Titelblatt Covid-19

Hilfreiche Informationen für Touristen angesichts der von COVID-19 verursachten Situation

(Aktualisiert am Montag, den 1. Juni 2020)Spaniens Regierungspräsident Pedro Sánchez gab am 23. Mai bekannt, dass ab Juli die spanischen Grenzen für ausländische Touristen geöffnet sind und ab dem 1. Juli die Quarantänepflicht für Einreisende aufgehoben wird. Des Weiteren arbeitet die spanische Regierung derzeit an der Einführung strengster Sicherheitsbedingungen bei der Einreise, die Besucher und Einheimische zugleich schützen sollen.Bis zu dem genannten Datum gelten folgende Einschränkungen.

Wer darf nach Spanien einreisen?

Aufgrund des Alarmzustands, der am 14. März 2020 von der spanischen Regierung ausgerufen wurde, aufgrund dessen Kontrollen an den Landesgrenzen existieren, sowie der Wiedereinführung der Kontrollen auch an den Binnengrenzen auf dem Luft- und Seeweg, ist die Einreise in das spanische Staatsgebiet auf dem Landweg erlaubt nur für• Spanische Staatsbürger;• in Spanien ansässige Ausländer;• Personen, die die Grenze aus arbeitstechnischen Gründen überqueren müssen bzw. Gründe höherer Gewalt oder eine Notsituation anhand eines schriftlichen Dokuments beweisen können;• Diplomaten und Angehörige der Konsulate in Spanien, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit reisen;• diese Maßnahmen betreffen nicht den Warentransport.

Quarantänepflicht für Reisende

Reisende, die aus anderen Ländern nach Spanien einreisen, müssen 14 Tage Quarantäne einhalten. Diese Vorschrift wird am 1. Juli aufgehoben.Während der Quarantänezeit müssen die Personen, auf die im vorstehenden Abschnitt Bezug genommen wird, zu Hause bzw. in ihrer Unterkunft bleiben und diese nur für folgende Aktivitäten verlassen:a) Erwerb von Lebensmitteln, Medikamenten und Grundversorgungsmitteln. b) Besuch von Gesundheitszentren, -diensten und -einrichtungen. c) Aus Gründen höherer Gewalt oder einer Notsituation.Für alle Aktivitäten besteht Maskenpflicht.Von diesen Maßnahmen ausgenommen sind Grenzgänger, Speditionsarbeiter und die Besatzungen sowie Gesundheitspersonal auf dem Weg zu seinem Arbeitsplatz, sofern sie nicht in Kontakt mit Personen waren, bei denen Covid-19 diagnostiziert wurde.Reisebüros, Reiseveranstalter und Transportunternehmen müssen die Reisenden zu Beginn des Ticketverkaufs für Reisen nach Spanien über diese Maßnahmen informieren.Des Weiteren hat die Europäische Union die Schließung der Außengrenzen für mindestens 30 Tage angeordnet und bis zum 15. Mai verlängert (es gelten einige Ausnahmen). Diese Entscheidung wurde am 17. März von den Mitgliedsstaaten des Europäischen Rats getroffen, um die Verbreitung des Coronavirus zu bremsen, und bedeutet die Einschränkung aller nicht unbedingt notwendigen, aus Drittländern stammender Einreisen über Häfen und Flughäfen.

Wer ist von der Einreisebeschränkung nicht betroffen?

• Spanische Staatsbürger, die nach Hause zurückkehren möchten;• Bürger eines EU- oder Schengen-Landes, deren Ehepartner oder faktischer Lebenspartner und jene Familienangehörige, die unter ihrer Verantwortung stehen, sowie Bürger, die in einem Schengen-Land oder Andorra ansässig sind und sich direkt zu ihrem Wohnsitz begeben;• der Warentransport;• Flugpersonal;• Touristen, die zu ihrem Wohnsitz zurückkehren;• Ärzte und Pflegekräfte bzw. Senioren-Pflegekräfte, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit reisen;• Diplomaten und jene Personen, die Gründe höherer Gewalt beweisen können;• Personen, die über ein Visum für ein EU- oder Schengen-Land verfügen und sich zu ihrem Wohnsitz bzw. zu dem Land, das das Visum ausgestellt hat, begeben.

Welche Schutzmaßnahmen kann ich treffen, um eine Ansteckung zu vermeiden?

