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Lage

Autonome Region:
Extremadura

Provinz / Insel:
Cáceres

Cáceres
Art der Route:
Sehenswürdigkeiten

Brücke zwischen Extremadura und Amerika

Trujillo, mittelalterlicher Ort und Wiege großer Eroberer, ist ein herausragendes Reiseziel. Wer sich der Stadt von Cáceres aus nähert, der gelangt durch Felder und Weiden, auf denen Kampfstiere grasen und iberische Schweine gezüchtet werden, die später zu den berühmten Schinken- und Wurstwaren aus Extremadura verarbeitet werden. Dörfer mit weiß gekalkten Häusern, ehemaligen Adelspalästen, Kirchen und Burgen dienen als willkommener Zwischenhalt auf der Reise.

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Diese Tour, die an einem oder an zwei Tagen zurückgelegt werden kann, führt zunächst Richtung Süden. Von Cáceres aus geht es auf der A-66, der sogenannten „Autovía de la Plata“, rund 40 Kilometer bis in die Nähe von Alcuéscar. In der Umgebung dieser Stadt befindet sich die Basilika Santa Lucía del Trampal, eine der wenigen westgotischen Kirchen (7. Jahrhundert), die noch in Spanien erhalten sind.
Von Alcuéscar aus führen uns verschiedene kleine Landstraßen in den Landkreis Sierra de Montánchez und Los Ibores. Zunächst kommen wir nach 10 Kilometern in den Ort Montánchez. Hier werden hervorragende Schinkenwaren und Weine hergestellt, aber der Ort besticht auch durch seine Burg aus der Zeit der Almohaden (12. Jahrhundert) sowie seine Adelshäuser.
Im 7 Kilometer entfernten Valdefuentes empfiehlt sich ein Besuch der letzten Überreste des ehemaligen Palasts der Markgrafen von Valdefuentes (16. Jahrhundert), der barocken Kirche La Bienvenida (17. Jahrhundert) und des alten Klosters San Agustín (18. Jahrhundert), ein umfassender Bau, der auch als „Kleines Escorial“ bekannt war.
Auf den nächsten 40 Kilometern führt uns die Reise vorbei an Weinbergen und Weiden, auf denen Kampfstiere grasen, und durch Bergdörfer wie Torremocha, Botija, Plasenzuela, Ruanes, Salvatierra de Santiago und Zarza de Montánchez. Hier machen wir einen Halt und besichtigen die im Stil der Gotik und Renaissance erbaute Kirche San Miguel aus dem 16. Jahrhundert, eines der schönsten Gotteshäuser der ganzen Gegend.
Neun Kilometer weiter liegt Almoharín. Seine Kirche El Salvador besitzt einen prächtigen Portikus oder Loggia, der auf den Plaza Mayor zeigt. Im 12 Kilometer entfernten Miajadas ist besonders die Kirche Santiago Apóstol (Stil der Gotik und Renaissance, 15.-16. Jahrhundert) sehenswert. Die nächsten gut 33 Kilometer führen uns auf dem Weg nach Trujillo vorbei an Escurial, Alcollarín, Zorita und Herguijuela.
Der vorletzte Halt unserer Reise ist im rund 9 Kilometer entfernten Santa Cruz de la Sierra, hoch oben in der Sierra de Santa Cruz an der Autobahn A-5. Hier sollten Sie unbedingt die Kirche La Veracruz (Stil der Gotik und Renaissance, 16. Jahrhundert) und die Kirche des Augustinerklosters (17. Jahrhundert) sowie die Überreste des Oppidums von Sierra de Santa Cruz, die Siedlung sowie die vorrömische Nekropole besichtigen.
Schlusspunkt der Reise ist 14 Kilometer weiter in Trujillo, der Geburtsstadt von Eroberern wie Francisco de Pizarro oder Francisco de Orellana. Das eindrucksvolle kunsthistorische Zentrum vorrömischen Ursprungs umfasst sowohl die Altstadt als auch die Vorstadt. Die Altstadt besteht aus dem mittelalterlichen Stadtgebiet, das sich auf der Anhöhe Cerro del Zorro erhebt und von einer Befestigungsmauer mit 17 Türmen umgeben ist. Hoch oben thront die arabische Burganlage aus dem 9. Jahrhundert, die im 12. Jahrhundert von den Christen erweitert wurde.
Ebenfalls sehr sehenswert sind unter anderem Gebäude wie die spätromanische Kirche Santa María la Mayor (13. Jahrhundert), die teilweise Renaissance- und teilweise Platereskenstil aufweist (16. Jahrhundert), sowie das Palais von Chaves el Viejo (gotischer Stil, 14.-15. Jahrhundert).
Die Vorstadt entstand zwischen dem 15. und dem 16. Jahrhundert außerhalb der mittelalterlichen Stadtmauern. In ihrem Zentrum befindet sich der berühmte Plaza Mayor mit seinen Arkaden. In diesem Teil der Stadt finden sich Sehenswürdigkeiten wie der Alte Palast bzw. Palast La Cadena (15.-16. Jahrhundert), der Palast San Carlos (16. Jahrhundert), der Palast des Markgrafen De la Conquista (plateresker Stil, 16. Jahrhundert) sowie der Palast von Juan Pizarro de Orellana (16. Jahrhundert). Auch die originelle, 1848 eingeweihte Stierkampfarena ist einen Besuch wert.

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Route


Unerlässlich