhand von María Antonia Salvà entdecken, eine Vorreiterin der modernen Poesie in katalanischer Sprache und ein Symbol für mediterrane Ästhetik. In Llucmajor, wo sie sich Ende des 19. Jahrhunderts niederließ, entdeckt der Reisende eine gelassene und elegante Insel. Die Gedenktafel in der Straße Jaume I erinnert an ihr Wohnhaus, die Statue S'Espigolera an die Verbindung zwischen Tradition und Landschaft und die Wallfahrtskirche Nuestra Señora de Gracia bietet einen privilegierten Blick über die mallorquinische Ebene, ein Ort der absoluten Ruhe und Gelassenheit. Für alle, die auf der Suche nach einzigartigen Erlebnissen sind, bietet sich das Landgut s'Allapassa im Yachthafen von Llucmajor neben der prähistorischen Fundstätte von Capocorb Vell an. Das Landgut bietet einen Einblick in die ruhige, ländliche Atmosphäre, die die Schriftstellerin zu ihren Werken inspirierte: goldenes Licht, ein weiter Horizont und das Rauschen des Windes auf den Feldern. Diese Reise endet in der Altstadt von Palma, wo Sie die herrschaftliche Architektur, die Kunst in den Galerien und die köstliche Gastronomie entdecken können. Das Geburtshaus der Dichterin befindet sich in der Carrer d'En Morei Nr. 14 und ist der perfekte Ausgangspunkt für einen einzigartigen Aufenthalt in der Balearenhauptstadt.

Gijón Gijón

Corín Tellado

(1927-2009)

„Ich habe meinen eigenen, besonderen Stil. Es ist sehr wichtig, dass ein Leser Sie erkennt, wenn er Sie liest. Und ich bin in der Lage zu schreiben und zu schreiben und zu schreiben ...“

Asturien und das Meer: auf den Spuren von Corín Tellado  Asturien ist die Landschaft, die Corín Tellado inspiriert hat – laut der UNESCO die meist gelesene Autorin in spanischer Sprache nach Cervantes. Sie zu entdecken bedeutet, durch ein Land zu reisen, in dem Literatur und Meer sich die Hand reichen. Sie hat das literarische Gedächtnis der Stadt Gijón, in der sie lange lebte, geprägt.   Ein Spaziergang durch das mythische Viertel Cimavilla oder entlang des Strandes von San Lorenzo und die Aussicht über den Golf von Biskaya vom Hügel Santa Catalina aus lassen den Besucher in die maritime Atmosphäre eintauchen, die ihr unerschöpfliches literarisches Schaffen geprägt hat. Zwischen traditionellen Apfelweinkellereien, Cafés und geschichtsträchtigen Buchhandlungen bewahrt noch heute die Stadt den Flair, den diese Schriftstellerin zu mehr als 4.000 Romanen inspirierte. Über 400 Millionen Exemplare ihrer Werke wurden bereits weltweit verkauft. Die Reise geht weiter nach Viavélez, ihrer Heimatstadt im Westen Asturiens. Dieser kleine Fischerort im Westen Asturiens bietet mit seinen weißen Häusern am Meer ein intimes und authentisches Bild von Asturien.  Ihr Geburtshaus sowie die Straße, die heute ihren Namen trägt, verbinden den Reisenden mit der Wurzeln dieser Autorin, die Emotionen in weltweit beliebte Romane verwandelte.

Cartagena Cartagena

Carmen Conde

(1907 - 1996)

„Wir werden zusammen segeln, du wirst mein Segel sein, und ich werde dich zu verborgenen Meeren führen.“

Die literarische Route der Carmen Conde in Cartagenaa Mediterran und hell: Cartagena ist der Schauplatz, der das Werk von Carmen Conde, der ersten Frau, die in Königliche Spanische Akademie aufgenommen wurde, geprägt hat. Die Route beginnt im Artillería-Park und führt auf den Spuren der Schriftstellerin durch die Altstadt. In der Calle de la Palma, wo sie geboren wurde, kann der Besucher Ihre Ursprünge entdecken. Ganz in der Nähe, vor der Kirche del Carmen, befindet sich eine Skulptur, die sie auf einer Bank sitzend darstellt – als ob sie immer noch über das Leben nachdenken und uns zu einem Gespräch einladen würde. Der Spaziergang führt weiter über die symbolträchtige Calle Mayor, vorbei am Casino, über die Plaza del Ayuntamiento und zum Kai Alfonso XII. Ihr Heim. Im Museum Carmen Conde-Antonio Oliver, das im Kulturzentrum Ramón Alonso Luzzy untergebracht ist, kann man das persönlichste Universum der Autorin in ihrem rekonstruierten Büro betreten, wo ihre Bücher, Gegenstände und Erinnerungen den Besucher in die intime Atmosphäre versetzen, in der viele ihrer Werke entstanden.

