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Tipps, um sicher zu reisen
Blick auf Santander und den Magdalena-Palast

Zwei Tage in Santander

Cantabria

Was man in Santander an zwei Tagen tun kann

Santander ist zweifellos eine der schönsten und elegantesten Städte an der nordspanischen Küste und das ideale Reiseziel für einen Kurztrip. Diese Stadt ist sowohl vom Meer als auch vom Gebirge geprägt und erobert den Besucher mit ihrem herrschaftlichen Flair, Bauwerken aus dem 19. Jh., einladenden Straßencafés und der atemberaubenden Bucht, die zu den schönsten der Welt zählt.

Tag 1

Historische Altstadt

Entfernung:6km

Unsere Tour beginnt in den Gärten von Pereda, wo wir uns zugleich in dem dort untergebrachten Fremdenverkehrsbüro informieren können. Unter Zedern und Magnolien durchqueren wir die Gärten Richtung Altstadt. Sie ist nicht sehr groß und kann darum am besten bei einem Gang durch die Straßen erkundet werden, um ein Bauwerk nach dem anderen zu entdecken und die gepflegte Umgebung auf uns wirken zu lassen. Als Erstes fallen die majestätischen Fassaden der Bankhäuser auf, die in Santander eine große Rolle spielen. Entlang der Calle Hernán Cortes gelangen wir zum Plaza Porticada. Dieser Platz ist einer der belebtesten Orte der Stadt und ihr Wahrzeichen, denn er wurde als neues Zentrum angelegt, nachdem Santander 1941 niedergebrannt war.Gleich in der Nähe befinden sich die Christuskirche und Kathedrale von Santander gegenüber der Kirche „Iglesia de la Compañía“. Hier sollten wir mit unserer Kamera die Schönheit um uns herum festhalten und die Legenden über die Ursprünge der Stadt erfahren. Weiter geht es auf der Calle Juan de Herrera bis zum Rathausplatz. Dort ist immer etwas los und sicherlich ruhen sich Menschen auf den Bänken aus. Von hier aus können wir ins Stadtmuseum der Schönen Künste oder in das Museumshaus und Bibliothek Menéndez Pelayo gehen, einem der großen Denker dieser Gegend. Wenn wir allerdings Frohsinn suchen und den Alltag der Menschen in Santander kennenlernen möchten, gibt es nichts Besseres, als die Markthalle „Mercado de la Esperanza“ anzusteuern, wo mit der beste frische Fisch Spaniens verkauft wird.

Städtisches Museum der Schönen Künste Santander

Shopping und Gastronomie

Nach einem kulturellen Vormittag nutzen wir die Zeit zum Shoppen. Über die Calle Jesús de Monasterio und die Calle San Fernando gelangen wir in das Geschäftsviertel von Santander, wo wir Geschenke oder Reiseandenken besorgen können.In diesem Viertel und vor allem in der Calle Vargas (parallel zur Calle San Fernando) finden wir die perfekten Lokale, um uns die für Santander typischen Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten schmecken zu lassen. Unbedingt bestellt werden sollten die berühmten panierten Tintenfische „Rabas“, Schnecken oder Miesmuscheln. Einfach köstlich!

Familien beim Shopping in Santander

Eine Stadt, die sich zum Meer öffnet

Nachmittags ist der ideale Zeitpunkt, um bei einem Bummel am Kai das maritime Santander kennenzulernen. Wir gehen los an den Pereda-Gärten, neben denen der berühmte 30-Tonnen-Steinkran steht. Auf dem Paseo de Pereda können wir Kaffee trinken in einem der eleganten, literarisch angehauchten Lokale, von denen wir bestimmt sehr angetan sein werden. Nur einen Steinwurf entfernt steht das Embarcadero-Palais, wo uns ein angenehmer Ausflug erwartet. Von diesem Palais aus legt nämlich ein Schiff ab, mit dem wir eine Rundfahrt durch die ganze Bucht unternehmen können. Vom Meer aus hat man einen unglaublichen Blick auf die Stadt, wodurch diese einstündige Fahrt zu einem wunderbaren Erlebnis wird.

