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Blick auf Málaga

Málaga in zwei Tagen

Málaga

Entdecken Sie, was bei Ihrem Besuch in Málaga nicht fehlen darf

Málaga hat in den letzten Jahren eine kulturelle Revolution erlebt. In der Geburtsstadt von Pablo Picasso wurden interessante Museen eröffnet und provokative Stadtteile wie das Kunstviertel ins Leben gerufen. Und wenn wir noch die Badestrände, die jahrhundertealten Monumente und die typischen Gerichte in einem sonnigen Straßencafé dazu zählen, kommt man auf zwei rundum gelungene Tage. Sicher wird Ihnen die Zeit kurz vorkommen, um die Hauptstadt der Costa del Sol richtig kennen zu lernen – aber so haben Sie einen Grund, wieder zu kommen.

Erster Tag

Die Altstadt mit Zwischenstopps an den wichtigsten Museen und Monumenten der Stadt steht im Mittelpunkt unseres ersten Tages in Málaga.

Reiseziel: Zu Fuß / Fahrtdauer: 1. Tag

Kathedrale von Málaga bei Sonnenuntergang

Ein Spaziergang durch die Altstadt

Nach Auspacken der Koffer erwartet Sie ein intensives Wochenende. Sie können auf der wohl bekanntesten Straße der ganzen Stadt, der Calle Larios, in den Tag starten. Auf dieser belebten Fußgängerzone voller Geschäfte erhalten Sie einen guten Eindruck von dem einmaligen Ambiente Málagas. Ein Tipp: Wenn Sie zu Weihnachten reisen, können Sie die aufregende Licht- und Klangshow in dieser Straße erleben. Der Spaziergang endet am hübschen Plaza de la Constitución, dem perfekten Platz für eine kurze Erfrischungspause. Wussten Sie, dass man den Kaffee in Málaga auf bis zu neun verschiedene Weisen trinkt? Ein „Sombra“ besteht zum Beispiel aus drei Vierteln Milch und einem Viertel Kaffee.Von hier aus erreichen Sie in knapp 5 Minuten zu Fuß die Heilige Kirche, Kathedrale und Basilika La Encarnación, die aufgrund ihres halbfertigen Südturms „La Manquita“ („die Einarmige“) genannt wird. Diese und weitere Eigentümlichkeiten können Sie aus nächster Nähe betrachten, wenn Sie sich in das Gotteshaus begeben. Es gibt eine besondere Besichtigungsform, die Ihnen sicher gefallen wird: der Aufstieg auf die fast 50 Meter hohen Dächer der Kathedrale. Wir versprechen Ihnen, dass Sie hier oben einen einmaligen Ausblick haben werden.Es lohnt sich, danach über die nette Straße San Agustín zu bummeln, wo sich auch das Picasso-Museum Málaga mit über 230 Werken des weltbekannten heimischen Künstlers befindet. Sehr empfehlenswert.

Calle Marqués de Larios

Typisches Essen und geschichtsträchtige Monumente

Unser nächstes Ziel kann die Alcazaba sein, der Festungspalast, den die maurischen Herrscher im 11. Jh. auf dem Gibralfaro-Berg errichten ließen. Am Fuße des Palasts ist ein Römisches Theater zu bewundern, in dem bis ins 3. Jh. n. Chr. Aufführungen stattfanden.Mittlerweile dürften Sie Appetit bekommen haben. Dann sind Sie hier richtig, denn gleich daneben erwarten Sie typische Gaststätten wie „El Pimpi“, deren traditionellen Gerichte schon die Familie Picasso, Carmen Thyssen oder Antonio Banderas verzückt haben. Weitere berühmte Bars im Stadtzentrum? „Antigua Casa de Guardia“ oder das Restaurant „El Chinitas“. Sie wollen die kalte Tomatencreme „Porra antequerana“ oder einen Süßwein probieren?Den typisch spanischen Kaffee nach dem Essen können Sie in der Sonne in einem der Straßencafés auf dem Plaza de la Merced genießen. Auf diesem Platz befindet sich zudem die Picasso-Stiftung mit dem Museumshaus. Hier erblickte das Genie aus Málaga das Licht der Welt und verbrachte seine ersten Lebensjahre. So kann man sich auf dem Platz selbst ein Foto mit der Statue des Künstlers machen. Ganz in der Nähe steht auch die Santiago Kirche, in der Picasso getauft wurde.

Festung von Málaga

Sonnenuntergang von einer Burg

Erinnern Sie sich, dass wir Ihnen vor dem Essen vorgeschlagen haben, die Alcazaba kennen zu lernen? Wahrscheinlich ist Ihnen aufgefallen, dass dieser Palast mit einer Burg, Castillo Gibralfaro, verbunden ist. Tatsächlich gibt es eine gemeinsame Eintrittskarte für beide Monumente.Wenn Sie nicht mit dem Auto reisen, nehmen Sie am besten den Bus Nummer 35 am Paseo del Parque. Oben angelangt erwartet Sie ein Interpretationszentrum, in dem die Geschichte der Burg erläutert wird. Aber am besten ist die Aussicht, die Sie von hier oben über die Stadt, die Bucht von Málaga und die Stierkampfarena La Malagueta haben. So befindet sich gleich neben der Burg und dem Parador-Hotel der berühmte Aussichtspunkt Gibralfaro. Wenn Sie es einrichten können, bei Sonnenuntergang hier zu sein, umso besser.

