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Radfahrer vor der Kathedrale von León, Kastilien-León

Einige der besten Routen für den Fahrradtourismus in Spanien

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Mit dem Rad durch Spanien: Trauen Sie sich? Sie treten leidenschaftlich gern in die Pedale? Dann packen Sie Ihre Satteltaschen! Auf den Radfernwegen unseres Landes erwartet Sie ein aufregendes Sportabenteuer. Hier zeigen wir Ihnen einige der bekanntesten Radfernwege Spaniens, auf denen Sie die reiche Landschaft und wunderbaren Ortschaften Spaniens erkunden können. 

  • Fahrradfahrer auf dem Jakobsweg

    Der Jakobsweg: ein einmaliges Erlebnis auch mit dem Rad

    Experten versichern, dass sich die Fahrradrouten des Jakobswegs perfekt für Einsteiger eignen. Die Routen sind gebührend mit den berühmten gelben Pfeilen ausgeschildert, wobei Ihnen alle notwendigen Serviceleistungen zur Verfügung stehen und Sie am Ende jeder Etappe in einer der zahlreichen Herbergen und Unterkünfte übernachten können. Und dem nicht genug: In jeder Region erwarten Sie jede Menge Monumente, Naturlandschaften und gastronomische Köstlichkeiten, während Sie Menschen aus aller Welt kennenlernen können. Bleiben da noch Wünsche offen? Zahlreiche Alternativen stehen Ihnen zur Wahl, doch die beliebteste Route ist der Französische Weg, der in Roncesvalles startet und sich über 750 km erstreckt. 

  • Standbild des Videos „Die Silberstraße mit dem Rad“

    Die Silberstraße oder „Vía de la Plata“: von Sevilla bis Gijón

    Alle, die diese Route befahren haben, empfehlen sie stets weiter. Dieser historische Weg folgt dem Verlauf einer ehemaligen Römerstraße und durchquert Spanien von Süden nach Norden, von Sevilla bis Gijón. Die über 800 km lange Silberstraße führt durch Andalusien, Extremadura, Kastilien-León und Asturien sowie durch wunderbare, vielfältige Landschaften mit Weiden, Tälern und Bergen. Zudem können Sie in zahlreichen Ortschaften und touristischen Reisezielen wie Cáceres, Plasencia, Béjar, León oder Oviedo Halt machen. Die Fahrradroute ist in 12 Etappen aufgeteilt, mit Optionen für Mountainbikes und Straßenräder. Sie können sich auf Wunsch einen Pass zulegen, den Sie in den verschiedenen Rathäusern und Fremdenverkehrsbüros abstempeln lassen können und mit dem Sie in den assoziierten Unterkünften, Restaurants und Betrieben Rabatt erhalten. Auf der Website www.larutaenbici.com finden Sie Informationen zu den Etappen (einschließlich Karten und Trails) und zu den verfügbaren Serviceleistungen (Werkstätte, Unterkünfte, Fahrradverleih usw.).

  • Standbild des Videos „Reise auf der VIA VERDE OJOS NEGROS“

    Vía Verde von Ojos Negros: von Teruel nach Valencia

    Das Netz von Grünen Routen (Vías Verdes) bietet sich als weitere bekannte Option für den Fahrradtourismus in Spanien an. Die längste Route ist bislang die Vía Verde von Ojos Negros. Diese 167,5 km lange Strecke verläuft von der Ortschaft Ojos Negros (Teruel) bis nach Sagunto (Valencia). Sie folgt dem Verlauf einer ehemaligen Grubenbahn und ist in zwei Etappen unterteilt – obwohl es sich empfiehlt, drei Tage einzuplanen, um die Route in aller Ruhe zu genießen. Auf dem Weg zu den valencianischen Obst- und Gemüsegärten durchqueren Sie das Jiloca-Tal, die Sierra de Javalambre und das Palancia-Tal; Sie fahren durch Tunnel, über Brücken und Viadukte und kommen an Städten wie Segorbe oder Teruel vorbei, deren Mudejar-Architektur zum Weltkulturerbe gehört. 