San Millán de la Cogolla San Millán de la Cogolla

María de la O Lejárraga

(1874 - 1974)

„Das Wissen hat nie die Flügel der Träumerei gestutzt: es hat ihr nur einen neuen Namen gegeben.“

San Millán de la Cogolla und das Vermächtnis von María de la O Lejárraga San Millán de la Cogolla, der Geburtsort der kastilischen Sprache, ist auch der Geburtsort von María de la O Lejárraga, einer brillanten Schriftstellerin, Dramatikerin und politischen Pionierin, deren Leben ein ganzes Jahrhundert spanischer Geschichte umspannte. Ein unverzichtbarer Besuch auf jeder Reise nach La Rioja sind die Klöster von Suso und Yuso, die zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Einige der ersten Wörter der spanischen Sprache wurden in hinter ihren Mauern geschrieben. An diesem gelassenen Ort des Studiums verspürte María de la O Lejárragas erstmals ihre literarische Berufung. Im Zentrum der Ortschaft befindet sich ihr Geburtshaus, das noch immer von der Familie der Schriftstellerin bewahrt wird. Hier sind Erinnerungen und kleine literarische Schätze zu sehen, wie ein signiertes Exemplar ihrer Cuentos breves (Kurzgeschichten). Dieser hautnahe Kontakt zu Ihrem Vermächtnis macht den Besuch zu einem authentischen Erlebnis. Bei einem Spaziergang durch San Millán kann man die Kirchen, die traditionelle Architektur und die Aussicht auf das Tal von den Aussichtspunkten aus genießen. Das ehemalige Krankenhaus für Pilger auf des Jakobswegs, heute ein Restaurant, ist eine weitere Sehenswürdigkeit dieser Ortschaft, in der Kulturerbe, Landschaft und Literatur miteinander harmonieren.

Teror Teror

Pino Ojeda

(1916 – 2002)

„Lass mir meine Flügel, denn sie stellen niemanden in den Schatten“.

Pino Ojeda und Gran Canaria: die Insel als Territorium der Freiheit Gran Canaria ist nicht nur ein Reiseziel am Atlantik, sondern auch ein Ort der kreativen Emanzipation. Pino Ojeda, Dichterin und bildende Künstlerin, erschuf hier ihr Universum. Sie gilt als eine der Vorreiterinnen der abstrakten Kunst auf den Kanarischen Inseln. Auf dieser Route entdecken Sie die Insel aus ihrer Sicht: frei, modern und tief verwurzelt. Die Reise beginnt in Teror, im Norden der Insel. Umringt von traditioneller Architektur, Balkonen aus Holz und grünen Landschaften gedenkt eine Straße, die Calle Pintora y Poeta Pino Ojeda, dieser Künstlerin. Auf einem Spaziergang durch dieses Viertel, mit der imposanten Basilika Nuestra Señora del Pino als Ausgangspunkt, kann man die Gefühlswelt verstehen, das ihre frühen Jahre geprägt hat. Hier entwickelte sich ihre künstlerische Gabe und startete ihr Weg zur Freiheit.Anschließend führt die Route nach Las Palmas de Gran Canaria, der Stadt, in der sie einen großen Teil ihrer Werke schuf. 1958 gründete sie die Galería Arte, die erste von einer Frau gegründete Galerie auf den Kanarischen Inseln: ein bahnbrechender Schritt, der das kulturelle Ökosystem der Insel umkrempelte. Ein Spaziergang durch Vegueta und Triana, das Licht des Atlantiks und das Atlantische Zentrum für Moderne Kunst (CAAM), das einige ihrer Werke beherbergt, hilft dem Besucher, den kreativen Kontext zu verstehen, der ihre Entwicklung zu einer abstrakten Künstlerin inspirierte.Auf den Spuren von Pino Ojeda zu wandeln bedeutet, eine leuchtende und kulturell unruhige Insel zu entdecken. Dieses Erlebnis lädt uns dazu ein, den Atlantik mit der gleichen Entschlossenheit zu betrachten, mit der sie ihre kreative Unabhängigkeit verteidigte.

