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Kontaktdaten

(Navarra)
turismo@bardenasreales.es
www.bardenasreales.es
Tel.:+34 948820020

Lage

Autonome Region:
Navarra

Parque Natural de Bardenas Reales

  • x

    Biosphärenreservat, UNESCO-Anerkennung bestimmter Naturräume.




Beschreibung

Die "Halbwüste" der Ribera

Im Südosten Navarras erstreckt sich dieser 41.845 ha große Naturpark, der von der UNESCO im Jahr 2000 zum Biosphärenreservat erklärt wurde und drei Naturschutzgebiete umfasst.

Teilweise handelt es sich dabei um eine Halbwüstenlandschaft, deren Gelände aus Kreide- und Tongestein von sintflutartigen Regenschauern geformt wurde. Weite Ebenen wechseln sich ab mit Schluchten, Steilhängen und Hügeln, die Höhen von bis zu 600 m erreichen. Die so genannte Bardena Blanca umfasst die weißesten Landschaftsteile, die aus Gipssubstrat und einer Steppenvegetation bestehen. Wälder aus Aleppo-Kiefern und tonhaltige Erde findet man in dem als Bardena Negra bekannten Gebiet. Der landschaftliche Reichtum dieser Gegend wurde durch die Ausweisung dreier spezifischer Orte zum Naturreservat unter zusätzlichen Schutz gestellt. Einer davon ist der Vedado de Eguaras, an dem man ein kleines von Schluchten aus Kreidestein umgebenes und mit Phönizischem Wacholder, Pyrenäischen Eichen und Rosmarin bewachsenes Trogtal bewundern kann. Der so genannte Rincón de Bú umfasst Gebirgseinschnitte, in denen Uhus, Steinadler und Schmutzadler nisten. Bei den Caídas de la Negra handelt es sich um einen Komplex aus Bergspalten, die eine Tiefe von bis zu 270 m erreichen. Im gesamten Gebiet der Bardenas Reales findet man etwa 24 Greifvogelarten (Wanderfalken, Zwergadler, Gänsegeier etc.) sowie eine für Steppenlandschaften typische Vogelwelt, zu der unter anderem Trappen und Lerchen gehören. Des Weiteren kann man in diesem Naturpark mehr als 28 Säugetierarten beobachten, von denen acht der Klasse der Kleinstsäugetiere zuzuordnen sind, darunter die Etruskerspitzmaus und die Heckenhausmaus. Sowohl in den natürlichen als auch in den künstlich angelegten Gewässern des Gebiets leben Forellen, Barben, Schleien und andere Fische, während sich in ihrer Umgebung Molche und Frösche das Revier mit zahlreichen Reptilien teilen. Iberische Mauereidechsen, Treppennattern und Kaspische Wasserschildkröten sind nur einige davon.

Gemeinden

Zaragoza (Aragonien)

Ejea de los Caballeros, Sádaba, Tauste

Navarra (Navarra)

Arguedas, Buñuel, Cabanillas, Cadreita, Carcastillo, Fustiñana, Tudela, Valtierra


Art des Naturraums
Biosphärenreservat, Naturpark

Fläche
41845 Hektar

Karte

Zugänge und Umgebung

Kulturelle Information

Im Naturschutzgebiet Vedado de Eguaras, das ein Teil des Naturparks ist, kann man die Überreste der Peñaflor-Burg bewundern. Die Ortschaften Arguedas und Valtierra besitzen interessante historische Ortskerne. Ein Besuch ihrer Kirchen sollte unbedingt auf dem Programm stehen. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Wallfahrtskapelle Virgen del Yugo und das Oliva-Kloster. Tudela, die Hauptstadt des Gebiets der Ribera, beherbergt in seiner mittelalterlichen Altstadt bedeutende Sakral- und Profanbauten. Jedes Jahr um den 29. September herum findet dort die so genannte Sanmiguelada statt. Dabei werden die Wanderherden der Täler Valle del Roncal und Valle del Salazar, wie auch schon zu früheren Zeiten, in die Bardenas getrieben, um das Gras der dortigen Weideflächen als Futter nutzen zu können.

Umweltinformation

Die landschaftliche Vielfalt des Gebiets Bardenas Reales umfasst zahlreiche natürliche Habitate mit einer mannigfaltigen Tier- und Pflanzenwelt. Sein Ödland, seine Gebirgseinschnitte und seine Schluchten eröffnen uns einen Einblick in die Vielfalt der Gegend der Ribera.

Besucherinformation

Arquedas ist ein guter Ausgangspunkt für einen Besuch des Gebiets Bardena Blanca. Dort stößt man auf Fleckchen wie El Alto de Aguilares, Castildetierra, El Raso de la Junta, Pisquerra, La Ralla, El Rallón, La Cruceta und La Nasa. Für einen Besuch der Bardena Negra empfiehlt sich die Strecke entlang der Straße zwischen Tudela und Ejea de los Caballeros bis zur Sancho-Abarca-Ebene. El Paso (in der Nähe des Oliva-Klosters), Rada und die Wallfahrtskapelle Virgen del Yugo sind alternative Ausgangspunkte.