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Maler im Real Alcázar de Sevilla

Spanische Städte, Inspiration zahlreicher Künstler

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Die Farben einer Landschaft

In besonderen Momenten - wenn man zum Beispiel durch die Straßen einer schönen Stadt spaziert oder einen Sonnenuntergang bewundert - würde man am liebsten den Anblick und die einzigartigen Farben wie auf einem Gemälde verewigen. Deswegen möchten wir Ihnen einige bekannte Gemälde vorstellen; Werke großer Künstler wie Goya, El Greco oder Sorolla, die besondere Orte und Momente in Madrid, Valencia, Barcelona oder Toledo festgehalten haben.

  • Casa-Museo Dalí Figueres

    Dalí und Figueres

    Willkommen im größten surrealistischen Gebäude der Welt! Willkommen im Teatro-Museo Dalí in Figueres, das vom Künstler persönlich als ein umfassendes künstlerisches Erlebnis entworfen wurde, und in dessen Krypta er begraben liegt. Das Dalí-Dreieck wird mit einem Besuch in den katalanischen Museen in Portlligat und Púbol vollendet. Dalí selbst erklärte: „In diesem außergewöhnlichen Ort berühren sich beinahe das Wahre und das Sublime. Mein mystisches Paradies beginnt in den Tälern des Ampurdá, zwischen den Hügeln von Les Alberes, und erreicht seine volle Pracht in der Bucht von Cadaqués. Dieses Paradies dient mir unermüdlich als Inspiration.“

  • La ermita de San Isidro el día de la fiesta. Francisco de Goya. Ölgemälde auf Leinwand, 41,8 x 43,8 cm. 1788

    Goya und Madrid

    Auf diesem Gemälde mit dem Titel La ermita de San Isidro el día de la fiesta („Die Einsiedelei des Heiligen Isidor am Festtag“) hielt Goya eine der typischsten Szenen Madrids fest: Menschen, die Schlange stehen, um aus der Wunderquelle zu trinken. Bei einem Spaziergang durch den Park Pradera de San Isidro erwachen diese heiteren Szenen, in denen der Künstler aus Zaragoza das Licht, die Landschaft und die Menschen mit seinem einzigartigen Stil verewigte, zu neuem Leben.

  • Atelier in der Fundación Pilar y Joan Miró, Palma de Mallorca

    Miró und Palma de Mallorca

    „Mallorca ist ein wunderbares Land, und an einigen Orten ist noch die Kraft der ersten Tage der Schöpfung spürbar.“ Diese Worte von Miró verdeutlichen die Beziehung, die der Künstler zu der Insel hatte, von der seine Mutter und seine Großeltern stammten. Er hat sich gewiss von Mallorcas Natur und Ruhe inspirieren lassen. Heute sind ein Teil seiner Werke sowie sein Atelier in der Stiftung Fundación Pilar i Joan Miró zu sehen.

  • Vista y plano de Toledo. El Greco. Ölgemälde auf Leinwand, 132 x 228 cm

    El Greco und Toledo

    Bei einem Spaziergang durch Toledo verfolgen Sie den Werdegang des Malers El Greco, der 1577 in der Stadt eintraf und hier 40 Jahre lang lebte. Die besondere Beziehung des Künstlers zu der Stadt lässt sich zum Beispiel auf diesem Gemälde Vista y plano de Toledo („Anblick und Karte von Toledo“) erkennen. Hier hat El Greco die modernen Gebäude seiner Zeit wie den Alkazar, das Tor Puerta de Bisagra und das Tavera-Krankenhaus abgebildet. Toledo bewahrt noch heute das Flair jener Jahre.

  • Museo Sorolla, Madrid

    Sorolla und Valencia

    Wenn man ein Bild von Sorolla betrachtet, hat man das Gefühl, von einer leichten Brise umweht und von den Sonnenstrahlen durchdrungen zu werden. Welcher Strand erscheint auf diesem Gemälde? Es ist der Stadtstrand von Valencia, auf dem Sorolla seine Ehefrau und seine Tochter im Sommer 1909 porträtierte. Wer wünscht sich nicht, in diese Landschaft aus langen blauen Pinselstrichen einzutreten und diesen Paseo a orillas del mar („Spaziergang am Meeresufer“) selbst zu unternehmen?

