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Wassersportstation Bucht von Cádiz. Puerto de Santa María

Lage

Autonome Region:
Andalusien

Provinz / Insel:
Cádiz

Cádiz

El Puerto de Santa María ist einer der repräsentativsten Orte der Costa de la Luz. Diese Ortschaft mit ihren weiß getünchten Mauern erstreckt sich mitten in der Bucht von Cádiz zwischen Pinienhainen, Stränden und Sumpfgebieten. Der Naturpark Bahía de Cádiz bildet den Hintergrund für die bedeutendsten Bauten des Ortskerns und für die Schiffe an seiner Küste. Sporthafen, Golfplätze und Luxuswohnanlagen liegen am Ufer des Atlantik und bieten herrliche Ausblicke sowie über dreihundert Sonnentage pro Jahr.

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El Puerto liegt an der Costa de la Luz und zwar in einem Abschnitt der Atlantikküste, an dem zwischen Sumpfgebieten die Pinienhaine bis an den Sandstrand heranreichen. Das beneidenswerte Klima macht diese andalusische Ortschaft zum idealen Ziel für diejenigen, die Sonne, Meer und Freiluftsport genießen wollen. Und in dieser unglaublichen Naturlandschaft mit tief verwurzelter Fischertradition wurden luxuriöse Tourismuskomplexe errichtet, die mit allen Annehmlichkeiten ausgestattet sind. Siedlungen wie Vistahermosa, Puerto Sherry oder Casino de Bahía de Cádiz sind nur einige von ihnen.Reisende können ihre Freizeit in den zahlreichen Restaurants der Gegend ebenso genießen wie in den Swimmingpools, auf den Golfplätzen oder in den Häfen. El Puerto de Santa María bietet über 15 Kilometer Strand mit feinem, goldgelbem Sand. Die Imbissstände an den Stränden Levante, Valdelagrana, Santa Catalina oder Fuenterrabía sind eine hervorragende Gelegenheit, um bei Atlantikblick den leckeren gebratenen Fisch der Gegend zu probieren. Ein Sherry mit eigener D.O. (Herkunftsbezeichnung) ist ein guter Begleiter für jedes Essen. StadtkernDiese Fischerortschaft ist Geburtsort des Dichters Rafael Alberti und wurde der Legende nach von einem Heerführer aus Athen gegründet. Erste urkundliche Erwähnungen der Siedlung stammen jedoch erst aus der Maurenzeit. Ihre Glanzzeit hatte die in der Provinz Cádiz gelegene Stadt nach der Reconquista (Wiedereroberung) durch Alfons X. (13. Jahrhundert) unter der Herrschaft der Herzöge von Medinaceli. Während der folgenden Jahrhunderte trägt ihr die enge Verbindung mit dem Atlantik und die Seefahrtsexpeditionen (einschließlich der Entdeckung Amerikas) den Titel Capitanía General del Mar Océano (Generalkapitanat des Ozeans) ein. Wegen seiner bedeutenden Architektur wurde die gesamte Stadt zum Kulturgut erklärt.Die Burg Castillo de San Marcos ist eines der bemerkenswertesten Gebäude dieses Orts. Sie wurde an der Stelle einer alten Moschee errichtet und in ihrem Bergfried ist eine christliche Kapelle erhalten. Die Anlage umfasst ebenso Elemente im Almohade-Stil wie gotische Elemente - ein Ergebnis der Jahre des Zusammenlebens der Kulturen. Das architektonische Ensemble wurde zum Kulturgut erklärt. Unter den Sakralbauten von El Puerto de Santa María ist die Kirche Mayor Prioral besonders bemerkenswert, deren Grundriss in das 15. Jahrhundert zurückreicht. Aus dieser Zeit stammt das Portal Portada del Perdón, das gotische Elemente wie Fialen, Strebepfeiler und Wasserspeier aufweist, auch wenn der restliche Komplex aus jüngerer Zeit stammt. Das Portal Puerta del Sol dagegen wurde im 17. Jahrhundert errichtet, wie die kannelierten Säulen, die Blumenverzierung und die Medaillons belegen. Die Entwicklung der Stadt zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert hinterließ eine große Anzahl barocker Gebäude, darunter die Casa de los Leones, um eines der repräsentativsten zu nennen. Dieses Palasthaus wurde von einem der vielen Kaufleute in Auftrag gegeben, die aus Kantabrien hierher kamen, um in diesem Hafen ihren Geschäften nachzugehen. Ebenfalls zum Kulturgut wurde das Kloster La Victoria erklärt, ein altes Hospital und Gefängnis. Sein Festungscharakter verbindet Merkmale der Spätgotik und der Renaissance. Erwähnung verdient das hervorragende Außenportal. Die Kirchen San Francisco, La Concepción und Mayor de Nuestra Señora de los Milagros sowie das Kapuziner- und das Hl.-Geist-Kloster sind ebenfalls gute Beispiele für die Sakralarchitektur der Provinz Cádiz. Unser Rundgang könnte am Valdivieso-Palast oder an der Stierkampfarena beendet werden, die eine der ältesten Spaniens ist. Costa de la LuzEl Puerto ist ein hervorragender Ort, um das Beste der Küche von Cádiz zu probieren. An der Bucht von Cádiz füllt sich der Tisch mit Fisch und Meeresfrüchten aus dem Atlantik, die von Gemüse begleitet werden. Ein paar der Gerichte, die man sich nicht entgehen lassen sollte, sind Tortillita de Camarones (Omelette mit Garnelen), Urta a la Roteña (Schnapper) und Sopa Marinera (Fischsuppe). Vervollständigt wird das Degustationsmenü durch Chocos con Patatas (kleine Tintenfische mit Kartoffeln), Almejas (Venusmuscheln), Adobo (Gepökeltes), und Caballa con Fideos (Makrele mit Nudeln). Und selbstverständlich Wein mit der D.O. (Herkunftsbezeichnung) Jerez-Xérès-Sherry und Manzanilla-Sanlúcar de Barrameda.An der Costa de la Luz liegen interessante Ortschaften, die sehenswerte Ortskerne und Atlantikstrände bieten: Sanlúcar de Barrameda, wo Pferderennen am Strand durchgeführt werden (als international touristisch wertvoll eingestuftes Fest), Puerto Real, San Fernando, Chiclana oder Conil de la Frontera zeigen uns das Beste der Fischertradition der Provinz Cádiz. Von El Puerto de Santa María aus sollte man unbedingt das kleine Schiff “Vaporcito del Puerto” nehmen, das Fahrgäste über die Bucht nach Cádiz bringt. Dort findet man in den Stadtvierteln La Viña, Santa María und Pópulo die beste Karnevals- und Flamencotradition der Region. Obwohl, wenn man von Flamenco spricht, eigentlich Jerez de la Frontera genannt worden muss, der Geburtsort vieler berühmter Stimmen. In dieser aristokratischen Stadt lohnen die Bodegas und die Cartujana-Pferde (die bei der ebenfalls als international touristisch wertvoll eingestuften Feria del Caballo die Hauptrolle spielen) einen Besuch. Teil des Stadtrundgangs durch Jerez sollten auch die schönen Kirchen und die majestätische Festung sein.

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