Die aus Asien stammende Kamelie gelangte Ende des 18. Jahrhunderts über die Überseehandelswege nach Galicien. Schon sehr bald wurde sie in den Gärten der „Pazos“, den traditionellen Landsitzen Galiciens, gezüchtet. Von dort aus breitete sie sich auf die Parks und öffentliche Plätze aus, bis sie zum stolzen Wahrzeichen Galiciens wurde. Heute wachsen dort etwa 8.000 Sorten.Auf der Kamelienroute können Sie 13 spektakuläre, für Besucher zugängliche Landsitze und Gärten in den Provinzen A Coruña und Pontevedra entdecken. Ein botanischer und kultureller Rundgang, den Sie ganz nach Ihrem eigenen Tempo gestalten können, indem Sie die Orte auswählen, die Sie am meisten interessieren.

Am besten planen Sie mindestens eine Woche für diese Route ein und legen Zwischenstopps in Santiago de Compostela, Vilagarcía de Arousa und Vigo ein. Sie können in den Parador-Hotels übernachten, die sich entlang der Route in Santiago, Cambados und Pontevedra befinden, oder sich für eines der zahlreichen reizvollen Landhäuser in der Umgebung entscheiden.Um Ihnen die Planung zu erleichtern, schlagen wir Ihnen im Folgenden drei Routen vor, die jeweils etwa vier Tage dauern. Sie können die Option auswählen, die Ihren Bedürfnissen am besten entspricht, oder mehrere Optionen miteinander kombinieren, um ein noch umfassenderes Erlebnis zu genießen.Wie auch immer Ihre Wahl ausfallen mag: Freuen Sie sich darauf, zwischen Blumen spazieren zu gehen, die elegante Architektur der galicischen Herrenhäuser zu entdecken und die für ihre Qualität bekannte regionale Küche zu genießen.





