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Tipps, um sicher zu reisen
Sonnenuntergang am Strand Cofete, Fuerteventura

Herbst auf den Kanarischen Inseln: Holen Sie den Frühling 2020 nach

Kanarische Inseln

Das wird Sie in gute Laune versetzen: Noch ist es nicht zu spät, um dieses Jahr die Sonne und die angenehmen Frühlingstemperaturen in vollen Zügen zu genießen. Und zwar mit einem Urlaub auf den Kanarischen Inseln. Hier werden Herbst und Winter zum Frühling, denn die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt ca. 22 °C. Freuen Sie sich auf neun bis zehn Sonnenstunden pro Tag, auf eine atemberaubende Vulkanlandschaft, in Sie ins Freie zieht, und auf einige der besten Strände Europas.

  • Blick auf Gran Canaria mit Teneriffa im Hintergrund

    Ein Frühlingsparadies aus acht Inseln

    Wir präsentieren die acht Kanarischen Inseln: Gran Canaria ist auch als „Kontinent in Miniatur“ bekannt. Teneriffa ist auf ihre zwei, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Stätte besonders stolz. Lanzarote hat ihren eigenen Charakter; geprägt von einer schwarzen und rötlichen Vulkanlandschaft, die Sie in eine andere Welt versetzt. Fuerteventura steht für Meer und lange Sandstrände und ist eine wahres Windsurfer-Paradies. La Palma ist die grünste aller Kanareninseln und trägt daher den Spitznamen La isla bonita („Die schöne Insel“). Nicht umsonst ist La Gomera als La isla mágica („Die magische Insel“) bekannt, denn hier erwarten Sie zahlreiche zauberhafte Orte. El Hierro ist eine 100 % nachhaltige Insel, die sich mit erneuerbaren Energien selbst versorgt. Wobei La Graciosa eine kleine, praktisch unberührte Insel ist.

  • Nationalpark Timanfaya auf Lanzarote

    Freiheitsgefühl in der Natur

    Die Natur ist eines der Aushängeschilder der Inseln, und Gründe dafür gibt es genug. Es mag an ihrem vulkanischen Ursprung liegen, an der Kombination aus kargen Landschaften und üppigen Wäldern und Stränden, an der Artenvielfalt oder an dem guten Wetter, das dazu beiträgt, alles von der schönsten Seite zu sehen. Oder ganz einfach ausgedrückt: Die Natur der kanarischen Inseln zieht jeden in ihren Bann. Überzeugen Sie sich selbst. Besuchen Sie einen der vier Nationalparks (Teide auf Teneriffa, Caldera de Taburiente auf La Palma, Garajonay auf La Gomera und Timanfaya auf Lanzarote), oder einfach eine beliebige Insel, da deren Naturlandschaften größtenteils von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt wurden.

  • Playa de Corralejo auf Fuerteventura

    Ruhe und Entspannung am Strand

    Die Sonne scheint, die Temperaturen stimmen ... Sie sind auf den Kanarischen Inseln. Jetzt müssen Sie sich nur noch für einen Strand entscheiden, um vielleicht barfuß über den Sand zu spazieren, beim Sonnen die Seele baumeln zu lassen oder einen Sprung ins kühle Nass des Atlantiks zu wagen. Hier erwarten Sie endlos lange, weiße Sandstrände, die wie eine Wüste am Meer wirken, wie zum Beispiel die Strände im Naturpark Corralejo (Fuerteventura) oder Maspalomas (Gran Canaria). Es gibt aber auch Strände mit dunklem Sand, die an den vulkanischen Ursprung der Inseln erinnern, wie Charco Verde (La Palma) oder Playa del Inglés (La Gomera). Und nicht zu vergessen sind jene, an denen Sie völlig sorglos baden können, da es sich um natürliche Wasserbecken handelt, die durch Felsen vor den Strömungen geschützt sind – beispielsweise Charco Azul (El Hierro) oder Charco de La Laja (Teneriffa). Einige davon eignen sich besonders gut für Familien, z. B. Las Canteras (Gran Canaria) oder Las Teresitas (Teneriffa). Andere wiederum sind etwas abgelegen und praktisch unberührt, wie Cofete (Fuerteventura) oder Famara (Lanzarote). Entsprechende Informationen finden Sie auf der Website des Fremdenverkehrsbüros Kanarische Inseln.

  • San Cristóbal de la Laguna

    Kulturelle Besuche, um den Tag abzurunden

    Auf den Inseln erwarten Sie allerlei angenehme Überraschungen. Wussten Sie zum Beispiel, dass es auf Teneriffa eine Stadt des Weltkulturerbes gibt? Gemeint ist San Cristóbal de La Laguna. Bummeln Sie durch ihre Straßen und lassen Sie sich vom gemächlichen Lebensrhythmus der Kanaren anstecken! Die Architektur dieser Stadt ist ein gutes Beispiel für den kolonialen Baustil, der auf den Kanaren stark präsent ist. Auf Gran Canaria schlagen wir Ihnen eine archäologische Tour im Norden vor (zwischen Galdar, Guía und Agaete), um mehr über die Vorfahren der Inselbewohner zu lernen. Die Fusion von Architektur und Natur, die das Werk von Manrique auszeichnet, ist das Aushängeschild von Lanzarote und lässt sich an Orten wie dem Jardín del Cactus, dem Aussichtspunkt Mirador del Río oder Jameos del Agua bewundern. Auf Fuerteventura ist die Handschrift Manriques am atemberaubenden Aussichtspunkt Mirador de la Peña unverkennbar. Und auf La Gomera können Sie der einzigen, vollkommen entwickelten, noch lebenden Pfeifsprache der Welt lauschen. Diese Pfeifsprache von La Gomera („Silbo gomero“) wurde von der UNESCO zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt.

  • Papa arrugadas und kanarische Mojo-Sauce.

    Aromen, die glücklich machen

    Ein gutes Essen ist zweifellos ein Genuss – vor allem auf den Kanarischen Inseln. Dafür gibt es mehrere Gründe: Erstens, weil Sie meistens unter freiem Himmel, in der sanften Sonne und bei angenehmen Temperaturen speisen werden. Zweitens, weil die kanarische Gastronomie breit ausgewogen, leicht und exotisch ist. Da wäre zum Beispiel die große Auswahl an tropischen Früchten, wie die Kanarischen Bananen (wenn Sie sie noch nicht probiert haben, wissen Sie nicht, wie aromatisch diese Frucht sein kann), Papayas, Mangos und Mangas und viele mehr, mit denen sich köstliche Säfte zubereiten lassen. Des Weiteren gibt es einfache Gerichte wie Papas arrugadas (Schrumpelkartoffeln), die mit der köstlichen traditionellen Mojo-Sauce gereicht werden. Oder kosten Sie berühmte Gerichte wie Vieja al Horno (gebackener Papageifisch), Napfschnecken mit Mojo-Sauce oder Zickleinbraten. Und vergessen Sie nicht, jedes Essen mit heimischem Käse und Wein zu begleiten und einer mit Gofio zubereiteten Nachspeise abzurunden. Hinterher sind Sie wunschlos glücklich, garantiert!