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    Welterbe, von der UNESCO verliehenes Zertifikat.


Der Flamenco ist eine traditionsreiche Ausdrucksform der Volkskunst, die von der UNESCO in das Immaterielle Weltkulturerbe aufgenommen wurde.

Diese Kunst verbindet Gesang, Tanz und musikalische Begleitung (unterschieden werden „cante“, „baile“ und „toque“) und hat ihren Ursprung hauptsächlich in Andalusien und anderen Regionen wie Murcia und Extremadura. Diese kulturelle Manifestation mit jahrhundertealter Geschichte (einige Fachleute geben als Entstehungszeitpunkt das 18. Jahrhundert an) ist die repräsentativste der Folklore Andalusiens und eine der bekanntesten künstlerischen Ausdrucksformen Spaniens. Viele Gemeinschaften wie beispielsweise die Zigeuner identifizieren sich sehr stark mit dem Flamenco und geben diese Kunst von Generation zu Generation im Rahmen von Familiendynastien, Flamencovereinen, bedeutenden Festivals sowie immer zahlreicher werdenden Schulen und Flamencolokalen weiter.

Die Arbeit unzähliger Flamencokünstler, darunter Antonio Gades, Enrique Morente, Eva La Yerbabuena, La Niña de la Puebla, Joaquín Cortés, Antonio Canales, Rafael Amargo, Antonio „El Bailarín“, Camarón de la Isla, Cristina Hoyos und Carmen Amaya, wurde vielfach anerkannt.

Sowohl der Gesang als auch der Tanz sind in der Lage, die unterschiedlichsten Gefühle auszudrücken. Der sogenannte „cante“ kann abgesehen von der Gitarre auch mit Kastagnetten, dem Cajón (Kistentrommel), Klatschen und Absatzklappern begleitet werden. Je nach Charakter und Ursprung gibt es diverse musikalische Formen, die „palos“ (Toná, Soleá, Seguiriya, Fandango, Sevillana…). Die Tanztechnik ist komplex und variiert in ihrem Ausdruck je nach Tänzer stark.