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Tejeda, Kanarische Inseln

Einige der schönsten Dörfer Spaniens (I)

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17 einmalige Reiseziele, die man gesehen haben muss

Spanien ist vor allem in den ländlichen Gebieten übersät von wunderschönen Orten. Gegenden wie auf einer Postkarte, die die Lust erwecken, durch die Gassen zu streifen, die architektonischen Schätze zu entdecken oder die Gastfreundschaft und Traditionen der Einwohner zu genießen. Die mehr als 8.000 Gemeinden können unmöglich alle einzeln genannt werden, aber auf dieser Liste finden sie siebzehn der schönsten, eine in jeder Autonomen Region.

  • Capileira, Granada

    Capileira, Andalusien

    Dieses kleine granadinische Dorf liegt mitten in La Alpujarra im Nationalpark Sierra Nevada auf fast 1.500 Metern Höhe und bietet von seinen Aussichtspunkten aus einen atemberaubenden Blick auf die Poqueira-Schlucht und die Berggipfel des Mulhacén und des Veleta. Charakteristisch für diese Gemeinde sind die typischen weißen andalusischen Häuser und verschiedene Bauwerke wie die Kirche Nuestra Señora de la Cabeza und das Museumshaus von Pedro Antonio de Alarcón.

  • Albarracín, Teruel

    Albarracín, Aragonien

    Dieser Ort auf 1.182 Metern Höhe wurde von der UNESCO für die Erklärung zum Weltkulturerbe vorgeschlagen. Im alten Teil des Ortes bilden die Häuser in einem charakteristischen rötlichen Farbton Gassen, die alle paar Meter auf improvisierte Aussichtspunkte hinausgehen, von denen aus die Landschaft betrachtet werden kann. Albarracín wurde an einem Berghang errichtet und ist fast vollständig vom Fluss Gualaviar umgeben, über dem sich die eigentümlichen hängenden Häuser befinden. In der näheren Umgebung liegt das Naturschutzgebiet Pinares de Rodeno und verschiedene Gebiete mit Höhlenmalerei.

  • Eindrücke aus Tejeda del Roque Nublo, Gran Canaria

    Tejeda, Kanarische Inseln

    Diese Gemeinde liegt in einem der größten Vulkankrater der kanarischen Inseln. Sie ist bekannt für ihr Naturerbe, darunter eines der Symbole von Gran Canaria, der Roque Nublo. Dabei handelt es sich um einen Monolithen, der sich bei den vulkanischen Prozessen im Rahmen der Entstehung der Insel gebildet hat. Unweit davon befindet sich der Roque Bentayga, ein weiteres, etwas kleineres Naturdenkmal, das einst für die kanarischen Ureinwohner ein heiliger Ort war. Zum Reichtum der Natur gesellt sich die historische Bauweise der Gebäude, die mit ihrer weißen Farbe und ihren traditionellen Dächern dazu beitragen, dass Tejeda einer der Orte ist, der das Erscheinungsbild der kanarischen Dörfer bewahrt.

  • Liérganes, Kantabrien

    Liérganes, Kantabrien

    Dieses Dorf bietet wertvolle klassizistische Baukunst aus dem 17. und 18. Jh. Es liegt am Fuß von zwei Anhöhen: Marimón und Cotillamón, im Volksmund bekannt als „Las Tetas de Liérganes“. Die „El Mercadillo“ genannte Altstadt wird aus volkstümlichen Häusern, Palästen und Kirchen gebildet. Bekannt ist auch die Kuranlage mit Wasser aus dem Miera-Fluss.