Magdalena-Palast in Santander

Centro Botín

Zurück an Land können wir das Centro Botín besichtigen, das mittlerweile eines der neuen Symbole der Stadt geworden ist. Es ist ein Kulturzentrum für zeitgenössische Kunst, Musik, Film, Theater und Literatur. Das Gebäude des Architekten und Pritzker-Preisträgers Renzo Piano steht an exponierter Stelle an der Bucht von Santander.

Centro Botín in Santander

„Los Raqueros“

Anschließend stoßen wir bei einem Bummel über den „Muelle del Calderón“ auf die Skulpturengruppe „Los Raqueros”. Sie stellt ins Wasser springende Kinder dar und soll an die Jungen erinnern, die vor Jahren in der Bucht nach den Münzen tauchten, die die Touristen für sie ins Wasser warfen. Mit ihnen zusammen können wir ein besonders originelles und lustiges Foto von unserer Reise machen.

Skulptur „Los Raqueros“ in Santander

Schifffahrtsmuseum

Wenn wir weitergehen, kommen wir am Yachtclub Puertochico und faszinierenden Gebäuden wie dem Planetarium oder dem Festivalpalast vorbei. Auf der Avenida Severiano Ballesteros kommen wir zum Schifffahrtsmuseum. Dort lohnt sich ein Zwischenstopp, um hineinzugehen, die modernen Aquarien zu betrachten und mehr über die Beziehung zwischen Mensch und Meer zu erfahren. Wenn wir das Museum hinter uns gelassen haben, liegen die Strände vor uns (die Playa Los Peligros und die Playa La Magdalena sind die ersten), wo wir uns erfrischen und den Rest des Nachmittags verbringen können.

Schifffahrtsmuseum von Santander

Tapas-Abendessen

Zum Abendessen könnte man wieder zurück ins Zentrum, um rund um die Plaza de Cañadío Tapas essen zu gehen (also von Bar zu Bar ziehen, um kleine Portionen der örtlichen Spezialitäten zu sich zu nehmen). Diese Gegend gehört zu den bekanntesten der Stadt, um danach auszugehen oder einen Drink zu nehmen. Im Sommer ist dieser Platz voller gut gelaunter Menschen.

Kathedrale von Santander
Was Sie unbedingt besichtigen müssen

Sehenswertes


Tag 2

Halbinsel La Magdalena

Entfernung:9km

Den Vormittag wollen wir damit verbringen, die Halbinsel La Magdalena zu erkunden, eine der schönsten und außergewöhnlichsten Gegenden in Santander. Bevor wir dort hinkommen, können wir die Calle Horadada bis zum Strand hinuntergehen, um an den Felsen die herrliche Aussicht auf die Inseln La Torre und Horadada zu genießen. Dann machen wir uns auf zum Eingang dieses weitläufigen Parks. Es handelt sich um ein etwa 25 Hektar großes Gebiet. Wenn wir also nicht laufen wollen, können wir in den Tourismuszug „Magdaleno“, steigen, der uns herumfährt. Diesmal entscheiden wir uns für einen Spaziergang.In der Nähe des Strands Los Bikinis und am „Embarcadero Real“ vorbei gelangen wir bis zum Leuchtturm „Faro de la Cerda“. Wenn wir weiter um die Halbinsel herumgehen, kommen wir auf einen Platz, an dem das Prachtstück von Santander steht: der Magdalena-Palast. Da wir uns auf der höchsten Stelle der Halbinsel befinden, bietet sich die Gelegenheit für ein Foto von diesem majestätischen Königspalast und der sagenhaften Aussicht auf Santander. Beim Abstieg kommen wir an drei echten Karavellen vorbei, die ein Seemann einst der Stadt vermacht hat (und von denen behauptet wird, sie seien eine Nachbildung der Schiffe von Christoph Kolumbus), sowie an einem witzigen Mini-Zoo mit Seehunden, Pinguinen und Seelöwen, die sich im direkt aus dem Meer geleiteten Wasser tummeln.

