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Spanien ist ein Land der Legenden, außergewöhnlicher Erzählungen, in denen oftmals Geschichte und Fiktion miteinander verschmelzen und deren Ursprünge bis in uralte Zeiten zurückreichen. Mit diesen Schilderungen können Sie auf unterhaltsame und originelle Weise die volkstümlichen Traditionen des Landes kennen lernen. Riesen, Drachen, Hexen, Geister, Kämpfe, Heilige und Nächte voller Magie… Die Liste der Legenden ist lang. Wir stellen Ihnen einige der bekanntesten vor.

Viele dieser Geschichten bilden die Grundlage für Traditionen, Feste und Rituale, die noch heute tief in der Kultur spanischer Dörfer und Städte verwurzelt sind. Wir halten ein sehr interessantes Angebot für Sie bereit.

San Jorge und sein Kampf gegen den ungeheuerlichen Drachen

Eine der bekanntesten Legenden stammt aus dem Mittelalter. Sie handelt von San Jorge, dem Schutzheiligen von Aragón und Katalonien, und seinem Kampf mit einem wilden, feuerspeienden Drachen, um eine Prinzessin zu befreien. Das Ungetüm wird tödlich verwundet und an der Stelle, wo es sein Blut vergießt, beginnt ein Rosenstrauch mit roten Rosen aus der Erde zu sprießen. In dieser Geschichte wurzelt der Ursprung des katalanischen Volksbrauchs, jedes Jahr am 23. April – dem Tag zu Ehren des Heiligen – den Frauen und Mädchen als Zeichen der Liebe eine Rose zu schenken. Diese wunderschöne Tradition verbreitet Romantik und erfüllt alle Orte der Region mit einer bunten Farbenpracht. Millionen von Rosen überfluten die Häuser und Straßen von Dörfern und Städten und machen diesen Tag zu etwas ganz Besonderem. Besuchen Sie beispielsweise Barcelona. Die Stadt ist ein idealer Schauplatz, um in das Ambiente dieser Tradition einzutauchen. Aber der Tag zu Ehren von San Jorge bietet Ihnen noch viel mehr Möglichkeiten. In Montblanc in der Provinz Tarragona etwa wird zeitgleich mit den Gedenkfeiern zu Ehren von San Jorge die Mittelalterliche Woche veranstaltet.

Spazieren Sie durch die von Mauern eingefassten Gässchen des Ortes, in denen Fahnen wehen und herrschaftliche Wappen angebracht sind und die von Soldaten und edlen Rittern bevölkert werden. Nehmen Sie an einem großen Fest teil, im Rahmen dessen natürlich auch mittelalterliche Gelage und Märkte, Gauklerdarbietungen und die Nachstellung des Kampfes des mutigen Heiligen gegen den Drachen stattfinden.

Die Liebenden von Teruel

Der Ursprung dieser romantischen Legende geht ebenfalls bis auf das Mittelalter zurück. Der Legende zufolge starben im 13. Jahrhundert Isabel de Segura und Diego de Marcilla, zwei junge Bürger aus Teruel, aus Liebe nach einer Reihe von unglücklichen Umständen, die es Ihnen unmöglich machten, für immer beieinander zu bleiben. Ihre Körper ruhen gemeinsam in einem Mausoleum neben der Kirche und dem Turm San Pedro, die Teil des von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Mudejarkomplexes von Teruel sind. Jedes Jahr gedenkt die Stadt in der Region Aragón dieses mittelalterlichen Dramas. Im Februar wird in den Gassen und auf den Plätzen der Altstadt das Ambiente jener Zeit wieder spürbar. Tausende von Menschen in Kostümen nehmen an den Kulturerlebnis und festliche Stimmung miteinander verbindenden Feierlichkeiten teil, bei denen natürlich auch Gaukler, Fakire, Geschichtenerzähler, Henker, Adelige und Leibeigene vertreten sind. Den Höhepunkt der Feierlichkeiten bildet die Aufführung des Dramas um die Liebenden an verschiedenen Orten der Stadt.

Das sind zwei spanische Legenden, aber es gibt noch mehr. In Kürze stellen wir Ihnen einige der bekanntesten Traditionen Spaniens vor.





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