
Naturpark Fragas do Eume
In den Tiefen des Waldes
Der Park Fragas am Fluss Eume beherbergt einen der Waldschätze Spaniens. Er ist das wichtigste Beispiel für das Überleben des autochthonen Waldes an der Atlantikküste Galiciens.
Die Gegend wird durch das Einzugsgebiet des Flusses Eume bestimmt, und die Landschaft kann als Mittelgebirge beschrieben werden. Es herrscht ein gemäßigtes Meeresklima.Sein großer Wert liegt in der Tatsache, dass er seit der Jungsteinzeit überlebt hat. Die Laubmischwälder (Fragas genannt) erstrecken sich über einen Großteil des Parks, wobei die Stieleiche (Quercus robur) die dominierende Art ist. Die Eiche war in diesen Gegenden so wichtig, dass sie jahrhundertelang ein bedeutendes Objekt bei früheren Kulten war. Neben Eichen findet man Birken, Haselnussbäume und Kastanienbäume. Außerdem gibt es, wenn auch seltener, Eichen, Traubeneichen, Ulmen und Korkeichen.Im Park sind 15 Amphibien-, 14 Reptilien-, 8 Fisch-, 103 Vogel- und 41 Säugetierarten katalogisiert. Als charakteristische Arten der Gegend sind der Langschwanzsalamander, der Wolf und die Wildkatze hervorzuheben. Die große Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt macht dieses Gebiet zu einem Referenzpunkt für die biologische Vielfalt in Spanien.
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Naturpark Fragas do Eume
A Coruña (Galicien)
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Wissenswertes
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Kulturelle Information
Im Park selbst liegt auch das Caaveiro-Kloster auf einer kleinen Anhöhe zwischen den Flüssen Eume und Sesín. Das zum historischen Baumonument erklärte Kloster ist eines der Juwele der mittelalterlichen Architektur und einen Besuch wert. Die Westtür ist ein Rundbogentor, dessen Gewölbe von gerändelten Säulen getragen wird. Sie umgeben einen Tympanon mit der Darstellung eines Lamm Gottes mit markanten Hörnern und einem Kreuz.
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Umweltinformation
Der Naturpark Fragas do Eume ist so bedeutend, weil er sich seit der Jungsteinzeit kaum verändert hat. In ihm dominiert die Eiche.
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Besucherinformation
In der Umgebung gibt es zwei spezielle Informationspunkte über diesen Naturraum: das Interpretationszentrum von Caaveiro (Lugar de Andarúbel, Straße DP-6902 von Ombre nach Caaveiro, Km 5, 15600 Pontedeume) und das Interpretationszentrum von Monfero (Straße DP-5003 ohne Nr., neben dem Kloster Santa María de Monfero, 15619 Monfero).
Ideen zur Anregung