Diese Website verwendet Cookies zur Verbesserung der Surferfahrung des Benutzers. Wenn Sie weiter surfen, gehen wir davon aus, dass Sie mit der Verwendung einverstanden sind. In unserer Cookie-Politik erhalten Sie mehr Information bzw. Anweisungen zur Änderung der Konfiguration



Vista aérea de A Coruña © Turismo de A Coruña

Lage

Autonome Region:
Galicien

Provinz / Insel:
A Coruña

Coruña, A

A Coruña liegt am Atlantischen Ozean und ist eine Stadt, deren Geschichte eng mit ihrem alten Fischer- und Handelshafen verbunden ist. Die Halbinsel, auf der die Altstadt liegt beherbergt neben dem Leuchtturm Torre de Hércules, der eines der Wahrzeichen der Stadt ist, ein interessantes, romanisches Straßennetz mit Plätzen und mittelalterlichen Kirchen.

Weiterlesen

Das Aquarium Finisterrae, der Domus und das Naturwissenschaftliche Museum repräsentieren die moderne und spielerische Seite der Stadt. Von den breiten Stränden Riazor und Orzán aus bietet sich einer der schönsten Blicke auf A Coruña. All das wird vervollständigt durch eine im ganzen Land geschätzte Küche, die von Meeresprodukten sowie dem aus dem Landesinneren der Provinz stammenden Fleisch geprägt ist. Auch wenn die Ursprünge A Coruñas in einer keltischen Siedlung liegen könnten, beginnt die Bedeutung des Orts während der Römerzeit, als der Hafen zu einem wichtigen Punkt der Schifffahrtsrouten wurde. Ein Zeuge dieser Zeit ist die Torre de Hércules (Herkulesturm), der einzige noch in Betrieb befindliche Leuchtturm aus der Römerzeit und zugleich Wahrzeichen der Stadt. Der unter Denkmalschutz stehende Turm wurde zu Beginn des 2. Jahrhunderts auf Befehl des Kaisers Trajan errichtet. Im Laufe seiner langen Geschichte fanden zahlreiche Umbauten statt, zuletzt 1791, als Karl III. den Architekten Giannini mit der Restaurierung und Verkleidung des Turms beauftragte. Der Hafen war seit eh und je Schauplatz wichtiger historischer Ereignisse der Stadt. So erlitt hier der englische Freibeuter Francis Drake dank des Widerstands der Einwohner A Coruñas unter Führung der Heldin María Pita 1589 eine Niederlage. Der ursprüngliche, mittelalterliche Marktflecken wird durch die Halbinsel begrenzt. In seinen lebhaften Straßen sind gute Beispiele romanischer Architektur erhalten. Eines der schönsten ist die Santiago-Kirche. Im 12. Jahrhundert errichtet ist sie die älteste der Stadt, auch wenn im 14. und 15. Jahrhundert Anbauten vorgenommen wurden. In ihrem geräumigen Schiff mit Spitzbögen beherbergt sie eine aus dem 13. Jahrhundert stammende polychrome Skulptur des Apostels Jakob. Aufgrund ihrer architektonischen Bedeutung wurde sie zum historischen Baumonument erklärt. Im höher gelegenen Teil des ursprünglichen Stadtkerns liegt eine andere, ebenfalls zum historischen Baumonument erklärte Kirche: Santa María del Campo. Der Bau dieser ehemaligen Stiftskirche geht auf das 12. und 13. Jahrhundert zurück und wurde von der Seefahrerzunft durchgeführt. Eine ihrer größten Sehenswürdigkeiten, das im Inneren liegende Museum sakraler Kunst, verfügt über Werke des 12. bis 15. Jahrhunderts. Auch das Kloster Santa Bárbara (15. Jahrhundert) und der schöne gleichnamige Platz wurden zum kunsthistorischen Ensemble erklärt. Das Klostergelände befindet sich an der Stelle einer der Heiligen geweihten Einsiedelei und wurde im 17. und 18. Jahrhundert erweitert. Das barocke A Coruña Der Barockstil manifestiert sich in anderen Sakralbauten. Diesem Stil ist die Kapuzinerkirche zuzurechnen, die über eine schöne Barockfassade aus dem 18. Jahrhundert verfügt. In ihrer Nähe liegen die Kirchen San Nicolás und San Jorge, die beide zu Beginn des 18. Jahrhunderts nach barocken Vorschriften errichtet wurden. Erstere befindet sich in der Nähe des Rathauses und wurde von Domingo de Andrade entworfen. Letztere ist wegen ihrer Altarkapelle mit dem aus der gleichen Zeit stammenden Bildnis der Virgen de los Dolores bemerkenswert. Ebenso Erwähnung verdient das Kloster Santo Domingo, hinter dessen schlanker Fassade aus dem 18. Jahrhundert sich eine der Stadtpatronin Virgen del Rosario geweihte Kapelle befindet. Auch die wichtigsten weltlichen Bauten der Stadt lohnen einen Besuch. Das Rathaus liegt an der Plaza de María Pita, dem Stadtzentrum. Es ist ein eleganter Monumentalbau vom Beginn des 20. Jahrhunderts, dessen Hauptmerkmale die Arkaden und Galerien sowie die drei Türme mit ihren auffälligen Kuppeln sind. Ganz in der Nähe liegt das Museum Emilia Pardo