Diese Website verwendet Cookies zur Verbesserung der Surferfahrung des Benutzers. Wenn Sie weiter surfen, gehen wir davon aus, dass Sie mit der Verwendung einverstanden sind. In unserer Cookie-Politik erhalten Sie mehr Information bzw. Anweisungen zur Änderung der Konfiguration




Spanische Museen im neuen Kleid



Großartige Erweiterungen zur Ausstellung einiger der besten Gemäldesammlungen der Welt. Sanierte historische Gebäude, in denen die zeitgenössische Kunst regiert. Avantgardistische Zentren, deren Äußeres so attraktiv ist wie der Inhalt. Die Museen Spaniens sind dabei, sich zu verändern: die Räume passen sich an die Besucher an und regen zu einem aktivieren Schauen an. Die Architektur ist dabei ein weiterer Bestandteil der Kunst.

In Spanien sind Museumsbesuche dabei, zu einem außergewöhnlichen Erlebnis zu werden. In der letzten Zeit haben sich die Museen in Orte verwandelt, wo die Besucher sowohl den Inhalt als auch das Gebäude in vielerlei Hinsicht genießen können. Immer öfter gilt ein Museumsbesuch in Spanien nicht nur der Betrachtung von Kunstwerken, sondern auch der Entdeckung überraschender Architektur, dem Speisen in erstklassigen Restaurants, dem Besuch von Multimedia-Shows oder dem Gespräch in einer gemütlichen Cafeteria.

Die in den letzten Jahren eröffneten Museen für zeitgenössische Kunst folgen diesem Trend. Neben dem berühmten Guggenheim Bilbao-Museum sind weitere Zentren entstanden, deren Äußeres die Blicke auf sich zieht. So wurde beispielsweise das MUSAC in León mit dem Mies van der Rohe Preis für Architektur der Europäischen Union ausgezeichnet. In Vitoria-Gasteiz dagegen ist der zentral gelegene Komplex des Artium wie ein großer öffentlicher Platz konzipiert, unter dem - wie in einer Bodega - die meisten Ausstellungsräume liegen.

In anderen Städten Spaniens vermischen sich Avantgarde und Tradition in sanierten historischen Bauten, die heute moderne Kunst enthalten. Beispiele dafür sind das Marco-Museum in Vigo oder Es Baluard in Palma de Mallorca, das in einer Renaissancefestung untergebracht ist und sich durch ein kurioses System von Rampen, Oberlichtern und Balkonen auszeichnet, die die verschiedenen Ebenen miteinander verbinden. Das sind jedoch nur einige Beispiele. Der Kreuzgang des Klosters San Benito aus dem 16. Jahrhundert in Valladolid ist Sitz des Museums Patio Herreriano, und in Sevilla beherbergt das Kloster La Cartuja das Andalusische Zentrum für Zeitgenössische Kunst.

Auch die frisch renovierten „Klassiker“ darf man keineswegs außer Acht lassen. Die drei großen Protagonisten der Kunstmeile Paseo del Arte in Madrid - das Prado-Museum, dasThyssen-Bornemisza und das Nationalmuseum Reina Sofía- haben ihre Räumlichkeiten erweitert, ihr Image modernisiert und bieten dem Besucher innovativere, wärmere und attraktivere Räume. Nach der Erweiterung des Reina Sofía, deren Entwurf von dem bekannten Jean Nouvel stammt, ist zuletzt das Prado-Museum an der Reihe gewesen. Ausführender Architekt war in diesem Fall der Spanier Rafael Moneo, dessen architektonische Lösungen allseits viel Lob ernten. Das IVAM in Valencia ist ein weiteres konsolidiertes Museum, das Erweiterungspläne hegt.

Besuchen Sie die Museen Spaniens und entdecken Sie eine neue Art, die Kunst zu erleben.





Unerlässlich