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Junges Mädchen betrachtet das römische Aquädukt von Segovia

Segovia, eine Stadt mit einer langen Vergangenheit, in der Nähe von Madrid

Segovia

Segovia liegt zwischen den Flüssen Clamores und Eresma und ist ein obligatorischer Stopp in der Autonomen Region Kastilien und León. Lesen Sie weiter und entdecken Sie vier Wahrzeichen der Vergangenheit, die Sie auf jeden Fall bei Ihrer nächsten Reise durch Spanien sehen sollten. 

Das Aquädukt von Segovia, eines der wichtigsten Vermächtnisse des Römischen Reiches in Spanien

Haben Sie jemals ein Aquädukt mitten in einer Stadt gesehen? In Segovia kommen Sie in diesen Genuss.  Mit 167 Bögen gilt das Aquädukt von Segovia als eines der wichtigsten Vermächtnisse des Römischen Reiches in Spanien. Sie können mit eigenen Augen sehen, wie das Aquädukt ohne Verwendung von Material, das die Blöcke verbindet, gebaut wurde. Es zieht sich über eine Länge von 10 Kilometern und endet in der Stadt, welche dadurch geteilt wird. Der Plaza del Azoguejo liegt links und der Artillerie-Platz rechts davon. Um seine Herrlichkeit bewundern zu können, sollten Sie die Route an der Casa de Piedra (Steinhaus) beginnen, weiter zum Kloster Heiliger Antonius der Königliche, dem alten Jagdpalast von König Enrique IV, bis Sie zur Burganlage gelangen. 

Blick auf das römische Aquädukt von Segovia

Der Alcázar von Segovia, eine Burg wie aus dem Märchen

Der Alcázar von Segovia ist eine Burg, die einen unvergesslichen Eindruck hinterlässt. Sie wurde zum Ende des Mittelalters, zu Beginn der Neuzeit, erbaut und gilt heute als eine der eigenartigsten in ganz Europa. Ihr Stil ist gotisch, das Innere im Mudéjar-Stil gehalten und ebenso weist sie kleine Details der österreichischen Stilrichtung auf. Bekannt sind die Dachziegel aus Schiefer und die Seitenwände, die zu einer Bugform zusammenlaufen, was ihr ein märchenhaftes Aussehen verleiht. Kein Wunder, dass Orson Welles sie in „Falstaff“ verwendete und Walt Disney sie wahrscheinlich als Modell für das Schloss von „Aschenputtel“ wählte. Von weitem sehen Sie den großen Ehrenturm, der sich imposant erhebt, und bei Ankunft steigen Sie die 156 Stufen hinauf, bis Sie einen Raum erreichen, der als Staatsgefängnis für Adlige diente. Neben dem Turm können Sie auch den Saal des Alten Palastes, die Königliche Kammer, die Kapelle, den Innenhof der Uhr und das Museum der Königlichen Artillerieschule besichtigen. 

Junges Mädchen betrachtet die Burg Alcazar in Segovia

Die Kathedrale von Segovia, mit Nachtbesichtigung

Die Kathedrale von Segovia, auch als „Dame der Kathedralen“ bekannt, befindet sich auf dem Hauptplatz von Segovia. Wenn Sie hineingehen, werden Sie sehen, wie das Licht durch die großen Fenster fällt und die Räume mit Hunderten von Farben erhellt. Im Inneren können Sie die Kapelle der Empfängnis entdecken und ihre großen Ölgemälde, zum Beispiel „Der Baum des Lebens“ des Malers Ignacio de Ries aus dem 17. Jahrhundert. Der Besuch führt Sie weiter durch den Kreuzgang, den Kapitelsaal und schließlich zum Fronleichnams-Wagen. Und falls Sie sich für mutig halten, sollten Sie sich vormerken, sich für eine Nachtbesichtigung einer der Türme anzumelden. Sie werden alle kulturellen Geheimnisse entdecken, die Segovia verbirgt. 

Blick auf die Kathedrale Santa Maria über die Häuser von Segovia

Das Tor des San Andrés, eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Das Tor des San Andrés, oder der Socorro-Bogen, befindet sich im südlichen Teil der Stadtmauer von Segovia. Zusammen mit den anderen Toren wie San Cebrián, Santiago, San Juan und San Martín, sind sie alle für die Verbindung der Stadtmauer und die Schließung der Anlage verantwortlich.Das Tor ist ein wahres architektonisches Juwel mit majestätischen Türmen, hohen Bögen, Simsen und Wappenschilde. Der monumentale Bau ist eines der großen Wahrzeichen der Stadt. Sie werden staunen wie nie zuvor. 

Ansichten des Tores von San Andrés oder des Bogens von Socorro in der Mauer von Segovia