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Kathedrale von Sevilla mit der Giralda im Hintergrund

Ein Rundgang durch Sevilla in zwei Tagen

Sevilla

Was man in Sevilla in zwei Tagen sehen kann


Sevilla ist weltweit für seine Karwoche und das Volksfest Feria de Abril bekannt. Doch ist die Hauptstadt Andalusiens zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Geschichtsträchtige Bauten, quirlige Viertel und Flamenco ... Überall sind die Reize präsent, mit denen Sevilla Sie bezaubern wird.Wenn Sie zwei Tage Zeit haben, können Sie eine der faszinierendsten Städte Spaniens kennen lernen. Kunst, Geschichte, Spaß und jede Menge Kultur geben sich ein Stelldichein auf dieser unerlässlichen Reise nach Spanien.

Erster Tag

Reiseziel: Med tog / Fahrtdauer: 1 Tag

Einen Morgen durch die Geschichte. Beginnen Sie Ihren morgendlichen Rundgang am Plaza Triunfo. An diesem zentralen Platz erwarten Sie drei Gebäude aus dem Weltkulturerbe Sevillas: der Königliche Alkazar, das Amerikaarchiv und die Kathedrale mit ihrem über 90 Meter hohen Glockenturm Giralda, von dem aus Sie die ganze Stadt überblicken können.Außerdem ist in der Kathedrale – der größte gotische Tempel der Welt – der Entdecker Christoph Kolumbus begraben. Ihm ist teilweise ein weiteres Aushängeschild Sevillas zu verdanken: das Amerikaarchiv. Der Bau diente während der Blütezeit des spanischen Reichs als Eingangstor für Kaufleute und Produkte aus Amerika. Setzen Sie Ihre Besichtigung mit dem Königlichen Alkazar fort, einem der ältesten Paläste der Welt.

Die Giralda in Sevilla

Ein Nachmittag im Zeichen der drei „Ts“: Toros, Tapas und Torre del Oro: Am Nachmittag steht das nur 10 Minuten von der Kathedrale entfernte Viertel El Arenal auf dem Programm. Dieser urtümlich Stadtteil liegt direkt am Guadalquivir, der zentralen Achse Sevillas. Hier erwartet Sie der historische Goldturm Torre de Oro, in dem heute ein Schifffahrtsmuseum untergebracht ist.In nur zehn Gehminuten Entfernung ist eines der repräsentativsten Bauwerke Sevillas zu bewundern: die Stierkampfarena La Maestranza, die Sie mit ihren bunten Farben und, je nach Saison, vielleicht auch mit einem Stierkampf überraschen wird. Als Abschluss stehen knapp fünf Minuten entfernt verschiedene typische Tavernen mit köstlichen Tapas wie frittiertem Fisch oder verheißungsvollem Ibérico-Schinken zur Auswahl.

Torre del Oro in Sevilla

Ein Stadt mit Flamenco-Flair: Auf keinen Fall dürfen Sie Sevilla besuchen, ohne sich eine Flamenco-Show anzusehen. Dies können Sie im Lokal El Arenal, fünf Minuten von La Maestranza entfernt, oder etwas weiter – etwa acht Minuten – im Lokal Los Gallos tun. Zwei einmalige Erlebnisse, bei denen man zu Gitarre, Gesang und Tanz den besten Flamenco live erleben kann.

Flamencoshow in Sevilla
Was Sie unbedingt besichtigen müssen

Sehenswertes


Zweiter Tag

Reiseziel: Zu Fuß / Fahrtdauer: 1 Tag

Ein Vormittag voller Lebensfreude: Triana, Santa Cruz und Alfalfa: Sevilla ist nicht nur für seine großartigen Monumente, sondern auch für seine lebensvollen Stadtteile bekannt. Für den zweiten Tag legen wir Ihnen als Auftakt die Calle Betis in Triana ans Herz, einer der emblematischsten der Hauptstadt Andalusiens. Hier erwarten Sie farbenfrohe Fassaden entlang des Flussufers und jede Menge Trubel in den umliegenden Straßencafés und Bars, wo Sie sich mit einem typischen Frühstück stärken können.Auf der anderen Seite der Triana-Brücke treffen Sie nach etwa 15 Minuten Fußmarsch Richtung Zentrum auf die Viertel Santa Cruz und Alfalfa mit zahlreichen Kunsthandwerksgeschäften, in denen Sie Produkte der Region wie Keramik oder Lederwaren erwerben können. Außerdem bietet Ihnen Santa Cruz eines der typischen Postkartenmotive Sevillas mit der Gasse Callejón del Agua, deren üppige Blumenpracht einen lieblichen Jasminduft verströmt.

Triana-Brücke

Ein grüner Nachmittag in Sevillas María-Luisa-Park: Als entspannender Abschluss der Stadttour bieten sich die berühmten „Pilze“ von Sevilla an. Das moderne Bauwerk auf der Plaza de la Encarnación ist nur fünf Minuten vom Plaza de la Alfalfa entfernt und lädt zu einem Spaziergang auf 25 Metern Höhe mit Blick über die Dächer dieses zentralen Stadtteils Sevillas ein. Wer dem noch das i-Tüpfelchen aufsetzen will, kann sich den Abend in der nahegelegenen Konditorei La Campana – fünf Minuten zu Fuß von den „Pilzen“ – versüßen.Außerdem brüstet sich Sevilla mit einer der gepflegtesten Grünanlagen Spaniens, dem Park María Luisa. Diese riesige Gartenanlage liegt circa 25 Gehminuten von den „Pilzen“ entfernt. Zeit für ein Picknick, einen Spaziergang oder für Sport zu jeder Jahreszeit. Zudem liegt hier die eigentümliche Plaza de España, eines der Wahrzeichen Sevillas, das garantiert einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Dieser Platz wurde als Aushängeschild der Iberoamerikanischen Ausstellung von 1929 entworfen.

Die Pilze von Sevilla

Wir präsentieren den Sonnenuntergang von Sevilla: Um diesen wunderbaren Tag abzurunden, empfehlen wir eine Kutschenfahrt durch die Altstadt. Die Pferdewagen können im Voraus reserviert aber auch an verschiedenen Stellen im Stadtzentrum spontan gewählt werden. So gibt es Haltestellen am Plaza del Triunfo, an der Kathedrale oder direkt am Park María Luisa, an denen man einsteigen und die Stadt auf alternative Weise und mit ganz besonderen Stadtführern kennen lernen kann: den Kutschern, die viele Geschichten über Sevilla zu erzählen haben. Lassen Sie sich vom Charme der alten Hispalis bei Sonnenuntergang verführen und begreifen Sie, warum der Flamencosänger Juan Peña, El Lebrijano, sagte: „Was Sevilla zu geben hat, nimmt dir niemand“.

Kutsche an der Plaza de España, Sevilla
Was Sie unbedingt besichtigen müssen

Sehenswertes


Sehenswertes

Was Sie unbedingt besichtigen müssen


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