Arzt


Wie funktioniert die medizinische Versorgung in Spanien?

Das Nationale Gesundheitssystem Spaniens verfügt über ein dichtes Netz von Gesundheitszentren und Krankenhäusern, die über das ganze Land verteilt sind.

In den Gesundheitszentren wird die Grundversorgung (Familienmedizin, Kinderarzt und Krankenpflege sowie evtl. Hebammen, Physiotherapeuten und Sozialarbeiter) geleistet. Im Bedarfsfall wird die ärztliche Versorgung auch in der Wohnung des Patienten geleistet.

Auf dem Land und in kleinen Orten gibt es Arztpraxen, in denen die Ärzte der Gegend regelmäßig Sprechstunde halten.

Die Krankenhäuser sind für die fachärztliche Versorgung zuständig. Die Ärzte der Grundversorgung stellen die Überweisung dorthin aus. Außerdem gibt es in Krankenhäusern und bestimmten Gesundheitszentren einen Notdienst.

Über die Krankenhäuser und Gesundheitszentren in Spanien können Sie sich auf der Website des Ministeriums für Gesundheit, Soziales und Gleichstellung informieren.

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Wo befindet sich die nächstgelegene spanische Botschaft oder das nächstgelegene spanische Konsulat?

Ausländische Botschaften und Konsulate in Spanien

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Wo kann ich Medikamente kaufen?

In Spanien werden Medikamente ausschließlich in Apotheken verkauft. Diese sind mit einem großen grünen Kreuz versehen und deshalb von der Straße aus leicht zu erkennen. Die Rezepte für die benötigten Medikamente stellt der Arzt aus. Wenn Sie EU-Bürger sind oder Staatsbürger eines Landes, mit dem Spanien entsprechende Abkommen geschlossen hat, haben Sie ein Recht auf dieselben Leistungen wie spanische Staatsbürger.

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Wo kann man im Notfall anrufen?

Die kostenlose Notrufnummer 112 ist in ganz Spanien erreichbar. Dort nimmt man Ihren Anruf auf Spanisch entgegen, in Touristengebieten auch auf Englisch, Französisch und Deutsch.

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Einschränkungen für Raucher

In Spanien ist das Rauchen in allen geschlossen öffentlichen Räumen verboten (einschließlich der Fahrzeuge des öffentlichen und kollektiven Verkehrs). Ebenso darf in Gesundheitszentren (einschließlich der Bereiche unter freiem Himmel), Bildungszentren (mit Ausnahme der Bereiche unter freiem Himmel der Universitäten und Zentren für Erwachsenenbildung) und auf Kinderspielplätzen (Bereiche unter freiem Himmel für Minderjährige) nicht geraucht werden. Es existieren die folgenden Ausnahmen. Auch private Raucherclubs sind von dem Verbot nicht betroffen. Hotels und ähnliche Betriebe können Raucherzimmer anbieten, aber diese müssen in getrennten Bereichen des Gebäudes liegen und mit einer unabhängigen Entlüftung ausgestattet sein.  

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Ist Spanien ein sicheres Land?

Spanien, eins der sichersten Länder:

Insgesamt ist Spanien eins der sichersten Länder Europas.

Wie in jedem anderen Land gibt es Mindestsicherheitsmaßnahmen...

Es wird empfohlen, menschenleere Straßen, schlecht beleuchtete Bereiche und die Glücksspiele auf der Straße zu vermeiden. Es ist ratsam, wirklich nur so viel Geld bei sich zu tragen, wie Sie für Ihren Ausflug benötigen. Besondere Vorsicht ist geboten an Orten mit Menschenmassen wie in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in großen Kaufhäusern. Lassen Sie an öffentlichen Orten keine wertvollen Gegenstände wie Mobiltelefone oder Kameras unbeobachtet.

Befolgen Sie den Rat von Experten für die öffentliche Sicherheit: Vorbeugung ist die beste Lösung, um diesbezüglich keine Probleme zu bekommen. Zusätzlich zum Anruf bei der Polizei unter 112 finden Sie hier weitere Informationen über AlertCops, einem interaktiven Kanal zur Warnung vor Verbrechen.

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Hinweise für Zöliakiekranke in Spanien

In Spanien herrscht ein immer stärker werdenden Bewusstsein für die Zöliakie und das Angebot von Lebensmitteln ohne Gluten. Daher sind immer mehr Hotels, Restaurants, Ferienlager und Freizeitparks und -zentren auf die Bedürfnisse der Zöliakiekranken vorbereitet. Eine Liste dieser Einrichtungen können Sie auf der offiziellen Website des spanischen Bundes der Zöliakieverbände finden: http://www.celiacos.org/ Der Bund empfiehlt Touristen, die nicht Spanisch sprechen, ein Schreiben mit folgendem oder ähnlichem Text mit sich zu führen: “Soy celíaco. Si consumo algún alimento que contenga trigo, centeno, cebada, avena, kamut, espelta o triticale, o bien sus productos derivados, puedo enfermar. Esto incluye la harina, pan, pasta, croquetas, dulces, salsas, algunos embutidos… Los celíacos podemos comer carne, pescado, huevos, legumbres, frutas, hortalizas, arroz, maíz, soja y también patata. Estos productos se deben cocinar sin harina, cocidos, a la plancha, a la brasa o bien crudos. Si durante la preparación de la comida le surgiera alguna duda, por favor consúlteme. Gracias.” Übersetzung des oberen Textes: Ich leide an Zöliakie. Wenn ich eine Nahrung zu mir nehme, die Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Kamut, Dinkel oder Triticale enthält bzw. ein Produkt, das aus diesen hergestellt wurde, besteht die Möglichkeit, dass ich krank werde. Dazu gehören auch Mehl, Brot, Nudeln, Kroketten, Süßigkeiten, Soßen, gewisse Wurstsorten etc. Zöliakiekranke können Fleisch, Fisch, Eier, Hülsenfrüchte, Obst, Gemüse, Reis, Mais, Soja und Kartoffeln essen. Diese Produkte sollten ohne Mehl gekocht, gebraten, gegrillt oder roh zubereitet werden. Sollten Sie während der Zubereitung eine Frage haben, wenden Sie sich bitte an mich. Danke.

