Fundació Miró Mallorca
Wenn man mit der Hand über die Außenwand des Espai Estrella streicht, spürt man den thermischen Kontrast der Architektur. In der Fundació Miró in Palma de Mallorca spürt man den rauen Beton im Kontrast zur glatten, rutschigen Oberfläche der von der Sonne erwärmten Keramikglasur.
Ensaimada und Schokolade
Wenn man ein Stück Ensaimada in eine Tasse dickflüssige Schokolade taucht, spürt man, wie die knusprige, mit Zucker bestreute Kruste einem luftigen Teig weicht, der auf der Zunge zergeht. Ein traditionelles Frühstück, das nach Palma de Mallorca schmeckt.
Mahón
Wenn man in ein Stück handwerklich gereiften Mahón-Käse beißt, spürt man, wie der Nordwind den Gaumen umspielt. Die feste Konsistenz weicht salzigen und säuerlichen Noten sowie einer leicht metallischen Schärfe, die die ganze Kraft der Landschaft Menorcas in einem einzigen Bissen vereint.
Steinbruch Lithica Menorca
Wenn man mit der Handfläche über diese hohen Mauern streicht, liest man die Geschichte eines jahrtausendealten Handwerks. Man erkennt die poröse Struktur und die rhythmischen Rillen, die die Werkzeuge in den Sandstein des Steinbruchs Antigua de Líthica in Ciutadella de Menorca eingemeißelt haben.
Es Vedrà
Wenn man sich bei Einbruch der Dämmerung an die Steilküste begibt, spürt man, wie sich das rhythmische Rauschen der Wellen mit der Brise vermischt. Wenn die Sonne untergeht, wird die erwartungsvolle Stille von einem gemeinsamen Applaus durchbrochen, der an der gesamten Küste vor Es Vedrà auf Ibiza widerhallt.
Getrockneter Fisch und „Bescuit“
Bei einem Stück getrockneten Fisch auf Bescuit-Zwieback genießt man den reinen Geschmack des Meeres. Man schmeckt das Meersalz und die Sonne in jeder Faser des Fisches: ein intensiver, knuspriger und vollmundiger Genuss auf der ruhigen Insel Formentera.
Dünen von Maspalomas
Wenn man barfuß über dieses weitläufige Sandmeer läuft, spürt man, wie jeder Schritt in die warme, seidige Oberfläche einsinkt. Das Körpergewicht wird durch Tausende feiner, vom Wind geformter Sandkörner in den Dünen von Maspalomas auf Gran Canaria abgefedert.
Gofio- und Bananeneis
Ein Gofio- und Bananeneis zu genießen bedeutet, die tropische Süße und die Röstnoten des Getreides auf dem Gaumen verschmelzen zu lassen. Schon ein Löffel genügt, um den vulkanischen und landwirtschaftlichen Charakter zu spüren, der die Gastronomie von Gran Canaria und den übrigen Inseln prägt.
Palmetum Teneriffa
Bei einem Spaziergang auf den gewundenen Wegen des Palmetums taucht man in eine dichte botanische Atmosphäre ein. Mit jedem Schritt setzt die Wärme die ätherischen Öle aus den Blättern und der vulkanischen Erde frei und umhüllt den Weg durch diese subtropische Oase in Santa Cruz de Tenerife mit einem intensiven pflanzlichen Duft.
Anaga-Wald
Wenn man in den Lorbeerwald eintaucht, spürt man die Feuchtigkeit unter den Fingerspitzen. Wenn man die dicken, wachsartigen Blätter streichelt, spürt man den feinen Wasserfilm, den der ständige Nebel darauf hinterlässt. Eine kontinuierliche Kondensation, die dem Naturpark Anaga auf Teneriffa seine Gestalt verleiht.
Puerto de la Cruz
Wenn man sich zu einem Abendessen mit frischem Fisch hinsetzt und die Brise im Gesicht spürt, gibt das rhythmische Rauschen der Wellen den Takt des Abends vor. An der vulkanischen Küste von Puerto de la Cruz auf Teneriffa tost die Brandung kraftvoll unter Ihren Füßen.
Picón de la Geria
Wenn man die Hände in die schwarze Erde von La Geria taucht, spürt man tausende von leichten, kleinen Vulkanaschepartikeln. Ihre poröse und raue Struktur speichert tagsüber die Sonnenwärme und schützt so die Wurzeln der Nutzpflanzen auf der Insel Lanzarote.
Puerto del Rosario
Wenn man durch die Alleen von Puerto del Rosario spaziert, spürt man den Passatwind als ständigen Begleiter. Die Kleidung weht kräftig im Wind und erzeugt ein rhythmisches Flattern auf der Haut, das bei jedem Schritt an die ungezähmte Natur Fuerteventuras erinnert.
„Silbo“ und Aussichtspunkt
Wenn man sich über den gläsernen Ausleger des Aussichtspunkts von Abrante beugt, hört man, wie der Wind eine klare Sprache ohne Worte spricht. Man hört schrille, kraftvolle Pfeiftöne, die die Luft durchschneiden und den Abgrund überqueren, um die tiefen Schluchten der Insel La Gomera miteinander zu verbinden.
Valverde auf El Hierro
Wenn man durch die höher gelegenen Straßen von Valverde spaziert, spürt man wie eine hauchdünne, kühle Seide auf dem Gesicht. Das sind keine Tropfen, die vom Himmel fallen, sondern der vom Wind getriebene Nebel – ein spürbarer, horizontal fallender Regen, der auf der Kanarischen Insel El Hierro die Haut durchdringt.
Vulkan La Palma
Über die jüngsten Lavaströmen zu wandeln bedeutet, den tiefen Atem der Erde zu spüren. Ein mineralischer, dichter und schwefelhaltiger Duft steht im Kontrast zur Frische des Kiefernwaldes und umhüllt die Vulkanlandschaft der Insel La Palma.