Vélez-Málaga (Andalusien) Vélez-Málaga (Andalusien)

María Zambrano

(1904 - 1991)

„Ich ziehe die gefährliche Freiheit einer stillen Knechtschaft vor.“

Vélez-Málaga und das Vermächtnis von María Zambrano Vélez-Málaga ist die Landschaft, die das Denken der einflussreichsten spanischen Philosophinnen des 20. Jahrhunderts geprägt hat. Eine Besichtigung des Vélez-Málaga von María Zambrano bedeutet, den Ursprung ihrer Werke zu erkunden. Weiße Straßen, strahlende Plätze und Aussichtspunkte mit Blick auf das Mittelmeer zeugen von der poetischen Sensibilität, die ihre Philosophie prägte. Das Erlebnis umfasst einen wichtigen Halt am Sitz der Stiftung María Zambrano im Palast Marqués de Beniel, einem der eindrucksvollsten Baudenkmäler der Stadt. Der Weg zu ihrem Geburtshaus führt an zahlreichen besonderen Orten vorbei. Ihr Mausoleum, einfach und schön, zeigt den Satz aus dem Hohelied, den sie selbst für ihre Grabinschrift gewählt hat: „Surge, amica mea, et veni“ („Steh auf,meine Freundin, und komm“). Ein kunstvolles Denkmal: Auf der zentral gelegenen Plaza de las Carmelitas scheint eine lebensgroße Statue der Schriftstellerin gelassen auf den Reisenden zu warten. Eine weitere Skulptur in der Calle Pancho zeigt sie als Kind in den Armen ihres Vaters. Ihr Leben und Werk sind auch auf einer der Seiten des Obelisken auf der Plaza de San Roque abgebildet.

Sevilla Sevilla

Luisa Roldán

(1652-1706)

„Sie zeichnete sich durch große Bescheidenheit aus. Ihr Können war überragend und ihre Tugend außergewöhnlich“ (Antonio Palomino).

Das barocke Spanien der Luisa Roldán Wer Spanien auf den Spuren von Luisa Roldán, genannt „La Roldana“, erkundet, taucht ein in die Pracht des Barocks und in monumentale Städte, in denen heute ein Teil ihres außergewöhnlichen Werks erhalten ist. Als Bildhauerin mit außergewöhnlichem technischem Können bahnte sie sich einen Weg in einer von Männern dominierten Kunstwelt und prägte mit ihren Werken einige der großen Kulturzentren des Landes. In Sevilla, wo sie in der Familienwerkstatt ausgebildet wurde, beginnt die Reise zwischen Klöstern, historischen Plätzen und einem reichen religiösen Erbe. Ein Besuch im Museum der Schönen Künste und ein Spaziergang durch die Altstadt, zwischen Kirchen und engen Gassen, geben einen Einblick in die lebendige künstlerische Atmosphäre, in der ihr Talent geschmiedet wurde. In der dem Atlantik zugewandten Stadt Cádiz setzte sie ihre berufliche Laufbahn fort. Die strahlende, maritime Altstadt lädt zu einem Spaziergang über Plätze und Aussichtspunkte ein, wo sich Kunst und Meer die Hand reichen. Die Route endet in Madrid, wo sie mit ihrer Ernennung zur Kammerbildhauerin die höchste Anerkennung bei Hofe erlangte – eine außergewöhnliche Leistung für eine Frau ihrer Zeit. Heute kann man ihre zarten und zugleich ausdrucksvollen Figuren im Prado-Museum und der Galerie der Königlichen Sammlungen bewundern. Weitere Orte, in denen Ihr Werk zu sehen ist. Das Nationalmuseum für Bildhauerei (Valladolid) beherbergt einige Werke, die diese künstlerische Reise abrunden. Bei einer Reise durch diese Städte kann man die schöpferische Kraft des spanischen Barocks und den Werdegang einer Künstlerin entdecken, die die Bildhauerei mit Gefühl und zeitloser Schönheit geprägt hat.