  • „Guernica“ im Reina Sofía-Museum

    Picasso und Málaga

    Am 25. Oktober 1881 erblickte in Málaga eins der größten Genies aller Zeiten das Licht der Welt: Pablo Picasso. Seine mediterrane Heimatstadt, deren Stierkämpfe und Landschaften er verewigt hat, ließ ihn nie los. Heute kann man in der Stadt einer dem Maler gewidmeten Route folgen und sein Geburtshaus besuchen. Picasso und seine Werke verwandelten sich jedoch bald in universale Symbole. Das beste Beispiel hierfür ist sein Werk Guernica, das nicht Málaga, sondern den Bombenangriff auf die baskische Stadt Guernica im Jahr 1937 darstellt - ein aussagekräftiges Symbol gegen die Barbarei. Das Gemälde befindet sich im Reina Sofía-Museum in Madrid.

  • Museo Julio Romero de Torres, Córdoba

    Julio Romero de Torres und Córdoba

    Der Blick dieser jungen Frau, die uns direkt in die Augen schaut, scheint uns zu hypnotisieren. Gemälde wie La chiquita piconera führen uns vor Augen, wie meisterhaft Julio Romero de Torres die Frauen aus Córdoba zu porträtieren wusste. Wenn man genau hinsieht, kann man hinter der offenen Tür den Guadalquivir-Fluss, die römische Brücke und den Calahorra-Turm erkennen, unverwechselbare Symbole der Stadt Córdoba (neben der berühmten Moschee). Das ist die andalusische Magie.

  • Casa Milà, Barcelona

    Gaudí und Barcelona

    Was wäre Barcelona ohne Gaudí? Höchstwahrscheinlich eine ganz andere Stadt, denn dann gäbe es nicht die Basilika Sagrada Familia, die Wohnhäuser Casa Batlló und Casa Milá, den Park Güell ... Gaudí wurde in Reus geboren und zog 1870 nach Barcelona, wo er Architektur studierte und seine berühmtesten Modernisme-Werke kreierte. Als er 1926 starb, waren die Straßen von Menschen überfüllt, die sich von ihm verabschieden wollten.

  • Peine del Viento, San Sebastián

    Chillida und San Sebastián

    Bei einem Spaziergang durch die wunderschöne Stadt San Sebastián trifft man am Ende des Ondarreta-Strands auf eine überraschende Stahlstruktur, die sich an die Felsen klammert. Es handelt sich um den so genannten Windkamm (Peine de los vientos), ein beeindruckendes Werk von Eduardo Chillida. Eine Würdigung der Stadt, in der der Bildhauer in seinem Haus auf dem Monte Igueldo geboren wurde und auch verstarb. Natur und Kunst sind hier auf immer und ewig vereint.

  • Retrato de hombre, ca. 1623. Diego Velázquez (Sevilla 1599 - Madrid 1660). Ölgemälde auf Leinwand. 55,5 x 38 cm.

    Velázquez und Sevilla

    Der wunderschöne Vers des Dichters Antonio Machado “Mi infancia son recuerdos de un patio de Sevilla” („Meine Kindheitserinnerungen sind erfüllt von einem Innenhof Sevillas“) könnte auch für Velázquez gelten. Denn dieser Künstler - einer der berühmtesten der Geschichte - wurde 1599 in Sevilla geboren. Hier absolvierte er das Kunststudium und schuf bis zu seinem 24. Lebensjahr zahlreiche Werke. Später ließ er sich am königlichen Hof nieder, wo berühmte Gemälde wie Las Meninas entstanden. Dieses „mysteriöse“ Portrait eines Mannes (Retrato de hombre) gehört zum Beispiel zu seinen sevillanischen Werken und einige Experten sind der Meinung, es könnte sich um ein Selbstportrait handeln. Zu seiner Zeit war Sevilla bereits eine reiche Stadt sowie Geburtsstätte zahlreicher großer Maler. Noch heute verzaubert diese andalusische Stadt, in der unser Genie das Licht der Welt erblickte, all ihre Besucher.

  • Fundación César Manrique, Teguise

    César Manrique und Lanzarote

    Man könnte behaupten, dass die gesamte Insel Lanzarote ein Werk von César Manrique sei. Heute ist die Landschaft der Insel von seinen Werken wie Jameos del Agua, Monumento del Campesino oder Mirador del Río geprägt. César Manrique hat sich immer dafür eingesetzt, die traditionelle Architektur der Insel zu bewahren und ihre Natur zu respektieren. Über Lanzarote sagte er einmal: „Für mich war es der schönste Ort der Erde. Und mir wurde bewusst, dass andere genauso denken würden, wenn sie ihn mit meinen Augen sehen könnten". Sein Wohnhaus kann in der Stiftung Fundación César Manrique besichtigt werden.

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