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Art der Route:
Stadtstrand

Wir laden Sie dazu ein, Ávila mit diesen beiden Stadttouren zu entdecken.

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Die Stadt der Ritter

Durch das Stadttor Puerta del Rastro gelangt man ins Herz der sogenannten „Stadt der Ritter“, die ihre Bezeichnung der faszinierenden Vergangenheit Ávilas und den damals zahlreichen Adelsfamilien verdankt. Entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten, die Sie keinesfalls auslassen dürfen. Wir raten Ihnen, die wichtigsten Gebäude im Zusammenhang mit dem Leben der hl. Teresa von Ávila kennen zu lernen, einer Frau, die die Gesellschaft ihrer Zeit von Grund auf revolutionierte.

Häuserblock der Familie Dávila
Es handelt sich um ein architektonisches Ensemble aus vier Palais, die diesem edlen Geschlecht gehörten und im Laufe des 16. Jahrhunderts errichtet wurden. Sicher werden auch Sie von dem Ritterrelief an der Hauptfassade und dem rätselhaften Spruch unter einem der Fenster fasziniert sein: „Wo sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere“. Festungsturm Los Guzmanes
Der ab 1513 errichtete Turm ist heute Sitz des Provinzialrats und besitzt zwei Ausstellungsräume. Wie eine Inschrift unter einem der Fenster im Erdgeschoss verrät, logierte hier König Alfons XII. bei seinem Besuch in Ávila 1878. Auf dem Platz erinnert eine Statue an den hl. Johannes vom Kreuz, den berühmten mystischen Dichter.500http://www.spain.info/es/que-quieres/arte/monumentos/avila/torreon_de_los_guzmanes.html Superunda-Palast
Es war Pedro de Aguirre, Vogt von Ávila Ende des 16. Jahrhunderts, der ihn 1580 errichten ließ. Der Bau blieb im Besitz seiner Nachkommen, bis er im 20. Jahrhundert von dem italienischen Maler Guido Caprotti erworben wurde. Almarza-Palast
Dieses Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert zieren die Wappen der Familien Dávila, Águila und Guzmán. Heute leben darin Nonnen des Servitinnen-Ordens.

Kloster Santa Teresa
Dieses Kloster wurde an der Stelle des Geburtshauses der hl. Teresa errichtet, die eine der bedeutendsten Figuren der Geschichte von Ávila ist. Erhalten sind der Raum, in dem sie zur Welt kam – heute eine Kapelle – und der ursprüngliche Nutzgarten. In dem hübschen Museum, das dem Kloster angegliedert ist, sind einige Exponate zu sehen, die an die Heilige erinnern. Palast Núñez Vela
Direkt neben dem Kloster liegt dieser schöne Renaissance-Palast mit herrschaftlichen Wappenschilden, der heute Sitz des Provinzialgerichts ist. Und gegenüber dem Stadttor Puerta de la Santa befindet sich in einem Neubau das Zentrum der Mystik. Polentinos-Palast
Unser nächstes Ziel ist der Polentinos-Palast mit seiner plateresken Fassade und den Medaillons, die zum Innenhof weisen. Heute ist darin das Allgemeine Militärarchiv untergebracht. Rathaus und Kirche San Juan
Am früheren römischen Forum und Wochenmarkt seit der Zeit der Katholischen Könige, dem von Arkaden umgebenen Mercado Chico, liegt das Rathaus. Es wurde von dem Architekten Vázquez de Zúñiga entworfen und zeichnet sich durch seine Granitfassade, die elegante Innentreppe und ein Ganzkörperporträt der hl. Teresa aus. Gegenüber liegt die Kirche San Juan, in der die Heilige 1515 getauft wurde. Velada-Palast und Valderrábanos-Palast
Das herausragende Kennzeichnen des Velada-Palasts ist sein Eckturm ohne Zinnen. Der Valderrábanos-Palast, der dem Vorkoster der Katholischen Könige Gonzalo Dávila gehörte, fällt durch das Familienwappen an der Fassade auf. Beide Gebäude wurden zu Hotels umgebaut.
 

