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Die Route der Windmühlen. La Mancha bei Toledo.

Diese Tour eignet sich als Wochenendunternehmung und ist das ganze Jahr über zu empfehlen. Sie ist ideal für einen Ausflug mit der ganzen Familie, denn in ihrem Verlauf können ethnografische Museen besichtigt werden, die über interaktive Angebote verfügen und ihren Besuchern wissenswerte Informationen über alte Traditionen vermitteln.
Ein guter Startpunkt für unsere Tour ist das herrschaftliche Städtchen Orgaz, in dem uns eine Burg aus dem Mittelalter, Adelshäuser (das Gebäude „Casa del Vínculo“, der öffentliche Getreidespeicher, das Hospital San Lázaro), die Kirche Santo Tomás und die Bögen San José und Belén (zwei der ehemals vier Stadttore) erwarten. Nicht weit entfernt, in Arisgotas, können wir das Westgoten-Museum besuchen.
Sechs Kilometer weiter liegt Mora, ein für sein hervorragendes Olivenöl bekannter Ort. Hier empfiehlt sich denn auch die Teilnahme an einer der Führungen durch das Öl- und das Olivenmühlmuseum (wo noch heute auf traditionelle Art Öl erzeugt wird). Zum Abschluss unseres Rundgangs besichtigen wir Gebäude wie das „Casa de los Sueltos“, die Pfarrkirche, die Wallfahrtskapelle Virgen de la Antigua und die eindrucksvolle mittelalterliche Burg Piedras Negras.
Nun geht es weiter nach Tembleque (ca. 25 Kilometer entfernt). Auf dem Weg dorthin kommen wir an zwei auf einer kleinen Anhöhe stehenden, für die Region La Mancha typischen Windmühlen vorbei. In Tembleque selbst besuchen wir das kunsthistorische Ensemble aus Plaza Mayor (typische Architektur von La Mancha) und Bauten wie dem Palais Las Torres. Sechs Kilometer weiter liegt El Romeral, ein etwas kleinerer Ort, der jedoch mit vier herausragenden, zur Besichtigung freigegebenen Windmühlen sowie dem Ethnografischen Museum und dem Esparto-Museum aufwarten kann.
Ebenfalls ganz in der Nähe befindet sich Villacañas, wo Sie sich unbedingt das antike, traditionelle unterirdische Wohnräume nutzende Ethnografische Museum El Silo und das Heiligenfiguren gewidmete Wohnhaus und Museum Tía Sandalia ansehen sollten.
Nur knapp 20 Kilometer entfernt erwarten uns die letzten zwei Stationen der Reise: Consuegra und Madridejos, die nur knapp drei Kilometer voneinander trennen.
In Consuegra beeindrucken die 11 Windmühlen, in denen ethnografische Ausstellungen stattfinden. Sie stammen aus dem 16. Jahrhundert und bilden durch ihre lineare Anordnung oben auf dem Cerro Calderico den sogenannten Kamm von La Mancha bei Consuegra. Wer sie besucht, der sollte sich ganz dem Genuss der Landschaft ringsum hingeben und einen der berühmtesten Anblicke der durch Cervantes berühmt gewordenen Mancha bewundern. Unweit der Windmühlen befindet sich zudem eine mittelalterliche Burganlage. Die Kirchen Santísimo Cristo de la Vera Cruz und Santa María la Mayor sowie der Festungsturm La Tercia sind neben dem Archäologischen Gemeindemuseum und dem Christus-Museum weitere sehr interessante Sehenswürdigkeiten. In Consuegra finden zudem Führungen zu verschiedenen Kunsthandwerkstätten des Ortes statt, in denen traditionelle Töpferwaren und schmiedeeiserne Arbeiten hergestellt werden, und auch die Burg aus dem Mittelalter kann im Rahmen einer Führung mit Theatereinlage besichtigt werden.
In Madridejos erwartet uns die letzte Windmühle unserer Reise, die Mühle Tío Genaro, die für den Besuch freigegeben ist. Ebenfalls für jedermann zugänglich sind das Safran-Museum, das Ethnografische Museum sowie die ethnologischen Museen Silo del Tío Zoquete und Silo del Tío Colorao. Ebenfalls nicht entgehen lassen sollten Sie sich die Kirche El Divino Salvador, das Kloster Santa Clara, die Wallfahrtskapelle Cristo del Prado, das Gebäude „Casa de las Cadenas“ sowie die Stierkampfarena.
Nach dem Besuch wahrer Romanschauplätze geht diese Rundreise nun zu Ende.