Bazán, ein Adelshaus aus dem 18. Jahrhundert, in dem diese galicische Schriftstellerin lebte, die eine wichtige Figur der spanischen Literatur des 19. Jahrhunderts ist. Derzeit befindet sich in einem Teil des Gebäudes der Sitz der Real Academia Gallega. Eine weitere Sehenswürdigkeit im Zentrum A Coruñas ist der Garten Jardín de San Carlos, der zum historischen Kulturdenkmal erklärt wurde. Die Mauern der aus dem Jahre 1843 stammenden Festung San Carlos beherbergen diesen einzigartigen Ort, in dem das Archivo del Reino de Galicia (Galicienarchiv) seinen Sitz hat und in dessen Zentrum sich das Grab von Sir John Moore befindet, dem 1809 während der Schlacht von Elviña gefallenen britischen General. Geht man um die Altstadt herum, gelangt man in den Küstenbereich, wo A Coruña Tradition und Moderne vereint. Gegenüber des Hafens liegen in der Straße Avenida de la Marina die typischen Häuser mit ihren weißen, verglasten Balkonen (19. Jahrhundert). Diese Häuserfront ist eine der bekanntesten Ansichten A Coruñas und hat ihm den Beinamen ‘Ciudad Cristal’ (Glasstadt) eingebracht. Die an einem Ende des Hafenbereichs liegende Burg San Antón wurde gegen Ende des 16. Jahrhunderts zur Verteidigung errichtet und im 18. Jahrhundert umgebaut. Derzeit beherbergt sie das Museo Arqueológico Provincial, in dem man anhand der zahlreichen Goldschmiedestücke und Werkzeuge, die aus der iberischen Kultur stammen, einen interessanten Rundgang durch der galicische Vor- und Frühgeschichte machen kann. An der langen Strandpromenade von A Coruña befinden sich andere bemerkenswerte Kulturereignisse. Das Aquarium Finisterrae liegt in der Nähe der Torre de Hércules, ist eines der bedeutendsten Aquarien Spaniens und bietet zudem eine interaktive Ausstellung über das Meer. Der Mensch ist das zentrale Thema des Domus oder Casa del Hombre (Haus des Menschen), das in einem futuristischen, vom Architekten Arata Isozaki entworfenen Gebäude untergebracht ist. Im Inneren wird in verschiedenen interaktiven Sälen der Mensch aus einer multidisziplinären Sicht gezeigt. Schließlich führt die Strandpromenade zu den breiten Stränden Riazor und Orzán, den wichtigsten Freizeitbereichen der Einwohner A Coruñas. Das Museumsangebot wird durch das Museo de las Ciencias (Naturwissenschaftliches Museum) vervollständigt, das im Park Santa Margarita liegt, einer der wichtigsten Grünflächen der Stadt. Bemerkenswert ist das Planetarium; die interaktive Dauerausstellung behandelt die wissenschaftlichen, technologischen und Umweltprinzipien. Küche und Umgebung Die Küche A Coruñas vereint das Beste von der Küste und aus dem Landesinneren. Von der Küste stammen die exzellenten Meeresfrüchte: Nécoras (Schwimmkrabben), Percebes (Entenmuscheln), Centollos (Seespinnen), Cigalas (Kaisergrant) usw. Auch werden leckere Fischgerichte zubereitet, etwa Caldeirada de Rape (Seeteufeleintopf), Merluza a la Gallega (Seehecht mit Zwiebeln,Knoblauch und Karotten) oder Lenguado a la Plancha (Seezunge von der Grillplatte). Die Empanada (Teigtasche) dient als Übergang ins Landesinnere, denn sie kann sowohl mit Fisch und Meeresfrüchten als auch mit Fleisch gefüllt werden. Dabei wird Schweinefleisch für das berühmte Gericht Lacón con Grelos (geräucherter Vorderschinken mit Steckrüben) verwendet, während Galicisches Kalbfleisch durch eine eigene D.O. (Herkunftsbezeichnung) geschützt ist. Diese Gerichte passen gut zu jedem der großartigen galicischen Weine mit D.O. (Herkunftsbezeichnung): Monterrei, Ribeira Sacra, Ribeiro, Rías Baixas und Valdeorras. Und als Dessert die berühmte Tarta de Santiago (feiner Mandelkuchen). In der Umgebung A Coruñas kann man so interessante Ortschaften besuchen wie Betanzos, das zum historischen Bauensemble erklärt wurde, die Hauptstadt Galiciens Santiago de Compostela, die Weltkulturerbe ist, oder Ferrol. In Santiago de Compostela kann man im Parador-Hotel 'Hostal de los Reyes Católicos' (15. Jahrhundert) absteigen, das unter Denkmalschutz steht. Auch das Parador-Hotel von Ferrol ist eines der ersten Häuser dieser Fischerstadt. Ein paar der wichtigsten Ökosysteme Galiciens liegen in der Provinz A Coruña, darunter der Naturpark Fragas do Eume oder der Naturpark Complejo Dunar de Corrubedo y Lagunas de Carregal y Vixán. Landschaftlich besonders reizvoll ist die Costa da Morte. An dieser felsigen Atlantikküste liegen Ortschaften wie Camariñas, Corcubión oder Fisterra.

Beenden




Unerlässlich



Karte/Lokalisierung