Planetarium von Huesca
Wenn man mit den Fingerspitzen über die Himmelskörper des Sonnensystems streicht, begreift man die Unermesslichkeit des Weltraums anhand von Textur und Volumen. Eine astronomische Entdeckungsreise, die im Planetarium von Huesca durch das Ertasten der Himmelskörper erst richtig greifbar wird.
Plaza del Pilar
Wenn auf der riesigen Esplanade einmal die Augen schließt, spürt man die akustische Umarmung des Windes. Man hört, wie jeder kräftige Windstoß pfeift und zerbricht, wenn er auf den Stein trifft, und so ein stetiges Rauschen mitten auf der Plaza del Pilar in Zaragoza erzeugt.
Geländer einer Steinbrücke
Lehnt man sich an das massive Steingeländer der Brücke, spürt man den Puls des Wassers unter den Füßen. Man fühlt, wie das Rauschen des Ebro an Kraft gewinnt und im Herzen von Zaragoza von einem leisen, gleichmäßigen Flüstern zu einem tiefen, dröhnenden Rauschen übergeht.
Basilika Santa Engracia
Wenn man mit den Fingern über die Fassade der Basilika Santa Engracia streicht, fühlt man, wie sich die Glätte des behauenen Alabasters vom rauen Ziegelstein abhebt. Ein taktiles Erlebnis, das Sie mitten im Zentrum von Zaragoza in Aragonien mit den Details der Renaissance in Verbindung bringt.
Schinken aus Teruel
Nimmt man eine frisch geschnittene Scheibe in den Mund, spürt man, wie das Fett langsam schmilzt und dabei subtile, süße Noten zum Vorschein bringt. Ein Genuss, der die Erinnerung an den kalten, trockenen Wind wachhält, der durch die gepflasterten Gassen von Teruel in Aragonien weht.
Lleida Echo im Hauptschiff der Alten Kathedrale „Seu Vella“
Beim Schreiten durch dieses Gotteshaus spürt man, wie die Stille des Steins mit jedem Schritt durchbrochen wird. Das Trittgeräusch erzeugt einen klaren Nachhall, der in der Luft nachklingt und so eine unsichtbare akustische Landkarte der imposanten Seu Vella von Lleida entstehen lässt.
Agaven
Bei einem Spaziergang am Hang des Montjuïc merkt man, wie ein intensiver, süßer und fast berauschender Duft die Umgebung umhüllt. Es ist die unsichtbare Spur, die die blühenden Agaven hinterlassen, wenn man auf den Wegen der Jardins de Mossèn Costa i Llobera in Barcelona spazieren geht.
Bänke im Parc Güell
Beim Streichen über die geschwungene Rückenlehne spürt man den ständigen Kontrast zwischen der glatten Keramik und den kleinen, rauen Fugen, die die einzelnen Fragmente miteinander verbinden. Ein taktiler, geschwungener Rundgang unter der warmen Mittelmeersonne im Park Güell in Barcelona.
Sagrada Familia
Den Schaft der Säulen der Sagrada Familia zu umfassen, kommt dem Versuch gleich, ihre Unermesslichkeit zu umarmen. Wenn man den Körper an den kalten Stein drückt, spürt man die Wucht eines kolossalen Gewichts, das im Herzen Barcelonas mit scheinbarer Leichtigkeit getragen wird.
Casa L'Ardiaca Tortuga
Wer den steinernen Panzer der Schildkröte streichelt, spürt das Gewicht der Zeit unter den Fingerspitzen. Beim Fahren über die „Schuppen“ fühlt man den Kontrast zwischen der rauen Wand und dem durch tausendfaches Reiben des polierten Marmors – ein Aberglaube, der in der Casa de l’Ardiaca in Barcelona noch immer lebendig ist.
Parc Delta de l'Ebre
Auf den Wegen in der Nähe der Mündung spürt man, wie die salzige Brise auf einen intensiven Blumenduft trifft. Wenn man tief einatmet, erfüllt die feuchte Luft die Sinne mit den süßen Kräuternoten, die die Landschaft des Parc Natural del Delta de l’Ebre in Tarragona prägen.
Amphitheater Tarragona
Auf den jahrtausendealten Steintreppen sitzend hört man, wie das ständige Rauschen des Mittelmeers mit dem Echo des Windes verschmilzt. Eine rhythmische Symphonie, bei der die Wellen vom Sand aus im Amphitheater von Tarragona in Katalonien zu applaudieren scheinen.
Meduza Girona
Streicht man mit den Fingern über den Steinrahmen an der Hausnummer 33 der Placeta de l’Institut Vell, verbindet man sich direkt mit der Geschichte. Eine kleine, eingravierte Rille ermöglicht es, das Erbe des am besten erhaltenen jüdischen Viertels Europas in Girona nachzufühlen.
Orangenbäume im Garten der Hesperiden
Ein Spaziergang durch die Zitrusfruchtsammlung ist wie eine Reise durch die Jahreszeiten, deren intensiven Düfte sich als Wegweiser erweisen. Säuerliche und süße Noten vermischen sich in der Luft und schaffen eine ebenso unsichtbare wie lebendige Atmosphäre im Garten der Hesperiden in Valencia.
Trencadis Stadt der Künste
Wer mit der Hand über die geschwungenen Formen der Stadt der Künste und Wissenschaften streicht, spürt die Temperatur und die unregelmäßige Beschaffenheit der zerbrochenen Keramik. Ein taktiles Erlebnis, das die gewaltigen Dimensionen der avantgardistischen Architektur mit dem Kunsthandwerk Valencias verbindet.
Kunstakademie „Colegio del Arte Mayor“
Beim Streichen über die edlen Stoffe des Colegio del Arte Mayor lassen sich Jahrhunderte textiler Tradition entdecken. Man spürt die Schwere, den Fall und das detailreiche Relief der Blumenbrokate, die den historischen valencianischen Seidenstoffen im Herzen Valencias ihre Form verleihen.
Horchata Alboraya
Mit jedem Schluck traditionell hergestellter Horchata aus einem gekühlten Glas spürt man die Erde und die Tradition. Wenn man ein luftiges „Fartón“ in dieses cremige, süße Getränk taucht, fühlt man sich sofort in die warmen Sommernachmittage in Alboraya bei Valencia versetzt.
Explanada de España
Ein Spaziergang über die Explanada de España heißt, sich vom Wind leiten zu lassen. Wer genau hinhört, nimmt man ein ganz besonderes Geräusch wahr: kein leises Rauschen, sondern das rhythmische, trockene Rascheln von Tausenden von Dattelpalmenblättern, die am Meer von Alicante aneinander reiben.
Plaza Santa Clara
Bei einem Spaziergang durch die Altstadt spürt man förmlich den Kontrast zwischen der trockenen Hitze, die das Kopfsteinpflaster in der Sonne ausstrahlt, und der feuchten Meeresbrise, die durch die breiten Straßen weht. Ein doppeltes Kunstwerk, das direkt auf der Plaza Santa Clara in Castellón zu finden ist.
Jijona
Wer in ein Stück handgemachten Turrón beißt, spürt, wie die Süße des Honigs und das Knuspern der gerösteten Mandeln den Gaumen kitzeln. Eine Vielfalt an Texturen verkörpert die reine gastronomische Tradition inmitten der Carrer del Vall in Jijona, dem „süßen Herzen“ von Alicante.
