Surfer am Laga-Strand. Ibarranguelua

Surfen in Spanien: Entdecken Sie das Netzwerk von Surf-Dörfern und ihre Küstenlandschaften

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Genießen Sie die Kraft des Meeres, die Sonne, den Sand und den Duft nach Salz. Fühlen Sie sich auf jeder Welle und zu jeder Jahreszeit frei. Das Surfen in Spanien ist eine Einladung, die Küste in einem anderen Tempo zu erkunden: Man entdeckt Landschaften von außergewöhnlicher Schönheit mit natürlichem Reichtum, genießt den Nervenkitzel des Sports und lässt sich dabei Zeit.  Erkunden Sie einige der spektakulärsten Surfspots des Landes, insbesondere an der kantabrischen Küste: von Galicien bis zum Baskenland, über Asturien und Kantabrien. Dort haben sich mehrere Reiseziele dem Netzwerk von Surf-Dörfern angeschlossen, einer Initiative, die diesen Sport auf verantwortungsvolle Weise fördert, die Umwelt schützt und Rücksicht auf die lokale Kultur nimmt.  Auf der Website finden Sie alles, was Sie für ein fantastisches Erlebnis brauchen: Schulen für Anfänger oder zur Perfektionierung Ihrer Technik, Shaper (Handwerker, die die Bretter herstellen), Unterkünfte, Restaurants, in denen Sie die lokale Küche genießen können, Strandbars, Fachgeschäfte und Transportmöglichkeiten. Alles ist auf einen aktiven und authentischen Urlaub ausgerichtet. Dies sind die Orte, die zum Netzwerk gehören, zusammen mit einigen ihrer wichtigsten Spots sowie mit Vorschlägen, damit Sie Ihre Reise auch nach dem Neoprenanzug genießen können:

  • Surfer in Ferrol

    Landkreis Ferrol

    Erkunden Sie die Küste rund um diese Gemeinde in der Provinz A Coruña: Es erwarten Sie beeindruckende Steilküsten, lange Sandstrände, natürliche Flussmündungen und Dörfer mit einer gemütlichen Küstenatmosphäre. Die Beschaffenheit dieses Küstenabschnitts sorgt fast täglich für günstige Wind- und Gezeitenverhältnisse, sodass Sie nach Lust und Liebe surfen können – ganz gleich, wie gut Sie auf dem Brett sind, denn es gibt Angebote für jedes Niveau. Am Strand von Baleo beispielsweise können Sie dank des Schutzes, den die hohen Klippen bieten, eine ruhige Zeit genießen. Der Spot an der Mündung von Villarrube ist ideal für den Einstieg in diesen Sport und ein wahrhaft beeindruckender Ort. Anspruchsvoller ist Santa Comba, ein weitläufiger Sandstrand mit Links- und Rechtswellen bei Ebbe. In San Xurxo hingegen finden Sie eine lange Linkswelle, die sich entlang den weißen Sanddünen erstreckt. Und nach dem Wellenreiten können Sie sich bei einer Bootsfahrt auf dem Meeresarm von Cedeira entspannen und die Artenvielfalt dieser Meereslandschaft bewundern.

  • Strand von Arnela, Galicien

    Carballo

    Die Costa da Morte in Galicien bietet einige der spektakulärsten Küstenlandschaften des Atlantiks, die im Laufe von Millionen von Jahren durch die Kraft des Meeres geformt wurden. Hier gibt es zu jeder Jahreszeit konstante Wellen, sodass Sie stundenlang Ihren Adrenalinkick auf dem Surfbrett suchen können. Gleiten Sie über die Wellen, die an den Strand von Leira schlagen: Dieser Sandstrand wird Sie mit seiner fast unberührten Natur und der gewaltigen Kraft des Ozeans überraschen. Ganz in der Nähe liegt As Saíñas, geschützt durch eine ausgedehnte Dünenlandschaft, wo Sie zudem eine große Seevogelkolonie beobachten können. Wenn Sie einen intimeren Ort bevorzugen, wählen Sie die abgelegene Bucht von Arnela, die vollständig von Wäldern umgeben ist. Und nach den Wellen können Sie über die Holzstege am Strand von Razo-Baldaio spazieren, von denen aus Sie einen einzigartigen Blick auf das Feuchtgebiet haben. Vor allem bei Sonnenuntergang!

