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Reisen Sie ins Mittelalter anhand der Burgen von La Mancha




Lage

Autonome Region:
Kastilien-La Mancha

Castilla-La Mancha


Wir schlagen Ihnen eine Reise ins Mittelalter im Land des berühmten Ritters Don Quijote vor. Kastilien-La Mancha im Landesinnern Spaniens ist der ideale Ort für eine Reise in die Vergangenheit anhand seiner Burgen, die in ihrer Glanzzeit Schauplätze bedeutender Schlachten waren. Ein Bummel durch das kulturhistorische Erbe des Landes, den Sie nicht versäumen sollten.

Kastilien-La Mancha besitzt eine Landschaft mit weiten Ebenen und imposanten Burgen. Die meisten von ihnen wurden im Mittelalter errichtet, einer Zeit, in der sie als beste Form der Verteidigung galten. Im Verlauf der Route lernen Sie arabische und mittelalterliche Festungen kennen, von denen einige sogar römischen Ursprungs sind. Diese Fahrt durch Kastilien-La Mancha ist zugleich eine Reise durch die Geschichte Spaniens.

Die Provinz Toledo ist der Ausgangspunkt der Reise. Sie werden bald sehen, dass sich in fast jedem Ort auch eine Burg erhebt. In dem Städtchen Oropesa ist die christliche Feste aus dem 13. Jahrhundert in eine die gesamte Altstadt umgebende Stadtmauer eingebunden. Abgesehen vom Aufstieg auf den Bergfried können Sie im Innern der Burg auch übernachten, denn sie ist heute ein Parador-Hotel. Knapp 200 Kilometer entfernt ist Consuegra ein weiteres obligates Ziel. Von der Höhe seiner Burg aus genießt man einen wundervollen Blick. Ihr zu Füßen liegen die Felder der Mancha zwischen den Flüssen Tajo und Guadiana. Dazwischen die sieben Windmühlen, die im Roman Don Quijote von La Mancha von Miguel de Cervantes dem Ritter wie Riesen erschienen.

Die Fahrt geht weiter in die Provinz Ciudad Real. Schon bald fühlt man sich vollkommen zurückversetzt in das kastilische Mittelalter. Eine Autostunde von Consuegra entfernt befindet sich Calatrava la Nueva, wo eines der Wahrzeichen der Mancha zu sehen ist: die Klosterfestung von Calatrava. Dort waren nicht nur die Katholischen Könige, sondern auch Karl V. und Phillip II. einquartiert.

Und in Albacete dürfen Sie auf keinen Fall die gotische Burg von Almansa versäumen. Sie liegt auf einem großen Felsen und nimmt die Stelle einer arabischen Festung ein. Besonders der große Bergfried zieht die Blicke auf sich.

Der nächste Halt ist in der Provinz Cuenca. Dort haben Sie Gelegenheit, eine Burg auf ganz andere Weise zu erleben, indem Sie dort übernachten. Die Festung von Alarcón wird heute nämlich als Parador-Hotel genutzt. An den pfeilspitzenartigen Aufsätzen der Zinnen wird ihr Renaissancecharakter besonders deutlich. Auf der Route des Don Quijote sollten Sie in 70 Kilometer in Richtung Belmonte abbiegen und die dortigen Sehenswürdigkeiten genießen. Die Burg besitzt die kuriose Form eines sechszackigen Sterns.

Die Provinz Guadalajara bildet weiter im Norden den Abschluss der Tour. Hier befindet sich der größte Teil der Burgen von Kastilien-La Mancha. Darüber hinaus können Sie durch umwallte Dörfer schlendern, über 30 Festungen besuchen und etwa hundert Wehrtürme kennen lernen. Die Burg von Sigüenza, einer zum kulturhistorischen Denkmal erklärten Stadt, ist eine der repräsentativsten. Die heute erhaltene Bausubstanz nimmt die Stelle einer früheren arabischen Festung ein und beherbergt ein Parador-Hotel.

Dies sind nur einige der Burgen, die Sie auf Ihrer nächsten Reise nach Kastilien-La Mancha kennen lernen können. Doch es gibt noch viel mehr. Für weitere Informationen sollten Sie sich an eines der Fremdenverkehrsbüros wenden. Jeder Halt eine Burg. Jede Burg eine Geschichte. Entwerfen Sie Ihre eigene Route und reisen Sie ins Mittelalter. Wenn Ihnen diese Reportage gefallen hat, lesen Sie weiter: - Route durch die mittelalterlichen Dörfer und Städte Spaniens





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