
Naturpark Sierra Morena de Sevilla
Dieser Park schützt einen großen Teil der Region Sierra Norte de Sevilla. Das Relief verläuft ruhig und es gibt viele Weideflächen.
Die Sierra Morena von Sevilla, die 2015 ebenfalls zum UNESCO-Weltgeopark erklärt wurde, zeichnet sich durch das Vorkommen von Raubtieren sowie Arten von besonderem Interesse aus, sowohl bei den Wirbeltieren als auch bei den Wirbellosen. Unter den anderen Arten stechen der Luchs, der Mönchsgeier, der Kaiseradler und der Schwarzstorch hervor. Andererseits zeichnet sich das Naturschutzgebiet durch die Gewinnung von Kork, die Nutzung der Steineichenwälder durch die Viehzucht und die landwirtschaftliche Tätigkeit aus.
Naturpark Sierra Morena de Sevilla
Sevilla (Andalusien)
Sevilla (Andalusien):
- Alanís
- Almadén de la Plata
- Constantina
- Guadalcanal
- Navas de la Concepción, Las
- Pedroso, El
- Puebla de los Infantes, La
- Real de la Jara, El
- San Nicolás del Puerto
- Cazalla de la Sierra
Activa JS
Wissenswertes
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Kulturelle Information
Von besonderem Interesse sind die archäologischen Überreste und die Bergbaustätten. Einer davon ist der Cerro del Hierro, der heute ein Naturdenkmal ist und in dem sich eines der Besucherzentren des Parks befindet. In diesem Gebiet wurde bereits zu Zeiten der Römer und vor allem seit Ende des 19. Jahrhunderts Erz abgebaut, was zahlreiche industrielle Überreste hinterlassen hat, die besichtigt werden können, sowie einen grünen Weg, der den 18 Kilometern der alten Grubenbahn folgt, die hier eingesetzt wurde.
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Umweltinformation
Die Vegetation der Sierra Norte zeichnet sich durch Steineichen, Korkeichen und Galleichen aus.
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Besucherinformation
In diesem riesigen Naturschutzgebiet gibt es mehrere Informationsstellen, darunter das Besucherzentrum El Robledo (Gemeinde Constantina, 1 km vom Dorf entfernt), die Informationsstelle Cerro del Hierro im gleichnamigen Naturdenkmal (Gemeindebezirk San Nicolás del Puerto) und das Informationszentrum des Geoparks in der Ortschaft Alanís.