Barcelona Barcelona

Carmen Amaya

(1913–1963)

„Mein Leben und meine Kunst sind im Meer geboren. „Der Rhythmus der Wellen gab mir meine erste Vorstellung von Bewegung und Tanz.“

Barcelona und die Kunst der Carmen Amaya Meer, Kultur und Unterhaltung sind Teil der Identität der Stadt Barcelona. Hier wurde die Flamenco-Tänzerin Carmen Amaya geboren, die den Flamenco mit ihrer schwindelerregenden Fußarbeit und Energie revolutionierte und die Bühnen der ganzen Welt eroberte. Am Barceloneta-Strand, wo einst das Somorrostro-Viertel stand, in dem Carmen geboren wurde, kann man ihre ersten Schritte am Mittelmeer nachempfinden. Die Baracken sind zwar verschwunden, aber die Promenade und der der Künstlerin gewidmete Brunnen auf der Plaça de Brugada halten die Erinnerung an sie wach. Die Atmosphäre des Paral-lel, der historischen Theaterstraße Barcelonas, erinnert noch an die Zeit, in der sie in Theatern wie dem Tívoli auftrat, bevor sie ihre internationale Karriere startete. Auf dem Montjuïc hält der Poble Espanyol noch die Erinnerung an ihren Auftritt im Jahr 1929 im Rahmen der Weltausstellung von Barcelona wach und beherbergt die Flamencobühne der Carmen, die zu Ehren der Tänzerin geschaffen wurde. Dieser ist einer der bekanntesten Orte, um Flamenco in der Stadt live zu erleben. Runden Sie Ihre Route ab und genießen Sie den Panoramablick vom Montjuïc oder von einer Dachterrasse mit Blick auf das Meer aus. Schlendern Sie bei Einbruch der Dunkelheit durch die Stadtteile Born oder Gòtic oder genießen Sie Tapas, frischen Fisch oder eine Paella am Strand. Machen Sie einen Abstecher nach Begur. Wenn Sie möchten, können Sie Ihr Erlebnis an der Costa Brava fortsetzen. Dort befindet sich Mas d'en Pinc, das dem Mittelmeer zugewandte Bauernhaus, in dem sie ihre letzten Lebensjahre verbrachte, und in dem Sie eine kleine Ausstellung als Hommage an die Künstlerin besichtigen können. Dies ist der perfekte Abschluss Ihrer Reise zwischen Buchten mit kristallklarem Wasser, Küstenwegen und charmanten Dörfern.

Madrid Madrid

Clara Campoamor

(1888–1972)

„Freiheit lernt man, indem man sie ausübt.“

Madrid und die Durchsetzung des Frauenwahlrechts: Clara Campoamor Entdecken Sie den Teil von Madrid, in dem Clara Campoamor vor der Parlamentstribüne für das Frauenwahlrecht kämpfte und damit einen Meilenstein in der Geschichte der spanischen Demokratie setzte. Ihr Rundgang kann an der Carrera de San Jerónimo vor dem Abgeordnetenhausbeginnen, wo Sie sich die intensive Debatte vorstellen können, die 1931 den Weg für das Frauenwahlrecht in Spanien ebnete. Spazieren Sie dann zur Plaza de los Guardias de Corps, neben dem Kulturzentrum Conde Duque, wo eine Büste an diese wegweisende Anwältin und Parlamentarierin erinnert. Die Stadt bewahrt sie in Erinnerung, und zwar an alltäglichen Orten wie dem Bahnhof Chamartín-Clara Campoamor oder der Straße, die ihren Namen trägt. Darüber hinaus nimmt im historischen Madrider Athenaeum (in dem immer eine interessante Ausstellung stattfindet) ihr Porträt einen Platz ein, der den berühmtesten Persönlichkeiten vorbehalten ist. Führungen und andere Aktivitäten. Runden Sie Ihr Erlebnis mit einem Spaziergang durch das kulturelle und lebendige Madrid ab, das diese historischen Orte umgibt. Nach einem Besuch im Abgeordnetenhaus können Sie durch das Literatenviertel schlendern und eine Pause in den jahrhundertealten Cafés oder auf einer Terrasse einlegen. Genießen Sie bei Sonnenuntergang die Aussicht von einer Dachterrasse mit Panoramablick auf die Skyline von Madrid und stoßen Sie mit einem Wermut oder einem spanischen Wein auf die Freiheit an. Was die Gastronomie betrifft, so sollten Sie Klassiker wie Cocido Madrileño, Callos (Kutteln) oder Bocadillo de Calamares (Calamari-Sandwich) in der Gegend um den Plaza Mayor probieren Und wenn mehr über ihre Geschichte erfahren möchten, können Sie an Führungen teilnehmen, die den Frauen des 20. Jahrhunderts gewidmet sind, oder an Las Sinsombrero, bei der sogar die historische Debatte zwischen Clara Campoamor und Victoria Kent nachgestellt wird.