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Was Sie als EU-Bürger über die Gesundheitsversorgung wissen sollten.

Sie haben ein Anrecht auf kostenlose medizinische Versorgung und Krankenhausaufenthalt:

Die Behandlung erfolgt auf Vorlage der Europäischen Krankenversicherungskarte durch einen Hausarzt in den Gesundheitszentren oder direkt an Ihrem Aufenthaltsort, wenn Sie sich nicht fortbewegen können. Falls ein Facharzt oder ein Krankentransport ins Krankenhaus nötig sind, stellt der Arzt die entsprechende Bescheinigung bzw. den Überweisungsschein aus. Die Gesundheitszentren verfügen über Notaufnahmen.

Sie benötigen die Europäische Krankenversicherungskarte:

Mit der Europäischen Krankenversicherungskarte haben Sie während eines vorübergehenden Aufenthalts wie der Rest der spanischen Bürger Anrecht auf medizinisch notwendige Versorgung. Der Gültigkeitszeitraum ist auf der Europäischen Krankenversicherungskarte verzeichnet. Sie gilt in den Ländern der Europäischen Union, der Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein.

In den Praxen privater Ärzte sowie in privaten Krankenhäusern Spaniens wird die Europäische Krankenversicherungskarte nicht akzeptiert. Wenn Sie in diesen privaten Zentren medizinische Behandlung wünschen, müssen Sie die Kosten selbst tragen oder eine Versicherung abschließen, die diese Art von Leistungen deckt.Über diesen Link erfahren Sie, wo Sie Ihre Europäische Krankenversicherungskarte erhalten können:Europäische Krankenversicherungskarte  

Wann Sie Vordrucke benötigen:

Für programmierte medizinische Behandlungen benötigen Sie das Formular S2 sowie die ausdrückliche Zustimmung Ihres nationalen Versicherungsträgers. Sie sollten wissen, dass Zahnbehandlungen in Spanien nicht gedeckt sind (außer das dringend notwendige Ziehen eines Zahns). Auch der Rücktransport im Falle einer Krankheit ist nicht eingeschlossen.

Wenn Sie die Europäische Krankenversicherungskarte vergessen haben:

In diesem Fall müssen Sie die Kosten für Krankenhaus, Arzt und Medikamente selbst vorstrecken. Auf Vorlage der Rechnungen können Sie sich anschließend von Ihrem nationalen Sozialversicherungsträger die Auslagen zurückerstatten lassen.

Es wird noch einmal darauf hingewiesen, dass die Europäische Krankenversicherungskarte nicht gültig ist, wenn Sie sich aufgrund einer medizinischen Spezialbehandlung nach Spanien begeben (dasselbe gilt auch für alle anderen EU-Länder).

Wir empfehlen Ihnen in jedem Fall, sich bei Ihrem nationalen Sozialversicherungsträger über die Maßnahmen zu informieren, die für den Erhalt von medizinischer Versorgung in Spanien nötig sind.

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Was Sie als Nicht-EU-Bürger über die Gesundheitsversorgung wissen sollten.

Länder, die mit der EU ein Abkommen geschlossen haben: die Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein. Bürger aus diesen Ländern erhalten die gleiche medizinische Versorgung wie die aus EU-Ländern, wenn es sich um einen medizinischen Notfall oder einen Unfall handelt. Länder, die mit Spanien ein bilaterales Abkommen geschlossen haben: Andorra, Brasilien, Chile, Marokko, Peru, Paraguay, Tunesien und Venezuela. Für Bürger aus diesen Ländern ist die medizinische Versorgung und der Krankenhausaufenthalt kostenlos, wenn es sich um einen Notfall oder einen Unfall handelt und sie das entsprechende Zertifikat ihres Landes vorweisen können. Sollten Sie das entsprechende Zertifikat nicht dabei haben, müssen Sie die Kosten für Krankenhaus, Arzt und Medikamente selbst vorstrecken. Gegen Vorlage der Rechnungen können Sie sich anschließend von Ihrem nationalen Sozialversicherungsträger die Auslagen zurückerstatten lassen. Über die bilateralen Abkommen können Sie sich auf der Website der spanischen Sozialversicherung informieren.  Andere Länder: In Notfällen erhalten Sie in jedem Fall eine medizinische Versorgung, die jedoch bezahlt werden muss, weshalb eine Reisekrankenversicherung zu empfehlen ist.Wir empfehlen Ihnen in jedem Fall, sich bei Ihrem nationalen Sozialversicherungsträger über die Maßnahmen zu informieren, die für den Erhalt von medizinischer Versorgung in Spanien nötig sind.

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