Die spanische Regierung garantiert die Versorgung mit Produkten für die Gesundheit der Bürger und hat eine Reihe von allgemeinen Ratschlägen und Schutzmaßnahmen gegen diese Krankheit veröffentlicht, darunter:• Korrekte Hygiene der Hände (häufiges Waschen mit Wasser und Seife oder alkoholhaltiger Lösung), vor allem nach direktem Kontakt mit kranken Personen oder dem Umfeld;• beim Husten oder Niesen müssen Mund und Nase mit der Innenfläche des Ellbogens bedeckt werden;• Verwendung von Einwegtaschentüchern, die nach Gebrauch sofort weggeworfen werden müssen;• Augen, Nase und Mund sollen möglichst nicht angefasst werden, da die Hände den Virus übertragen könnten;• eine Person, die Symptome der Krankheit aufweist, muss sich unter Quarantäne stellen;• in Spanien müssen keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen mit Tieren oder Nahrungsmitteln getroffen werden, um eine Ansteckung zu vermeiden.

Phasen für die Rückkehr zum Normalzustand

Die spanische Regierung hat einen Plan vorgesehen, nach dem die Rückkehr zum Normalzustand in vier Phasen erfolgen soll. Der Übergang von einer Phase zur nächsten erfolgt bis Juni in einem Zeitraum von jeweils zwei Wochen. Diese Zeiträume können angesichts verschiedener Indikatoren wie die Verbreitung der Pandemie in den einzelnen Provinzen und auf den Inseln des Landes, die Belastung des Gesundheitswesens und anderer sozioökonomischer Daten variieren. . Während dieser Deeskalationsphasen sind Reisen zwischen verschiedenen Provinzen, zwischen dem Festland und den Inseln sowie zwischen den Inseln nur in Ausnahmefällen erlaubt.Folgende Aktivitäten sind während der verschiedenen Phasen erlaubt. Beinahe alle Regionen Spaniens befinden sich bereits in Phase 1 oder 2, die Inseln La Gomera, El Hierro, La Graciosa und Formentera in Phase 3.

PHASE 1• Öffnung der Straßencafés und Restaurants mit 50 % Belegungsdichte• Öffnung der kleinen Geschäfte und Straßenmärkte• Treffen von bis zu 10 Personen sind erlaubt• Aktiv- und Naturtourismusaktivitäten in Gruppen bis zu 10 Personen sind gestattet• Hotels und touristische Einrichtungen dürfen jedoch mit geschlossenen Gemeinschaftsbereichen öffnen. Restaurants und Bars dürfen auf den Terrassen der Hotels mit einer Beschränkung auf 50 % Belegungsdichte ihren Service leisten.• Die Wiedereröffnung von Museen mit einer Beschränkung auf ein Drittel der Belegungsdichte ist möglich.• Lokale und Einrichtungen für Kulturveranstaltungen und Aufführungen dürfen mit Beschränkungen auf 30 % Belegungsdichte öffnen.• Reisen zum zweiten Wohnsitz• Religiöse Einrichtungen mit 30 % Belegungsdichte• Professionelles Sporttraining und Amateur-Sport ohne Kontakt und Benutzung der UmkleideräumePHASE 2• Öffnung der Restaurants mit begrenzter Belegungsdichte• Öffnung der Strände mit Sicherheitsmaßnahmen und unter Berücksichtigung des Sicherheitsabstands. Die Freibäder öffnen mit einer Beschränkung auf 30 % der Belegungsdichte.• Kinos, Theater und Museen mit einem Drittel der Besucherkapazität.• Kulturelle Aktivitäten mit weniger als 50 Personen• Öffnung von Einkaufzentren mit Einschränkungen in den Gemeinschafts- und der Unterhaltung gewidmeten Räumen• Die Gemeinschaftsbereiche der Hotels und touristischen Betriebe dürfen mit Beschränkungen auf 30 % Belegungsdichte öffnen.• Die Naturparks öffnen mit einer Begrenzung der Besucheranzahl auf 20 %.PHASE 3 • Flexibilisierung der Reisen innerhalb der Provinz, Insel oder Region.• Touristische Aktivitäten für Gruppen von maximal 30 Personen.• Restaurants mit weniger Begrenzung der Belegungsdichte, jedoch ausreichendem Abstand zwischen den Kunden• Öffnung der Geschäfte mit bis zu 50 % Belegungsdichte• Stierkämpfe mit Besucherbegrenzung (eine Person pro 9 m2)



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