Die Säulengruppe Cuatro Postes

Die Kathedrale El Salvador, deren Wehrcharakter Sie überraschen wird, ist nur eine der Sehenswürdigkeiten, die Sie auf dieser Tour erwarten. Auf unserem Weg entdecken wir reizvolle Kapellen und jahrhundertealte Adelspalais, bis wir die Säulengruppe Cuatro Postes erreichen, ein weiteres Wahrzeichen von Ávila.

Kathedrale El Salvador
Dieses gotische Gotteshaus ist eine der ältesten Kathedralen Spaniens und wurde bereits Anfang des 12. Jahrhunderts begonnen. Der berühmte Dichter García Lorca beschrieb sie als „großartig in ihrer blutigen Schwärze“. Der charakteristische Chorraum ist vollkommen in die Stadtmauer integriert und bildet dort einen Wehrturm, der „Cimorro“ genannt wird. Im Innern sollte man sich unbedingt den Hochaltar (geschmückt mit Malereien von Pedro Berruguete), das schöne Chorgestühl und den Kapellenkranz ansehen, wo auch das Meisterwerk von Vasco de la Zarza, das Grabmal von Bischof El Tostado, zu sehen ist. Das Museum der Kathedrale ist ebenfalls sehr sehenswert. Verdugo-Palast und Águila-Palast
Der Verdugo-Palast ist ein schönes Bauwerk aus dem 16. Jahrhundert. Der von Rodrigo del Águila, Ritter des Santiagoordens und Vogt von Madrid, in Auftrag gegebene Águila-Palast untersteht heute dem Prado-Museum. Kapelle Mosén Rubí
Diese Kapelle steht mit dem Geschlecht derer von Bracamonte in Zusammenhang, französische Adlige, die zu Zeiten Juans II. nach Kastilien kamen. Auf das Betreiben einer Familienangehörigen wurde 1512 ein Hospital mit Kapelle gestiftet. Seit 1872 leben dort Dominikanerinnen.

Palast Piedras Albas
Der an die Stadtmauer angebaute Palast aus dem 16. Jahrhundert wird heute als Parador-Hotel genutzt. In seinem Garten sind diverse archäologische Fundstücke zu sehen. Wallfahrtskapelle San Martín
Durch das Tor Arco del Mariscal verlassen wir den ummauerten Bereich und gelangen zur Wallfahrtskapelle San Martín, die 1983 zum kunsthistorischen Nationalmonument erklärt wurde. Ihr Mudéjar-Turm gefällt sicher auch Ihnen.

Kloster La Encarnación
Weiter geht es durch das Traditionsviertel Ajates bis zu diesem Bauwerk, das uns dazu verhilft, die Person der hl. Teresa etwas besser kennen zu lernen. Besonders interessant ist die Zelle der Heiligen, die mit einigen Küchenutensilien ausgestattet ist, die bei der Restaurierung 1968 zutage kamen. Das angeschlossene Museum bietet einen historischen Überblick über die Reform des Karmeliterordens und zeigt einige persönliche Gegenstände der Heiligen. Wallfahrtskirche Santa María de la Cabeza
Ursprünglich war sie dem hl. Bartholomäus gewidmet. Der erste Bau aus dem 12. Jahrhundert wurde mehrmals umgebaut und die Kirche wurde umbenannt, als dort eine Figur von Nuestra Señora de la Cabeza aufgestellt wurde. Wallfahrtskapelle San Segundo
Dieses romanische Bauwerk wurde 1923 unter Denkmalschutz gestellt. Im Innern ist eine Alabasterfigur des hl. Secundus, dem ersten Bischof von Ávila, von Juan de Juni zu sehen. Die Säulengruppe Cuatro Postes
Unser Rundgang endet bei der Säulengruppe Cuatro Postes, einem im Mittelalter entstandenen Bildstock. Die heutige Struktur ist aus dem 16. Jahrhundert und es heißt, dort seien die junge Teresa und ihr Bruder Rodrigo aufgegriffen worden, als sie im Begriff waren, in arabisch besetzte Gebiete zu fliehen, um dort den Märtyrertod zu sterben. Von diesem Ort aus hat man einen hervorragenden Blick auf Ávila.
 

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