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Verschiedene typische Gerichte der spanischen Küche

Kuriose Fakten über die spanische Gastronomie

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Warum sind die traditionellen spanischen Tapas unter diesem Namen bekannt? Haben Sie sich jemals gefragt, was dahinter steckt? Höchste Zeit, eine Reihe kurioser Fakten über die spanische Küche zu enthüllen, die vielleicht den Appetit wissenshungriger Menschen stillen können. Und das ist auch kein Wunder, denn die spanische Küche überrascht täglich aufs Neue.

  • Tourist im Restaurant Sobrino de Botín in Madrid, Region Madrid

    Das älteste Restaurant der Welt befindet sich in Spanien

    Das Restaurant „Sobrino de Botín“ in der Calle Cuchilleros in Madrid kann auf eine fast dreihundertjährige Geschichte zurückblicken und ist immer noch in Betrieb. Es wurde 1725 von dem französischen Küchenchef Jean Botín und seiner aus Asturien stammenden Frau eröffnet. Ursprünglich hieß es „Hostería Botín“ und war ein kleines Gasthaus, in dem auch Gäste übernachten konnten. Auch heute noch ist der alte Ofen in Betrieb, und der stellvertretende Geschäftsführer des Restaurants behauptet sogar, dass er schon seit 297 Jahren ununterbrochen in Betrieb ist. In diesem Restaurant werden die Rezepte von Generation zu Generation weitergegeben, um einen der Hauptanziehungspunkte zu bewahren: die Liebe zur Tradition.

  • Schinken-Tapa mit Olivenöl und einem Glas Rotwein

    Der Ursprung des Wortes „Tapa“

    Die Tapas sind ein Wahrzeichen Spaniens und ein Ausdruck für die typisch spanische Art zu essen. Es handelt sich dabei um kleine Teller mit Speisen, die als Beilage zu einem Getränk serviert werden, als eine Art Aperitif. In Spanien ist es üblich, mit Freunden in Bars zu gehen, um Tapas zu essen. Dafür gibt es einen eigenen Namen: „Tapeo“. Aber woher kommt dieser Begriff? Es gibt viele Versionen über den Ursprung des Wortes, aber eine der bekanntesten besagt, dass es auf die Gewohnheit zurückzuführen ist, das Getränk beispielsweise mit einer Scheibe Schinken oder Käse bedeckt zu servieren, um zu verhindern, dass Insekten oder Staubmotten in das Glas gelangen. Seitdem hat sich dieser Brauch zu dem entwickelt, was er heute ist: eine in der kulinarischen Kultur des Landes fest verankerte Tradition, der der dritte Donnerstag im Juni gewidmet ist: der Internationale Tag der Tapa.

  • Gruppe von Freunden in einer Bar

    Spanien steht ganz oben auf der Weltrangliste der Länder mit den meisten Bars

    Spanien ist eines der Länder mit den meisten Bars pro Einwohner auf der Welt. Nach Angaben des Nationalen Instituts für Statistik (INE) kam im Jahr 2020 ein Restaurant auf 175 Einwohner.Eine Bar ist ein Treffpunkt für spanische Freizeit und Kultur. Dies ist so eng mit der Geschichte und der Folklore des Landes verbunden, dass die Plattform „Juntos por la Hostelería“ im selben Jahr eine Initiative ins Leben rief, um die Anerkennung der spanischen Bars als Weltkulturerbe zu erreichen.

  • Olivenöl und Oliven

    Spanien ist der weltweit führende Produzent von Olivenöl

    Natives Olivenöl ist einer der wichtigsten Bestandteile der Mittelmeerkost. Seine Nährwerte machen es zu einem Muss für jedes Gericht. Die größten Produzenten dieses Öls befinden sich im Mittelmeerraum: Spanien steht an erster Stelle, gefolgt von Italien und Griechenland. Heute ist Spanien das Land mit den meisten Olivenplantagen der Welt, von denen sich die meisten im Süden befinden: Andalusien. Wissen Sie, in welcher andalusischen Provinz es die meisten Olivenbäume gibt? In Jaén! Seine endlosen Olivenhaine sind auch als „Olivenmeer“ bekannt. Der Rat für historisches Erbe (CPH) möchte, dass das Olivenmeer in Jaén als Kandidat für das UNESCO-Welterbe nominiert wird.Außerdem ist Spanien eines der Länder mit den größten Weinanbaugebieten der Welt. Auch wird nahezu die gesamte Safranproduktion der Welt in Spanien erzeugt. Denn bei einer guten Paella darf der Safran nicht fehlen!

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