  • Radfahrer auf der TransAndalus-Route in der Nähe von Santa Olalla del Cala in Huelva, Andalusien

    TransAndalus: mit dem Mountainbike durch Andalusien

    Dieser 2000 km lange Rundweg kann dank des guten Klimas praktisch das ganze Jahr über befahren werden. Dabei können Sie die atemberaubende Landschaft Südspaniens bewundern. Der TransAndalus verläuft hauptsächlich über Land- und Triftwege und durchquert alle Provinzen der Region, wobei Sie u. a. die Naturschutzgebiete in Cabo de Gata, Sierra Nevada, Sierra de Cazorla oder Doñana besichtigen können. Tatsächlich verlaufen 35 % der Route durch Landschaften, die unter Naturschutz stehen. Außerdem wurde sie von einheimischen Radfahrern festgelegt, die die besten Wege der jeweiligen Region wie niemand anders kennen. Da es sich um einen Rundweg handelt, können Sie Ihren Abfahrtsort und die Strecke selbst bestimmen. Auf der Website www.transandalus.org finden Sie alle Informationen zu den Etappen, Karten und Trails für GPS. 

  • Standbild des Videos „Der Weg des Cid, ein unvergessliches Abenteuer“

    Der Weg des Cid: eine literarische Reise auf zwei Rädern

    Auf dieser Route treffen Literatur und Sport aufeinander, denn sie führt durch Orte, die mit dem Cid Campeador in Verbindung stehen – dem berühmten spanischen Ritter, dem im mittelalterlichen Epos „Cantar de Mio Cid“ gehuldigt wird.  Die Route führt von Vivar del Cid (Burgos) bis nach Orihuela (Alicante). Die Option für Straßenränder umfasst insgesamt 2000 km und ist in verschiedene, zwischen 60 und 360 km lange Themenrouten unterteilt, die miteinander verbunden sind. Die Alternative für Mountainbikes umfasst 1485 km, die in sieben, zwischen 49 km und 313 km lange Etappen aufgeteilt sind, die auch miteinander verbunden sind. Auf der Website www.caminodelcid.org finden Sie ausführliche Informationen mit Karten, Serviceleistungen und Trails. Was erwartet Sie unterwegs? Monumente des Weltkulturerbes wie die Kathedrale von Burgos, zahlreiche Burgen und Festungen, kleine Dörfer und historische Ortschaften sowie ausgefallene Landschaften wie die Lagunen von Gallocanta und der Naturpark Alto Tajo.

  • Standbild des Videos „Mit dem Rad DURCH DIE PYRENÄEN“

    Transpirenaica: vom Mittelmeer über die Pyrenäen bis zum Kantabrischen Meer

    Die Transpirenaica-Route erstreckt sich über etwa 800 km. Sie führt von Cabo de Creus (Girona) über die Südseite der Pyrenäen nach Hondarribia (Gipuzkoa) und durchquert dabei atemberaubende Bergdörfer und Landschaften. 1985 wurde diese Route als Fernwanderweg GR-11 festgelegt und ist seitdem mit den entsprechenden roten und weißen Markierungen gekennzeichnet. Die Fahrradroute startet normalerweise in Llançá, obwohl es keinen offiziell festgelegten Verlauf gibt und Ihnen je nach Fortbewegungsmittel – Straßenrad oder Mountainbike – verschiedene Alternativen zur Verfügung stehen.  Das Ende des Frühlings und der Sommer bieten sich am besten für diese Route an, die sich bereits als Klassiker des Fahrradtourismus etabliert hat. Allerdings ist diese Route schwer und herausfordernd und empfiehlt sich nur für erfahrene Radfahrer in guter körperlicher Verfassung.

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