Santander Santander

María Blanchard

(1881–1932)

„So lange ich lebe, werde ich viele Blumen malen.“

María Blanchard und Santander: die Geburt einer Avantgarde Vor der leuchtenden Bucht von Santander, einer zum Meer und zum Horizont hin gerichteten Stadt, begann der Werdegang von María Blanchard, die erste Frau Spaniens, die sich dem Kubismus verschrieb. In dieser nördlichen Enklave entwickelte sich eine Künstlerin, die in die europäische Avantgarde aufsteigen sollte. Ein Rundgang durch Santander macht den Kontrast deutlich, der ihre Karriere prägte: die ruhige Eleganz der Stadt und die formale Radikalität des Kubismus. Spazieren Sie den Paseo Pereda entlang, betrachten Sie das Meer von den Gärten aus, betrachten Sie den zeitgenössischen Dialog im Centro Botín oder entdecken Sie ihr Werk im Museum für moderne und Moderne und Zeitgenössische Kunst Santander und Kantabrien (MAS). So können Sie die Ursprünge einer Künstlerin verstehen, die bis in die europäische Avantgarde vordrang. Zwischen städtischen Stränden und herrschaftlicher Architektur dient Santander als eine raffinierte Kulisse, die uns hilft, die Gefühlswelt einer Künstlerin zu verstehen, die Fragmentierung in Emotionen verwandelte. Auch können Sie in der Stadt der Route der Berühmtheiten  folgen, auf der Maria Blanchard eine wichtige Rolle spielt, da ihr Vermächtnis in die kulturelle Identität der Stadt integriert ist. Weitere Orte, an denen man ihr Werk entdecken kann: das Nationale Kunstzentrum Reina Sofía, das Nationalmuseum Thyssen-Bornemisza und das Prado-Nationalmuseum in Madrid, sowie das Museum der Schönen Künste Bilbao verfügen über Gemälde, die diese Route abrunden. Auf dieser Route werden Sie entdecken, dass die künstlerische Moderne auch ihre Wurzeln am Kantabrischen Meer hat.

Toledo Toledo

María Pacheco

(1496-1531)

„Sie, gnädige Frau, sollten Ihr Unglück beklagen und nicht meinen Tod, der gerecht ist und von niemandem beklagt werden sollte.“ (Juan de Padilla)

Toledo und die mutige María Pacheco Toledo, eine kaiserliche Stadt und ein Schmelztiegel der Kulturen, ist der Ort, wo die Legende von María Pacheco, bekannt als „Löwin von Kastilien“, geboren wurde. Auf einem Spaziergang durch die gepflasterten Straßen kann man eins der wichtigsten Geschehnisse des 16. Jahrhunderts in Spanien nachempfinden: den Aufstand der Comuneros. Der Rundgang beginnt in der Nähe des imposanten Alkazar von Toledo; ein Symbol der Macht und der Ort, an dem sich María Pacheco nach der Hinrichtung ihres Mannes Juan de Padilla niederließ. Von hier aus leitete sie die Verteidigung der Stadt gegen die kaiserlichen Truppen an. Heute erinnert die Statue an einem der schönsten Aussichtspunkte über den Tajo an diese entschlossene Frau. Die Route führt weiter zur majestätischen Kathedrale von Toledo. Der Überlieferung nach betrat sie diese mit dem Ziel, das Silber zu beschaffen, mit dem die Soldaten bezahlt werden sollten, die am Aufstand teilnahmen. Auf der sinnbildlichen Plaza de Zocodover verkündete Karl V. ihr Todesurteil und gab den Befehl, ihr Vermögen zu konfiszieren. Den Erzählungen zufolge gelang es ihr von dort aus, als Bauernmädchen verkleidet durch das Cambrón-Tor zu flüchten und begann somit ihr Leben im Exil. Der letzte Halt ist die Plaza de Padilla. Sie befindet sich dort, wo einst ihr Haus stand. Hier ist heute die Statue zu Ehren von Juan de Padilla, ihrem Ehemann, zu sehen. Wenn Sie Toledo anhand der Geschichte von María Pacheco entdecken, gehen Sie durch eine monumentale Stadt, in der jede Straße, jeder Stein und jeder Winkel von einer beeindruckenden Vergangenheit und dem Vermächtnis dieser Frau erzählt, die die Geschichte Kastiliens für immer geprägt hat. Entdecken Sie das authentischste Toledo: Betrachten Sie die Stadt vom Aussichtspunkt El Valle aus, der einen der beeindruckendsten Panoramablicke Spaniens bietet – vor allem bei Sonnenuntergang, wenn sich der monumentale Umriss der Stadt in goldene Farben taucht. Wenn Sie während des Fronleichnamfests reisen, können Sie Toledo mit ihren geschmückten Straßen und ihrer einzigartigen festlichen Atmosphäre in ihrer ganzen Pracht erleben. Gönnen Sie sich anschließend einige Tapas in den Straßen um Santo Tomé und Zocodover, wo Sie Carcamusas, geschmortes Rebhuhn oder Manchego-Käse probieren können, und genießen Sie zum Abschluss das traditionelle Marzipan. Eine köstliche Art, Ihre Reise voller Geschichte und Tradition abzurunden.

