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Stiftung »Fundació Pilar i Joan Miró«, Mallorca

Auf den Spuren von Miró

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Eine Reise zur Kunst von Joan Miró

Wir begeben uns auf eine Reise durch das Land und Werk eines der originellsten und einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts: Joan Miró. Auf dieser Reise begegnen wir Rebellion, Phantasie, Irrationalität, Farbe, eigenartigen geometrischen Konstruktionen, Collagen und surrealistischen Skulpturen. Wir machen Halt in seiner Geburtsstadt Barcelona, in Mont-roig, ein inspirierender Ort für Miró; in Madrid, im berühmten Reina-Sofía-Museum; und in Palma, wo Miró seine letzten Jahre verbrachte.Auf dieser Reise werden Sie die besondere Bindung spüren, die Miró zur Natur um Mont-roig oder auf Mallorca hatte, Sie werden erbeben, wenn Sie vor einem seiner Werke stehen bleiben, Sie werden ein wenig mehr über die Persönlichkeit kennenlernen, der von der Harvard Universität die Ehrendoktorwürde verliehen oder mit der Goldmedaille der Schönen Künste ausgezeichnet wurde. Sie werden jedoch vor allem ein paar unvergessliche Tage verbringen. Auf geht's.

1. Etappe: Barcelona, die Geburtsstadt

Joan Miró wurde 1893 in Barcelona geboren, Stadt in der er mit seiner ersten Einzelausstellung debütierte und in der seine einzige Tochter geboren wurde.

Heute ist diese fantastische Stadt, die zahlreiche Touristen aus allen Herren Ländern anzieht, übersät von den „Spuren“ dieses Künstlers, der kurioserweise seinen Werdegang als Buchhalter begann, um später einzigartige Malereien und ein umfangreiches Werk an Skulpturen und Radierungen zu schaffen. Wir empfehlen Ihnen, mindestens ein komplettes Wochenende der Entdeckung seiner emblematischsten Orte zu widmen. Und wenn Ihnen noch mehr Tage zur Verfügung stehen, umso besser.

Carrer del Bruc, Barcelona. Luftaufnahme der Diagonal

2. Etappe: Mont-roig del Camp, das Refugium des Künstlers

Diese kleine Ortschaft der Provinz Tarragona liegt etwas über 120 km von Barcelona entfernt.

Entfernung:125km Reiseziel: Mit dem Auto / Fahrtdauer: 1 Stunde und 25 Minuten

1911 erkrankte Miró an Typhus und verbrachte seine Genesung in einem Landhaus, das seine Eltern zu der Zeit gerade gekauft hatten. Scheinbar verliebte er sich in den Ort und seine Landschaft, da er später lange Aufenthalte in Mont-roig verbrachte und ihn die Umgebung stark inspirierte. Tatsächlich sagte er einmal, dass sein „gesamtes Werk in Mont-roig entstanden ist". Wussten Sie, dass sich eines seiner Hauptwerke, „La Masía“, auf diesen Ort bezieht?

Kapelle der Virgen de la Roca. Mont Roig

3. Etappe: Palma de Mallorca, die letzten Jahre

Miró sagte einmal „Mallorca ist ein wirklich wunderschönes Land, an bestimmten Orten findet man noch die Frische der ersten Tage seiner Schöpfung". Und wir wollen ihm da auch nicht widersprechen, zumal wir vollkommen einverstanden sind.

