Charakteristisch für die Karwoche von Tabarra in der Provinz Albacete ist der unaufhörliche Klang der Trommeln, der am Mittwoch vor Ostern einsetzt und erst am Ostersonntag wieder verstummt.
104 Stunden lang ertönen in diesem Dorf nicht nur bei den Prozessionen, sondern den ganzen Tag über Trommelwirbel. Am Karfreitag findet der Höhepunkt der Feierlichkeiten von Tabarra statt. Dann nämlich erteilt die mit Gelenken ausgestattete Figur Christi auf dem Kalvarienberg Tausenden von Personen den Segen. In diesem Moment verstummen die Trommeln auf einen Schlag. Anschließend ertönt der „Mektub“, ein düsteres und eindringliches Musikstück, das dieses bedeutende Ereignis der Karwoche in Tobarra begleitet.
Die Karwoche zählt zu den traditionellsten und am tiefsten verwurzelten Festen Spaniens. Bei den Feierlichkeiten, die eine jahrhundertealte Geschichte und Tradition besitzen, wird der Leidensgeschichte Christi und seines Todes gedacht. Die Straßen fast aller Städte und Dörfer Spaniens werden zu Schauplätzen religiöser Inbrunst und Hingabe, an denen sich Schmerz und andächtige Rückgezogenheit beim Gedenken der Kreuzigung Christi mit Musik, Kunst, dem farbenprächtigen Zauber der Prozessionen und feierlichen Umzügen mischen, bei denen zahlreiche Gläubige religiöse Skulpturen begleiten.
Kategorie
Feierlichkeit von nationalem touristischen Interesse
Nützliche Information
Daten
vom Apr 13, 2014 bis Apr 20, 2014
Lokalisierung
Tobarra (Albacete)
* Die Angaben können sich ändern

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