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Lage

Autonome Region:
Andalusien

Provinz / Insel:
Málaga

Málaga

Im Windschatten des Sierra Bermeja-Gebirges gelegen, verkörpert Estepona ein bedeutendes Touristenziel der Westküste Malagas, welche dem Besucher herrliche und komplett ausgestattete Strände sowie einen belebten Sporthafen bietet. Die ehemalige Phönizierstadt Astapa präsentiert uns heute ein gepflegtes Stadtbild mit typisch andalusischen Häusern und dem einen oder anderen architektonischen Prunkstück, wie die Kirche Virgen de los Remedios und die Burg San Luis. Die wichtigste Festivität, die Feierlichkeiten zu Ehren der Jungfrau Carmen, sowie die etwas andere Karwoche verkörpern nur zwei Beispiele der vielen Festivitäten, welche die Einwohner der Ortschaft intensiv begehen. Natürlich dürfen wir auch nicht die Gastronomie außer Acht lassen, welche über traditionelle Rezepte verfügt, dessen wichtigste Zutaten der Fisch und die Meeresfrüchte sind.

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Estepona liegt am westlichen Ende der Küste Malagas, nur wenige Kilometer von der Grenze zur Provinz Cádiz entfernt. Dieser privilegierte Standort zog vor über zweitausend Jahren die Phönizier in ihren Bann, welche Astapa zu einem bedeutenden Handelshafen am Mittelmeer machten. Estepona hat es dank der rund um ihre herrlichen Strände angelegten bedeutenden Tourismusinfrastruktur verstanden, diese Bedeutung bis zum heutigen Tage beizubehalten. La Rada, einer der kennzeichnendsten Strände, ist direkt neben dem Stadtzentrum gelegen. Diese weitläufige Sandfläche wird von einer langen Strandpromenade mit Palmen gesäumt und verfügt über Dienstleistungen aller Art, welche ein ganzjähriges Sonnenbad und Badevergnügen ermöglichen. Estepona bietet jedoch noch andere wunderschöne Strände: La Galera, Bahía Dorada, El Saladillo oder den berühmten FKK-Strand Costa Natura, in Arroyo Vaquero. Die Gemeinde verfügt über einen bemerkenswerten Sporthafen, wo man die Möglichkeit hat, die diversesten Wassersportarten, wie Segeln, Tauchen oder Sportangeln, auszuüben. Estepona ist auf Grund der geringen Entfernung nach Sotogrande (nur wenige Kilometer) auch ein Golfparadies. Sowohl Golfanfänger als auch Könner werden die erlesenen Einrichtungen dieser Courses genießen, welche unter den besten Golfplätzen Spaniens rangieren. Für alle Pferdefans unter Ihnen bietet Estepona einen der besten Reitställe der Gegend: die Dressurschule Costa del Sol. Hier können alle Interessierten jedwede Reitsportarten erlernen oder perfektionieren sowie an verschiedenen Aktivitäten aus der Pferdewelt teilnehmen. Kunst und Geschichte Eine Besichtigung Esteponas beschert uns einen direkt am Strand gelegenen Altstadtkern, welcher den authentisch andalusischen Charakter beibehalten hat: hier treffen wir auf von weiss getünchten Häusern gesäumte Straßen mit bedeutenden Denkmälern, wie die Kirche Nuestra Señora de los Remedios aus dem 18. Jahrhundert, den Turm der einstigen Pfarrkirche und die Wallfahrtskirche Calvario (18. Jhdt.). Als historischer Schauplatz von Seeschlachten und Bodenkämpfen im Mittelalter präsentiert uns Estepona heute schöne Verteidigungsbauten. Abgesehen von der Burg San Luis (15. Jhdt.) können wir entlang der Küste zahlreiche aufeinander folgende Wachtürme, wie die Torre de Arroyo Vaquero, die Torre de Sal Vieja, die Torre del Padrón, die Torre de Velerín oder die Torre de Saladillo, sehen, welche im 15. und 16. Jahrhundert errichtet wurden. Die ergiebige Römerzeit hat in der Stadt zahlreiche Spuren hinterlassen, unter welchen die ehemaligen römischen Bäder sowie andere Überreste, welche in der Umgebung der Torre del río Guadalmansa gefunden wurden, besonders hervorzuheben. Gastronomie, Festivitäten und Umgebung Der Fisch in Salzkruste, der gemischte frittierte Fisch aus Málaga, der Tintenfischsalat und die Sardinenspieße ("espeto" oder "a la teja") sind die Topgerichte unter den vielen schmackhaften Leckerbissen des kulinarischen Traditionsguts von Estepona. Ganz typisch sind überdies auch die Suppen: der "gazpachuelo" (mit Brot, Mayonnaise und Kartoffeln), der "ajoblanco" (mit Mandeln, Olivenöl und Weintrauben) oder die "sopa campera" (Bauernsuppe aus Kartoffeln). Hinsichtlich der Weine sollten die in der ganzen Provinz zu Recht bekannten süssen Dessertweine erwähnt werden, welche unter der Herkunftsbezeichnung Málaga erzeugt werden. Aus dem Festkalender Esteponas sticht besonders die Karwoche heraus, welche auf Grund der verschiedenen beim Tragen der Prozessionsaltare angewandten Techniken als originell bezeichnet werden kann. Anfang Juli findet die Feria y Fiestas Mayores (Volksfest) der Ortschaft statt. Eine Woche später wird die Festivität der Jungfrau Carmen begangen, bei welcher sich alle Einwohner am Meer zu einer Seeprozession versammeln. Estepona stellt einen herrlichen Ausgangspunkt für Ausflüge zu anderen Ortschaften der Provinz dar. Nur wenige Kilometer entfernt treffen wir in Richtung Hinterland auf das auf einem Hügel gelegene Dorf Manilva, dessen an der Küste gelegener Abschnitt über einen sieben Kilometer langen Strand verfügt und ganz in der Nähe an das unter Denkmalschutz gestellte Casares anschließt, in dessen Mittelpunkt die Encarnación-Kirche und der Salzturm steht. Wenn wir nun unserer Route von Estepona aus entlang der Küste fortsetzen, entfaltet sich vor uns Marbella, eines der bedeutendsten Touristenzentren der Costa del Sol, und Fuengirola, eine wahrlich authentische andalusische Stadt mit herrlichen Stränden. Im Südwesten der Provinz bietet uns Mutter Natur hingegen die unglaublichen Landschaften des Naturschutzgebiets Los Reales de Sierra Bermeja.

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