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Lage

Autonome Region:
Kanarische Inseln

Provinz / Insel:
La Gomera

Gomera

San Sebastián de La Gomera ist die Hauptstadt dieser Insel, die auch Isla Colombina ("die Insel des Kolumbus") genannt wird, wegen ihrer engen Verbindung mit der Entdeckung Amerikas. Rund um die natürliche Bucht wuchs diese Stadt, die heute zahlreiche interessante Orte und Denkmäler beherbergt, wie z.B. die Kirche La Asunción, der Brunnen Pozo de la Aguada und der Turm Torre del Conde. Ihre ausgezeichnete touristische Infrastruktur bietet ein breitgefächertes Angebot an Freizeitaktivitäten, inklusive der Möglichkeit, im Hafenbereich verschiedenste Wassersportarten zu treiben. Landeinwärts sind der Wandersport oder Fahrradtouren die besten Möglichkeiten, um die steile Orographie von La Gomera und einige der Naturschätze wie den Naturpark Parque Natural de Majona und den Nationalpark Parque Nacional de Garajonay zu entdecken.

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San Sebastián de la Gomera wurde Mitte des 15. Jh. von Hernán Peraza "dem Alten" gegründet und entwickelte sich in das Zentrum an der Mündung der Schlucht Barranco de la Villa. In wenigen Jahrzehnten verwandelte sie sich in einen blühenden Handelshafen, eine Berufung, die sie noch heute erfüllt. Die Stadt liegt in einer stufenartigen Anordnung auf einem Bergrücken gegenüber der Bucht. Das antike Haus Casa de los Peraza, das in der heute als Pozo de la Aguada gelegenen Enklave steht, ist einer der wichtigsten historischen Orte der Stadt. Ein weiterer interessanter Punkt befindet sich auf dem zentralen Platz Plaza Mayor, an dem die Kirche Iglesia de La Asunción steht, die auf einer alten Wallfahrtskapelle gebaut wurde. Im Zentrum der Bucht steht der Turm Torre del Conde, der noch immer sein ursprüngliches Aussehen bewahrt, und etwas außerhalb befindet sich die Wallfahrtskapelle Ermita de San Sebastián, ein Gotteshaus, das dem Heiligen geweiht ist, der diesem Ort seinen Namen verlieh. In Bezug auf die kulturellen Besichtigungen darf das Museo-Casa de Colón, das Kolumbus-Museum, nicht vergessen werden, mit spezieller Betonung der wichtigen Rolle, die die Insel bei der Entdeckung Amerikas spielte. Tourismus San Sebastián de La Gomera ist bestens mit touristischen Infrastrukturen ausgestattet. Erwähnt werden muss das reichhaltige Hotelangebot, in dem das staatliche Hotel, der Parador de Turismo, hervorragt; er liegt auf der als Lomo de La Horca bekannten Erhebung und bietet wunderbare Aussicht über den Ozean. Im Hafen kann sich der Besucher die Geschichte der Eroberer in Erinnerung rufen, denn in diesem Hafen legte Christoph Kolumbus an, um seine Karavellen mit Proviant zu versehen, bevor sie im Jahr 1492 mit Kurs auf die Neue Welt in See stachen. Heutzutage verfügt der Hafen über die besten nautischen Anlagen des ganzen Archipels und bietet eine breite Palette an Freizeitmöglichkeiten wie Tauchsport, Segelsport, Unterwasserfischerei und andere Wassersportarten an. Es gibt täglich zahlreiche Überfahrten mit der Fähre auf die Nachbarinsel Teneriffa und von diesen Anlagen aus werden Katamaran-Ausflüge rund um die Insel organisiert. Als Gegensatz dazu bietet das steilabfallende Profil der Insel La Gomera im Inneren den idealen Hintergrund für Freiluft-Sportarten wie Wandern und für Mountainbike-Touren. Das Tal Valle del Gran Rey bietet uns die Möglichkeit, ein altertümliches Anbausystem, das sich über erstaunliche Terrassen erstreckt, zu entdecken. Sein kleiner Hafen ist mit Hotels und Appartements ausgestattet. Im Süden der Insel erwarten uns das Touristenzentrum Playa de Santiago, während sich im Norden Los Órganos ("die Orgeln") befinden, eine eigentümliche geologische Formation, die an Orgelpfeifen erinnert. Die Reichhaltigkeit der Natur der Insel wird in einigen geschützten Gebieten zusammengefasst. Der Naturpark Parque Natural de Majona ist voller Schluchten und Steilküsten und besitzt eine üppige Vegetation und endemische Spezies. Ein kleiner Abschnitt grenzt im Südwesten an den Nationalpark Parque Nacional de Garajonay, ein Naturgebiet, das sich durch seine Felsen vulkanischen Ursprungs auszeichnet. Er wurde zum Welterbe erklärt, und darin ist ein wichtiges botanisches Relikt aus dem Tertiär erhalten geblieben: der Laurisilva-Wald. Gastronomie Die Gastronomie der Insel La Gomera zeichnet sich durch ihre Einfachheit aus, weist jedoch einige Eigentümlichkeiten auf, die sie von den anderen der Inselgruppe unterscheidet, so zum Beispiel die Brunnenkresse-Suppe und der Almogrote (eine Creme aus Ziegenkäse). Auf dieser Insel kann man auch die typischen Runzelkartoffeln Papas arrugadas (in Salzwasser gekocht) oder den Schleimfisch (ein einheimischer Fisch) probieren. Der Palmhonig ist die grundlegende Zutat für die Zubereitung einer reichhaltigen Auswahl an Nachspeisen. Alle diese Gerichte kann man mit einem der fünf Wein-Herkunftsbezeichnungen, die in der Provinz hergestellt werden, abrunden: Abona, Tacoronte-Acentejo, Valle de Güimar, Valle de la Orotava und Ycoden-Daute-Isora.

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