Markt San Francisco in Santander

Mittagessen mit Meerblick

Nach einem recht unterhaltsamen Vormittag muss für das leibliche Wohl gesorgt werden. Über die Avenida de la Reina Victoria und durch die schönen Gärten von San Roque kommen wir zur Plaza de Italia. Hier steht das majestätische symbolträchtige Gran Casino aus dem Jahr 1916, das die Stadt zu überragen scheint und uns in unserem Gefühl bestätigt, uns in einem Märchen zu befinden. Hier gibt es vor allem im Sommer zahlreiche Terrassen mit Strandblick, auf denen man in der salzigen Meeresbrise wunderbar zu Mittag essen kann.

Casino von Santander

Die Strände von El Sardinero

Wir befinden uns am beliebtesten Küstenabschnitt von Santander: El Sardinero. Darum sollten Sie es nicht versäumen, nach dem Essen dort an einem der fantastischen Strände zu baden. Dafür stehen mehrere zur Auswahl: von der Playa del Camello (nach einem Felsen benannt, der an ein Kamel erinnert) über die Playa de la Concha bis hin zu den eigentlichen Stränden von El Sardinero (über einen Kilometer lang). In dem feinen goldgelben Sand in der Sonne zu liegen und die Landschaft zu betrachten oder gar zu surfen, ist ein unvergessliches Erlebnis.Nach einem Bad können wir entspannt die Strandpromenade entlangschlendern, am überwältigenden Aussichtspunkt Los Jardines de Piquío (sehr romantisch zu zweit) eine Pause einlegen und bis zum Ende des Parks Parque de Mesones weitergehen. Unterwegs sehen wir auf der einen Seite die schönsten Palais und Herrenhäuser der Stadt und Segelboote auf der anderen. Was will man mehr?

Strand El Sardinero in Santander

Leuchtturm am Cabo Mayor

Wenn wir keine Lust auf ein Bad hatten und darum Zeit haben, können wir weitergehen bis zum anderen Ende der Stadt, wo der 30 Meter hohe Leuchtturm am Cabo Mayor steht. Dazu gehen wir auf der Avenida del Faro, was ideal ist, wenn wir Lust auf wilde Natur haben, denn dort ist das Meer offener und die Klippen absolut sehenswert.

Leuchtturm in Santander

Sonnenuntergang

Am Ende unserer Reise dürfen wir einen der besonderen Momente eines Tags in Santander nicht versäumen: einen Sonnenuntergang. Am besten gehen wir zurück bis zum Aussichtspunkt an der Plaza de Italia, setzen uns auf eine Bank mit Ausblick auf den Magdalena-Palast in der Ferne, während wir den Sonnenuntergang betrachten. In dieser Gegend finden sich darüber hinaus einige der feinsten Restaurants der Stadt, um den Tag mit einem stilvollen Abendessen zu krönen. Die perfekte Art, unseren Besuch in Santander ausklingen zu lassen, der Stadt, die bei vielen als „Braut des Meeres“ bekannt ist.

Die Mouro-Insel in Santander bei Sonnenuntergang
Was Sie unbedingt besichtigen müssen

Sehenswertes


Sehenswertes

Was Sie unbedingt besichtigen müssen


Tipps und Empfehlungen

Stadtbesichtigungen. Entlang der ganzen Strecke am ersten Tag gibt es einen Radweg, so dass Sie sich beim Blick auf die Meereslandschaft sportlich betätigen können. Durch die Stadt fährt außerdem ein Sightseeing-Bus, der an touristisch besonders interessanten Stellen hält. Die Bootsausflüge vom Embarcadero-Palais aus finden ungefähr von Juli bis Oktober statt.

Sport und Aktivitäten. In Santander gibt es sowohl Surf- als auch Reitschulen für die Fans dieser Sportarten. 

Ausflüge in die nähere Umgebung. Falls die Zeit für die Erkundung der Umgebung von Santander reicht, bieten sich zwei unverzichtbare Ausflüge an: der Naturpark Cabárceno in nur 15 Minuten Entfernung und das 30 Minuten entfernte Altamira-Museum.

Zeitpunkt für die Route

Wenn Sie im Juli nach Santander kommen, haben Sie Gelegenheit, das Volksfest „Baños de Ola“ zu besuchen, das an die Ankunft der ersten Touristen zu Beginn des 20. Jh. erinnert.

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