  • Strand von Bayas. Asturien

    Castrillón

    Auf einem dieser zahlreichen Strände dieses Landkreises im Fürstentum Asturien, die zudem wenige Kilometer voneinander entfernt liegen, finden Sie bestimmt die perfekten Wellen. Diese Küste, geschützt durch die typischen Wälder Nordspaniens, bietet Ihnen zu jeder Jahreszeit ein unvergessliches Erlebnis. Vor allem im Winter. Hier finden Sie zum Beispiel den 3 Kilometer langen Strand von Bayas. Dies ist der längste Sandstrand der Region und Teil eines beeindruckenden Naturdenkmals. Bei starkem Wind sollten Sie sich für den Strand von Munielles entscheiden, der von einem grünen Wald gesäumt ist. Seine halbkreisförmige Form schützt Sie vor den stärksten Windböen. Der Strand von Bahínas ist kleiner und abgelegener. Dort erwarten Sie dynamische Wellen, die bei Flut kräftig brechen. Auch können Sie in Arnao surfen, unterhalb eines Bergbaudorfes direkt an der Steilküste. Und nach den Wellen können Sie vom Freizeitgelände Pinos Altos aus die Strände von Arnao und Salinas in ihrer ganzen Pracht betrachten. Auf Letzterem findet Anfang August das kostenlose Festival „Songs for an Ewan Day“ statt.

  • Surfer am Strand von Somo, Kantabrien

    Ribamontán al Mar

    Dieser Küstenabschnitt Kantabriens hat sich schon seit Jahrzehnten dieser Sportart verschrieben. Hier werden Sie bestimmt die fantastische internationale Atmosphäre mit Sportlern aus allen Ecken und Enden genießen. Außerdem eignen sich die Surfspots dieser Gemeinde sowohl für Anfänger, die zum ersten Mal auf dem Brett stehen, als auch für erfahrene Surfer, die bereits gekonnt über die Wellen gleiten. Besonders hervorzuheben ist Somo, ein besonders langer Strand, der das ganze Jahr über mit gleichbleibend gute Wellen aufwartet. Ganz in der Nähe bietet Loredo lange, gleichmäßige Wellen. Dieser Strand ist eine gute Wahl, wenn Sie noch am Lernen sind. Im Gegensatz muss man sich in Langre geschickt zwischen den riesigen, senkrechten Felswänden bewegen, die von Wiesen umgeben sind. Und nach dem Wellenreiten können Sie in ein kleines Boot steigen und die Insel Santa Marina vom Meer aus bewundern. An Land können Sie über die „Paseo de las Estrellas“ in Somo spazieren, eine Allee, die den einheimischen Pionieren dieses Sports gewidmet ist.

  • Surfen an der Küste von Getxo (Biskaya, Baskenland)

    Getxo

    Diese Stadt an der baskischen Küste im Großraum Bilbao bietet sich perfekt für zwei Highlights an: auf den Wellen zu reiten und die köstliche baskische Küche zu probieren. Außerdem wird Ihnen der Kontrast zwischen den Häuschen des alten Fischerdorfes und den beeindruckenden Gebäuden am Paseo de las Grandes Villas direkt am Meer auffallen. Letztere wurden zwischen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts von den Industrieunternehmern der Region errichtet.  Was das Surfen betrifft, gehört Barinatxe-La Salvaje mit seinen starken Strömungen und mächtigen Wellen zu den empfehlenswertesten Spots. Auch können Sie Ihre Technik zwischen den auffälligen geologischen Schichten der Steilküste von La Galea in Arrigunaga verbessern. In Gorrondatxe-Azkorri werden Sie die dunklen Sandstrände überraschen. Dies ist einer der beliebtesten Orte der einheimischen Surfer. Schließlich bietet Ereaga in den Wintermonaten hervorragende technische Bedingungen. Und nach den Wellen können Sie den Meeresarm des Nervión über die Hängebrücke von Bizkaia überqueren, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Tanken Sie anschließend neue Energie mit einigen Pintxos in den Bars und auf den Terrassen am Alten Hafen von Algorta

Die Gemeinden des Netzwerks von Surf-Dörfern bieten einige der besten Spots Spaniens, an denen man sich auf dem Surfbrett vergnügen kann. In diesem Beitrag auf der Website Spain.info finden Sie weitere Ideen zum Surfen in Spanien, damit Sie Ihren nächsten Kurzurlaub planen können.