Entfernung:261km

Miró hatte eine ganz besondere Beziehung zu Mallorca, denn seine Mutter kam von der Insel, dort heiratete er die Mallorquinerin Pilar Juncosa und dort ist er gestorben. Sie werden begeistert sein, sobald Sie diese herrliche, von türkisfarbenem Wasser umgebene Mittelmeerinsel kennenlernen. Die Insel erreicht man am besten mit dem Flugzeug von Barcelona bis zum Flughafen der Inselhauptstadt Palma de Mallorca (Flugdauer nur eine Stunde).Im Jahr 1956 zog Miró endgültig nach Palma und baute sich dort ein Haus und das Atelier, von dem er schon immer geträumt hatte und das von seinem Freund Josep Lluís Sert entworfen wurde. Heute gehört dieses Atelier zur Fundació Pilar i Joan Miró, eine Stiftung, die Sie sich auf keinen Fall entgehen lassen sollten. Unter anderem, weil ihr Sitz von Moneo entworfen wurde und weil der Fundus aus über 6000 Werken des Künstlers besteht. Erkundigen Sie sich im Sommer, ob in den Gärten der Stiftung irgendein Konzert veranstaltet wird. Und wo Sie schon in Palma sind, und sicherlich in einer der Buchten der Insel baden oder eine ihrer berühmten Sehenswürdigkeiten wie die Kathedrale oder die Festung Castillo de Bellver besuchen werden, können Sie außerdem die Gelegenheit nutzen und weitere Museen kennenlernen, die ebenfalls Werke unseres Künstlers ausstellen, wie zum Beispiel die Juan March Stiftung oder das Museum für moderne und zeitgenössische Kunst Es Baluard.

Kathedrale Santa María. Palma de Mallorca

4. Etappe: Madrid, die perfekte Ergänzung

Die Berühmtheit Mirós ist grenzübergreifend und so gibt es Werke von ihm in großen Museen internationaler Metropolen wie Chicago, Houston, Mailand, Paris, New York, Washington usw. Und natürlich, wie es nicht anders hätte sein können, in Madrid.

Entfernung:640km

Die spanische Hauptstadt ist perfekt angebunden, die Flugzeit von Palma de Mallorca beträgt nur eineinhalb Stunden und zwischen Madrid und Barcelona gibt es täglich regelmäßige Flüge, die an Werktagen alle 20 Minuten starten. Besuchen Sie das zentral gelegene, weltberühmte Nationale Kunstzentrum Reina Sofía mit Werken von Miró wie „Femme, oiseau, étoile (Homenatge a Pablo Picasso)“ - Frau, Vogel und Stern (Hommage an Picasso) betrachten. Zudem finden Sie gegenüber zwei weitere bekannte Museen: das Museo Nacional del Prado und das Thyssen-Bornemisza. Ein weiteres Muss ist der Espacio Miró der Mapfre-Stiftung (Paseo de Recoletos 23), ein Raum mit 65 Werken des Künstlers. Und wenn Sie noch ein letztes Werk dieses Künstlers sehen wollen, dann schauen Sie doch mal beim Kongresspalast (Paseo de la Castellana, 99) vorbei, dessen Hauptfassade am der Avenida General Perón ein Mauerbild von Miró ist.

Mann mit Pfeife. Miró. Museum Reina Sofía

Tipps und Empfehlungen

  • Wenn Sie in Palma eine Unterkunft suchen, dann sollten Sie wissen, dass diese Stadt über das erste und einzige Themenhotel zu diesem Künstler verfügt: das Hotel Joan Miró Museum. Tatsächlich sind die Zimmer thematisch gestaltet und die gemeinschaftlichen Räumlichkeiten mit Werken des Malers dekoriert.
  • Haben Sie sich unsere Website mal richtig angeschaut? Achten Sie doch bitte auf unser Logo oben links. Kommen Ihnen die Linienführungen und die Farben irgendwie bekannt vor? Kein Wunder, es ist ein Design unseres Künstler, die berühmte Sonne von Miró.
  • Der Einfluss, den dieser Künstler auf spätere Schöpfer ausgeübt hat, ist unbestreitbar. Er selbst sagte einmal: „Es ist nicht das Werk, das zählt, sondern der Werdegang des Geistes während des ganzen Lebens; nicht, was im Laufe desselben entstanden ist, sondern was es erkennen lässt und anderen hilfreich ist, in mehr oder weniger ferner Zukunft."