Paniza Paniza

María Moliner

(1900- 1981)

„Bildung ist die Grundlage für den Fortschritt; ich betrachte das Lesen sogar als ein geistiges Recht“.

María Moliner und Paniza: eine Route voller Kultur, Natur und Wein In Paniza, in der Provinz Zaragoza, gehen Kultur und Natur Hand in Hand und tragen den Namen von María Moliner, der Philologin, die mit ihrem berühmten Wörterbuch zum Gebrauch der spanischen Sprache das Verständnis der Sprache für immer verändert hat . Die Büste zu ihren Ehren markiert den Start eines wunderschönen Rundwegs bis zum Ontanar-Brunnen. Der Parcours führt durch Weinberge, vorbei an jahrhundertealten Bäumen, und bietet dem Besucher ein entspanntes und authentisches Erlebnis im Herzen der Landschaft Aragoniens. Am Weg erläutern Informationstafeln das Leben und Werk der Autorin und stellen ihren außergewöhnlichen Beitrag zur spanischen Sprache in den Kontext. Auf dieser Route können Sie das reiche architektonische Erbe der Stadt kennen lernen, wie die Mudéjar-Kirche Nuestra Señora de los Ángeles und das Heiligtum der Virgen del Águila. Önotourismus. Außerdem befindet sich Paniza im Herzen der Weinstraße Campo de Cariñena, was den Besuch wunderbar abrundet. Die Weinkellereien der Region bieten önotouristische Aktivitäten und die Möglichkeit, Weine mit langer Tradition zu verkosten, was die kulturelle Route bereichert.

Vitoria-Gasteiz Vitoria-Gasteiz

María de Maeztu

(1881- 1948)

„Ich bin Feministin. Ich würde mich schämen, es nicht zu sein, denn ich glaube, dass jede denkende Frau den Wunsch verspüren sollte, als Person am Gesamtwerk der menschlichen Kultur mitzuwirken.“

Vitoria-Gasteiz, die Ursprünge von María de Maeztu Vitoria-Gasteiz, die Hauptstadt der Nachhaltigkeit, ist auch der Geburtsort von María de Maeztu, einer der größten Pädagoginnen und Denkerinnen des spanischen Feminismus. Die Senda de la Senda, einer der schönsten Spazierrouten der Stadt, lädt Sie ein, auf den Spuren von María de Maeztu zu wandeln. Dieser drei Kilometer lange, von Bäumen gesäumte Fußgängerweg verbindet die Altstadt mit der Umgebung der Basilika San Prudencio. Eine der sinnbildlichsten Orte auf der Route ist der Florida-Park neben der Kathedrale María Inmaculada (die so genannte „neue Kathedrale“) und dem baskischen Parlamentsgebäude. Hier befand sich das ehemalige Gymnasium, in dem María de Maeztu und viele andere berühmte baskische Persönlichkeiten ausgebildet wurden. Der Parcours kann im Park abgeschlossen werden, der heute ihren Namen trägt und neben der Universidad del País Vasco in den ehemaligen Gärten Asilo de las Nieves liegt. Diese Grünfläche ist eine dauerhafte Hommage an ihr pädagogisches und soziales Vermächtnis. Aktivitäten: Runden Sie Ihr Erlebnis mit einer Radtour über den berühmten Grünen Ring ab, oder genießen Sie die berühmte baskische Gastronomie im mittelalterlichen Viertel, das von Tradition und Innovation geprägt ist.

