In einem weiten Tal zur Biskaya hin gelegen, ist Mondoñedo eine der suggestivsten Hauptstädte des früheren Königreichs Galicien. Seine Altstadt wurde unter Denkmalschutz gestellt.
An der zum Nationaldenkmal erklärten Kathedrale San Martiño sind noch das ursprüngliche romanische Portal mit einer schönen Rosette und barocke Türme erhalten. Auch im Innern sind mehrere Stilrichtungen nebeneinander zu beobachten. Das Kreuzrippengewölbe ruht auf spitzen Bögen, es sind Wandmalereien aus dem 15. und 16. Jahrhundert vorhanden und der Hochaltar ist barock. Darüber hinaus besitzt die Kirche den einzigen Steinaltar im Stil der Romanik. Das dortige Diözesanmuseum der Kathedrale ist eines der wichtigsten Museen Spaniens für sakrale Kunst.
Direkt am Platz vor der Kathedrale liegen auch das Bischofspalais, das Alte Rathaus aus dem 16. Jahrhundert, in dem heute die Stadtbücherei untergebracht ist, das Denkmal des Autors Álvaro Cunqueiro und mehrere Wohnhäuser mit Arkaden. Ganz in der Nähe ist auch das Wappen Karls V. am Brunnen Fonte Vella eingemeißelt. Hinter der Kathedrale befindet sich das Priesterseminar Santa Catalina, ein monumentales Gebäude aus dem 18. Jahrhundert. Im Stil des Barock sind die Klöster La Concepción und San Pedro de Alcántara gehalten. Aufgrund seiner traditionellen Architektur und seiner von Kanälen durchzogenen Struktur ist auch der Stadtteil Os Muiños sehr sehenswert.
Etwa 2 km von Mondoñedo entfernt liegt das Kloster San Martín und hoch auf einer Anhöhe eine romanische Kapelle, von der aus der Legende nach Bischof San Gonzalo die normannische Flotte im 9. Jahrhundert durch Beten von Avemarias versenkte.
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