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Lage

Autonome Region:
Kastilien-León

Provinz / Insel:
Burgos

Burgos

Atapuerca ist eine kleine Gemeinde, die 18 km von Burgos entfernt an der Nordseite der gleichnamigen Bergkette gelegen ist. Ihren Ruhm verdankt sie den prähistorischen Funden, die auf ihrem Gebiet gemacht wurden. Die am 30. November 2000 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten Funde der Sierra de Atapuerca sind europaweit die einzigen, anhand derer man die Evolution der Lebensweise der ersten Menschen des Alten Kontinents, von vor ca. einer Million Jahren bis in eine relativ junge Vergangenheit, zurückverfolgen kann. Die Geschichte Atapuercas beginnt im Jahre 1899, als man beim Bau einer Eisenbahnlinie auf verschiedene archäologische Funde stieß. Doch erst in den 60er Jahren wurden durch die Hilfe der Höhlenforscher der Gruppe Edelweiß die wichtigsten Untersuchungen durchgeführt. Die Gruppe zeigte dem Bergbauingenieur Trinidad Torres, wo er Knochen von Höhlenbären für seine Doktorarbeit finden konnte, doch während der Ausgrabungen stieß man in der Cueva Mayor, der Haupthöhle, auf Menschenknochen aus einer weit zurückliegenden Vergangenheit. Diese wurden von einem Universitätsprofessor für Paläontologie, Emiliano Aguirre, analysiert, welcher ihr Alter bestätigte, und stellten den ersten Schritt eines großen wissenschaftlichen Projekts dar, das 1978 ins Leben gerufen wurde und noch heute andauert. Der Fund bedeutender menschlicher Überreste in den 90er Jahren verhalf Atapuerca zu weltweitem Ruhm und führte zu neuen, detaillierteren Kenntnissen über die menschliche Evolution.




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