Madrid Madrid

Maruja Mallo

(1902–1995)

„Die Kunst hat die Kraft, die Wirklichkeit zu ordnen.“

Madrid und die künstlerische Rebellion von Maruja Mallo Entdecken Sie das pulsierende und kulturelle Madrid, in dem Maruja Mallo zu einer der großen Künstlerinnen des figurativen Surrealismus und zu einer wichtigen Figur der Generation 27 aufstieg. Die Hauptstadt war das kreative Labor, in dem sie ihr kühnes Werk schuf und in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen mit gesellschaftlichen Konventionen brach. Sie können Ihren Rundgang an der Königlichen Akademie der Schönen Künste von San Fernando beginnen, wo Maruja Mallo zu einer Zeit ausgebildet wurde, in der sehr wenige Frauen Zugang zu einem Kunststudium hatten. Dort lernte sie Dalí kennen und wirkte neben Persönlichkeiten wie Buñuel und Lorca am kreativen Ambiente der Residencia de Estudiantes mit. Heute können Sie diesen kultigen Ort besuchen und den Geist der Avantgarde-Bewegungen wieder erleben, die die spanische Kunst verändert haben. Die Route führt weiter zur Puerta del Sol, wo Sie sich das Madrid der 1920er Jahre vorstellen können. Dort machte Maruja Mallo zusammen mit Margarita Manso, Dalí und Lorca den berühmten Gang ohne Hut, um den gesellschaftlichen Normen zu trotzen. Aus dieser symbolischen Geste entsprang Las Sinsombrero („Die Ohnehut“), eine Gruppe von Künstlerinnen, die Freiheit und Gleichheit im kulturellen Bereich forderten. Nutzen Sie die Gelegenheit, an einer der Führungen durch die Altstadt teilzunehmen, die dieser Gruppe gewidmet sind. Der wichtigste Halt auf der Route ist das Nationale Kunstmuseum Reina Sofía, wo Sie ihre Werke mit den charakteristischen geometrischen Formen sehen und auch entdecken können, wie sie das Populäre mit der Avantgarde verbindet. Erleben Sie das festliche und kreative Madrid: Tauchen Sie ein in das festliche Madrid, das auch Maruja Mallo inspiriert hat. Genießen Sie den Sonnenuntergang über der Stadt von der Dachterrasse des Círculo de Bellas Artes oder von einer der Dachterrassen mit Panoramablick aus. Spazieren Sie durch die Cava Baja, die Tapas-Straße schlechthin im Viertel La Latina, wo Sie Spezialitäten wie Calamari-Sandwiches, Patatas Bravas oder eine frisch zubereitete Tortilla probieren können. Wenn Sie im Mai reisen, verpassen Sie nicht das Fest zu Ehren von San Isidro mit Chulapos, Tanz unter freiem Himmel und Musik auf den Straßen. Und im Sommer findet das Fest zu Ehren von La Paloma statt, das die Altstadt mit guter Stimmung erfüllt.

Olite Olite

Blanca I. von Navarra

(1385- 1441)

„Es gibt nichts Gewisseres als den Tod, und nichts Ungewisseres als die Stunde des Todes.“

