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Lage

Autonome Region:
Navarra

Provinz / Insel:
Navarra

Navarra
Art der Route:
Sehenswürdigkeiten

Das Vermächtnis der Steine

Diese Route verläuft durch mehrere Gebiete des ehemaligen Königreichs Navarra. Festungsanlagen, Burgen und Paläste zeugen noch heute von der historischen Bedeutung des Gebiets, während hingegen die landwirtschaftlichen Produkte der Gegend (Gemüse aus der Ebene, Weine aus Valdorba, Olite und Artajona) Besuchern die Möglichkeit geben, die exquisite Gastronomie der Region zu kosten.

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Die Route eignet sich hervorragend als Wochenendunternehmung. Start der Rundreise ist in Tafalla. In der Altstadt des Ortes besonders sehenswert sind einerseits die Zivilarchitektur von Bauten wie dem Palast des Markgrafen von Feria (klassizistisch, 18. Jahrhundert) und dem Palast der Familie Mencos (Grafen von Guenduláin) (17.-18. Jahrhundert) sowie die Kirche Santa María (16.-18. Jahrhundert).
Nach 10 Kilometern führt uns die Landstraße in den mittelalterlichen Ort San Martín de Unx, in dem sich eine Besichtigung der Kirche San Martín de Tours empfiehlt, die romanischen Ursprungs ist, jedoch später umgebaut wurde. 8 Kilometer weiter befindet sich Ujué, ein mittelalterlicher Ort, über dem die romanische Wehrkirche Santa María la Real thront.
Nun lassen wir die Berge von Ujué hinter uns und gelangen nach rund 25 Kilometern auf der Straße Richtung Carcastillo an das Ufer des Flusses Aragón. 2 Kilometer von diesem Ort entfernt befindet sich das Zisterzienserkloster La Oliva, eine ummauerte Anlage romanischen Ursprungs (Ende 12. Jahrhundert) mit verschiedenen Räumlichkeiten, Kreuzgängen und Innenhöfen unterschiedlicher Epochen. Es finden sich der frühgotische Stil der Zisterzienser, der gotische und der Barockstil (18. Jahrhundert).
12 Kilometer weiter gelangen wir zum ummauerten Stadtbereich von Rada, einem im 15. Jahrhundert verlassenen mittelalterlichen Ort. Hier können die Überreste der Burg (12.-13. Jahrhundert), ein Festungsturm, die Stadtmauer und die Kirche San Nicolás sowie einige moderne Ausgrabungsstellen besichtigt werden.
Zurück auf derselben Straße befindet sich 4 Kilometer weiter Caparroso, wo wir Richtung Tafalla abbiegen. Nach 10 Kilometern führt eine Abzweigung zum Naturschutzgebiet Laguna de Pitillas, dem größten Feuchtgebiet Navarras. Seine ornithologische Beobachtungsstation eignet sich hervorragend zur Vogelbeobachtung.
Zurück an der Abzweigung nach Pitillas geht es weiter mit unserer Route, die uns nun nach rund 5 Kilometern zu dem Ort Olite führt. Dominiert wird dieser Ort von seinem Königspalast, der ehemaligen Residenz der Könige von Navarra.
Der „Alte Palast“, in dem sich heute das Parador-Hotel befindet, besteht aus den Resten des ursprünglich frühgotischen Palastes aus dem 13. Jahrhundert. Ebenfalls aus dieser Zeit stammt die Kirche Santa María la Real (ehemalige Kapelle). Der „Neue Palast“ im gotischen Stil (14.-15. Jahrhundert) dient als eines der bedeutendsten Beispiele der mittelalterlichen Zivilarchitektur ganz Spaniens. In Olite empfiehlt sich zudem ein Besuch der Kirche San Pedro (13.-14. Jahrhundert). Einen besonderen Charme erhält dieser Ort zudem im Juli und im August, wenn das Festival für Klassisches Theater und das Mittelalterliche Fest von Olite stattfinden.
Auf der anderen Seite bietet das Ausstellungszentrum rund um das Weinbaugebiet und den Wein von Navarra in Olite die Möglichkeit, die Weinbaugegend kennenzulernen, durch die uns die Reise führt und die Teil der Ursprungsbezeichnung der Weine aus Navarra ist. Wer die Gegend im September besucht, der kann das Weinlesefest miterleben.
Wir empfehlen, die Route noch um zwei andere Unternehmungen zu erweitern, die zudem die Gelegenheit zum Besuch von Weinkellereien bieten. Eine der Möglichkeiten bietet Artajona (11 Kilometer von Tafalla entfernt). Hier können der „Cerco de Artajona“ genannte ummauerte Bereich aus dem Mittelalter (11.-14. Jahrhundert) sowie die gotische Kirche San Saturnino (13. Jahrhundert) besichtigt werden. Nur 4 Kilometer weiter befindet sich die archäologische Fundstätte der Dolmen von Portillo de Enériz und der Mine von Farangortea aus der Kupferzeit (3. Jahrtausend v. Chr.).
Eine weitere interessante Exkursion führt in den Landkreis Valdorba, der sich durch seine hervorragenden Weine und seine romanischen Kirchen und Wallfahrtskapellen auszeichnet, alle etwa rund 5 bis 20 Kilometer von Tafalla entfernt. Nicht versäumen sollten Sie einen Besuch der Kirchen San Juan Bautista (Eristain), San Martín de Tours (Orísoain) und La Asunción (Olleta) sowie der Wallfahrtskapellen San Pedro ad Vincula (Echano) und El Cristo (Catalain).

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Aktivitäten

  • Wandern

Route


Unerlässlich