Blick auf Gibralfaro, Málaga
Was Sie unbedingt besichtigen müssen

Sehenswertes


Zweiter Tag

Einen Tag sollten Sie der maritimen Seite Málagas widmen, denn schließlich befinden wir uns am Mittelmeer.

Entfernung:10km Reiseziel: Zu Fuß / Fahrtdauer: 1. Tag

Vormittag im Zeichen der zeitgenössischen Kunst

Bevor wir uns dem Meer nähern, schlagen wir Ihnen einen Rundgang durch das „aufmüpfige“, moderne Málaga vor. Gemeint ist das so genannte Kunstviertel und Aushängeschild der urbanen Kunst der Stadt. Dementsprechend finden Sie in der Gegend zwischen Alameda Principal und Muelle Heredia nicht nur zahlreiche Graffitis, sondern auch das CAC Málaga – Zentrum für Zeitgenössische Kunst Málaga. Das Museum nimmt einen ehemaligen Großmarkt ein und zeigt Werke von Juan Muñoz, Tony Cragg oder Sigmar Polke.  Nutzen Sie die Gelegenheit, um in einem der gemütlichen Lokale dieser Gegend zu frühstücken.Eine Alternative sind die traditionellen Spritzgebäckkringel „Churros“ aus Casa Aranda. Diese befindet sich in der Nähe des aufregenden Atarazanas-Marktes, den sie dabei gleich besuchen können.

Das Kunstviertel von Málaga, »Soho«

Auf geht‘s zum Meer

Unser Vorschlag danach: eines der beliebtesten Viertel Málagas, die Meerespromenade Pedragalejo. Sie liegt zwar etwas zurückgezogen, aber ist gut mit den Bussen der Linien 11 oder 34 zu erreichen. Dieser Stadtteil bietet sich bei schönem Wetter für ein Bad an und ist zudem für seine Strandbars und Restaurants am Meer bekannt. Es ist Zeit, die Sardellen, den frittierten Fisch „Fritura malagueña“ und vor allem die Sardinenspieße zu probieren, die ein echter Klassiker der Gastronomie Málagas sind. Vermutlich werden Sie direkt an der Promenade mit Sand gefüllte Boote sehen, in denen ein Feuer gemacht wird, um die Sardinen in der Glut zu grillen. Halten Sie diesen typischen Málaga-Moment unbedingt fotografisch fest.

Strand von Málaga

Nachmittag an der Promenade La Farola und Kai 1

Zurück in der Stadt kann der Tag mit Meeresbrise am Strand La Malagueta weitergehen, wo Sie sich ein Foto mit dem Schriftzug des Strandnamens machen können. Gleich daneben liegt der Kai „Muelle 1“, eine Einkaufs- und Freizeitzone, die sich zum Shoppen anbietet. Außerdem erwartet Sie hier eines der neuen Wahrzeichen der Stadt: ein großer bunter Würfel, der das Centre Pompidou Málaga mit Werken von Francis Bacon, Alexander Calder, Marc Chagall u. a. beherbergt.Im Anschluss können Sie über die Promenade Paseo de la Farola bis zur „Farola“ selbst, einem Leuchtturm aus dem Jahr 1817, weiter bummeln und den Sonnenuntergang abwarten oder in einem der Restaurants der Gegend zu Abend essen.Alternativ können Sie zurück zum Kai 2 laufen und am „Palmenhain der Überraschungen“ („Palmeral de las Sorpresas“) zurück in die Altstadt schlendern. In diesem Hafenviertel dreht sich ein 70 Meter hohes Riesenrad, das eine tolle Aussicht bietet. Im Stadtzentrum können Sie einen Drink auf der Dachterrasse eines Hotels zu sich nehmen. Ein guter Abschluss für ein Top-Wochenende.

Playa La Malagueta, Málaga

Sie haben noch mehr Zeit?

Wenn Sie die Highlights der Stadt jetzt gesehen haben, noch mehr Tage Zeit haben und Málaga in Ruhe angehen wollen, gibt es weitere höchst sehenswerte Optionen wie das Museum Carmen Thyssen oder der Historische Botanische Garten La Concepción, der besonders für Familien interessant ist.Und wenn Sie die Stadt zu einer ganz besonderen Zeit erleben möchten, legen wir Ihnen die Karwoche (je nach Jahr zwischen März und April) mit ihren emotionsgeladenen Prozessionen ans Herz. Für Glamour sorgt das Filmfestival Málaga.

Karwoche in Málaga
Was Sie unbedingt besichtigen müssen

Sehenswertes


Freizeittipps

Ideen zur Anregung