  • Plaza Mayor von Almagro, Ciudad Real

    Almagro, Kastilien–La Mancha

    Der arabische Name der Stadt hat mit dem roten Ton zu tun, der beim Bau einiger ihrer Gebäude verwendet wurde. Die Geschichte der Stadt ist eng mit dem Theater verknüpft. Der Freilichtkomödienhof ist der einzige, der seit Anfang des 17. Jh. erhalten und noch in Betrieb ist. Dort werden interessante theatralische Führungen angeboten. Lohnenswert ist ein Besuch im Nationalen Theatermuseum und beim Internationalen Festival für klassisches Theater, das alljährlich Hunderte von Touristen in diesen Ort in La Mancha zieht. Die ebenfalls sehenswerte Plaza Mayor mit seinen Säulen und grünen Fenstern gehört zu den schönsten Plätzen Spaniens.

  • Frías, Burgos

    Frías, Kastilien–León

    Frías liegt auf einem Felsen am Ebro und ist die kleinste Gemeinde Spaniens. Seine Silhouette wird umrahmt vom Humión, dem höchsten Gipfel des Naturparks Montes Obarenes. Die Architektur vermengt römische Elemente mit Elementen aus dem Mittelalter, darunter die Burg Castillo de los Velasco und die Kirche San Vicente Mártir. Um diese Bauwerke herum drängen sich die hängenden Häuser.

  • Platz in Chinchón, Madrid

    Chinchón, Region Madrid

    Obwohl es nur knapp 50 Kilometer von Madrid entfernt liegt, hat Chinchón eine eigene stark ausgeprägte Persönlichkeit und ist eines der malerischsten Dörfer der Provinz. Die mittelalterliche Plaza Mayor mit unregelmäßigem Grundriss sowie die Stadtlandschaft mit ihren verworrenen Gassen und auf Hügeln zusammengedrängten Häusern machen die Stadt unbedingt besuchenswert. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die Kirche Nuestra Señora de la Asunción, deren Hochaltar von einem Gemälde von Goya beherrscht wird; der Uhrturm, das Theater Lope de Vega, die Burg Castillo de los Condes sowie das Kloster San Agustín und das Klarissen-Kloster.

  • Ujué, Navarra

    Ujué, Navarra

    Ein Besuch in diesem Dorf in der Sierra de Ujué ist eine Zeitreise. Die engen verworrenen Gassen und die Kalksteinhäuser versetzen den Besucher ins Mittelalter. In der Mitte des historischen Zentrums steht die Kirche Santa María, bei der Romanik und Gotik ineinander übergehen.  Unweit davon befindet sich El Castillazo, ein Grundstück, auf dem einst die Universität Karl II. stand und noch Überreste alter Befestigungen vorhanden sind.

  • Peñíscola, Castellón

    Peñíscola, Region Valencia

    Diese auf einer felsigen Landzunge gelegene mittelalterliche Stadt erstreckt sich ins Meer wie eine Festung, gekrönt von einer stolzen Templerburg, der Burg des Papstes Luna. In der Altstadt mit ihren engen Gassen verbergen sich Überraschungen wie die „Bufadores“ — Felserosionen, in der das Meerwasser eine Art Fauchen erzeugt — und sehenswerte Bauwerke wie die Pfarrkirche oder das „Portal Fosc“. Peñíscola hat auch eine maritime Facette, die man bei einem Besuch an den fantastischen Stränden, im Hafen oder im Meeresmuseum entdecken kann.

  • Blick auf Trujillo, Extremadura

    Trujillo, Extremadura

    Dieser Ort liegt im Herzen von Extremadura und ist als „Wiege der Entdeckungsreisenden“ bekannt. Dort wurden Francisco Pizarro, der Entdecker von Peru, und Francisco de Orellana, der Entdecker des Amazonas, geboren. Der Ortskern liegt auf dem Hügel „Cabeza de Zorro“ und lädt zu einem Bummel durch die Gassen ein, die zur Plaza Mayor führen, die von Säulengängen gesäumt und einem eindrucksvollen Reiterstandbild von Pizarro gekrönt wird. Hinter dem Platz geht es hinauf in den höchsten Teil von Trujillo, wo die berühmte Burg steht, auf der ein Großteil der Schutzmauer erhalten ist. Von dort aus hat man einen einmaligen Blick auf die Umgebung.

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