Ihre einzigartige urbanistische Gestalt verdankt die Stadt ihrer historischen Eigenheit als Grenzort zwischen Portugal auf der einen Seite und Kastilien bzw. später Spanien auf der anderen Seite. Die Altstadt wurde unter Denkmalschutz gestellt.
Der mittelalterliche Ort befindet sich im Schutz der Burganlage und der ihn umgebenden Stadtmauern, die nacheinander errichtet wurden. Die Mauern aus grob behauenen Steinen und die angebauten quadratischen Türme stammen aus dem 13. Jahrhundert. Sie umrunden einen großen Burghof. Der Bergfried ist aus dem 15. Jahrhundert, ein dritter mit Schutzwällen befestigter Bereich stammt aus dem 17. Jahrhundert.
Innerhalb des ummauerten Stadtbereichs ist in erster Linie die romanische Pfarrkirche im Übergangsstil (Portal und Glockenturm; 12.-13. Jahrhundert) zu erwähnen, die während des Übergangs von der Gotik zur Renaissance (16. Jahrhundert) umgestaltet wurde. Sie verfügt über drei Kirchenschiffe und einen Altarraum.
Von den Zivilbauten der Stadt besonders sehenswert sind unter anderem das Rathaus (16. Jahrhundert) und der Kornspeicher, die ehemaligen Krankenhäuser Rocamador und La Misericordia sowie die wappengeschmückten Herrenhäuser (16.-18. Jahrhundert) Los Mayorazgos, El Corregidor und Los Señores de Ron.
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