Olite, der Hof von Blanca I. von Navarra  Die Straßen und Denkmäler dieser mittelalterlichen Stadt laden zu einer Reise in die Vergangenheit ein, auf der Sie den Glanz des Hofes des Königreichs Navarra erleben. Zwischen Mauern, Türmen und gepflasterten Straßen wird die Geschichte von Blanca I. von Navarra in einer der eindrucksvollsten monumentalen Stätten Nordspaniens wieder lebendig. Alles in Olite scheint eine magische und ansprechende Atmosphäre zu schaffen. Ein Spaziergang vorbei an Adelshäusern und gotischen Kirchen führt unweigerlich zur imposanten Silhouette des Königlichen Palastes von Olite, einer ehemaligen königlichen Residenz und einer der spektakulärsten Burgpaläste Europas. In dieser Umgebung fällt es leicht, sich den Moment vorzustellen, an dem Blanca zur Thronfolgerin ausgerufen wurde, und die Tage, in denen der musik-, literatur- und kunstbegeisterte Hofstaat diese Säle und Höfe mit Leben erfüllte. Der Besuch führt anschließend zur Kirche Santa María la Real de Olite, wo die einzige bekannte Skulptur der Königin aufbewahrt wird. Jahrhundertelang stand die ursprüngliche gotische Statue über dem Eingang des Klosters und litt unter dem Lauf der Zeit. Heute kann man in der restaurierten und geschützten Kirche das künstlerische Erbe aus der Nähe betrachten, während am ursprünglichen Standort jetzt eine Nachbildung zu sehen ist. Ein Spaziergang durch Olite bedeutet, in das mittelalterliche Navarra einzutauchen und die Geschichte einer kultivierten und sensiblen Monarchin zu entdecken, die über ihre Regierungszeit hinaus historische Spuren hinterlassen hat. Erleben Sie das festlichste Olite: Runden Sie Ihr Erlebnis mit dem berühmten mittelalterlichen Sommerfest ab, bei dem die Burg zum Schauplatz von Turnieren, Märkten und nächtlichen Aufführungen wird. Erklimmen Sie die Türme des Palastes, um den besten Blick über die Weinberge Navarras zu genießen, und beenden Sie den Tag mit einer Verkostung von Weinen mit der Herkunftsbezeichnung Navarra, begleitet von Lammfleisch „al chilindrón“ oder einen Bohneneintopf „pochas de la tierra“ auf den Terrassen der Altstadt.

Plasencia Plasencia

Inés de Suárez

(1507 - 1580)

„Eine mutige Frau, die sich den Konventionen ihrer Zeit widersetzte.“ (Isabel Allende)

Plasencia, Geburtsort von Inés de Suárez An den Ufern des Flusses Jerte liegt Plasencia, die so genannte „Perle des Tals“ – der Geburtsort von Inés de Suárez, der historischen Figur, die Isabel Allende zu ihrem Roman Inés meines Herzens inspirierte. Von dieser ummauerten Stadt aus machte sich eine Frau auf den Weg nach Amerika. Sie war entschlossen, ihr eigenes Schicksal zu gestalten, und nahm an der Eroberung Chiles teil. Wenn man die ummauerte Stadt Plasencia betritt, taucht man in eine Umgebung ein, in der Geschichte, Kultur und Natur eng miteinander verwoben sind. Auf den Straßen, durch die Inés de Suárez einst ging, bevor sie den Ozean überquerte, entdeckt der Besucher ein außergewöhnliches monumentales Erbe: Herrenhäuser aus dem 13. Jahrhundert wie das der Familie Monroy, Renaissancepaläste wie das der Grafen von Mirabel und ein Stadtbild, das sein mittelalterliches Wesen intakt bewahrt hat. Sie können die beiden Kathedralen besichtigen, die in einem einzigen Komplex vereint sind: die Alte Kathedrale von Plasencia mit ihrer herrlichen romanischen Fassade und die Neue Kathedrale von Plasencia, ein herausragendes Beispiel des plateresken Stils. Dieser einzigartige architektonische Dialog macht den Besuch zu einem einmaligen Erlebnis in Spanien. Plasencia lädt Sie ein, auf Ihrer Route auch die Natur zu genießen. Die Uferpromenade entlang des Flusses Jerte bietet Momente der Ruhe, während Grünflächen wie der Park Los Pinos, der ein Freilichtmuseum für Skulpturen beherbergt, Kunst und Natur miteinander verbindet. Bei einem Spaziergang durch Plasencia entdecken Sie die Geschichte einer Frau, die ihrer Zeit trotzte, und entdecken eine Stadt, in der jede Mauer und jeder Stein Ihre Abenteuerlust anfachen. Umringt von Kirschbäumen, Märkten und den Aromen von Extremadura: Lassen Sie sich von der festlichen Atmosphäre mitreißen, um Ihr Erlebnis zu vervollständigen. Im Frühling ist das nahe gelegene Jerte-Tal von Kirschblüten übersät und bietet ein einzigartiges Naturschauspiel. Während der Feierlichkeiten des Großen Dienstags füllt sich die Stadt mit traditionellen Märkten, Musik und lokalen Produkten. In Sachen Gastronomie können Sie Spezialitäten aus Extremadura wie die Torta del Casar, iberischen Schinken, Migas und Zickleinbraten kosten, begleitet von Weinen aus der Region. Die Straßen der Altstadt sind von Bars und Terrassen übersät, in denen Sie Tapas im gemütlichen Tempo von Plasencia genießen können.