Diese Website verwendet Cookies zur Verbesserung der Surferfahrung des Benutzers. Wenn Sie weiter surfen, gehen wir davon aus, dass Sie mit der Verwendung einverstanden sind. In unserer Cookie-Politik erhalten Sie mehr Information bzw. Anweisungen zur Änderung der Konfiguration




Sobrarbe, der Geopark der Pyrenäen




Lage

Autonome Region:
Aragonien

Aragón


Spanien besitzt ein reiches vielfältiges geologisches Erbe, was in den vier Parks zum Ausdruck kommt, die das Europäische Geopark-Netzwerk bilden. In diesem Fall präsentieren wir Ihnen den Geopark von Sobrarbe in der Region Aragón. Eine Möglichkeit, viel über Geologie zu lernen, während Sie die didaktischen Touren und die umgebenden Landschaften genießen, die zum Welterbe erklärt wurden. Sie kommen bestimmt wieder.

Wussten Sie, dass die Pyrenäen einst vom Meer bedeckt waren? Oder dass sie einmal in der Nähe des Südpols lagen und es dort zahlreiche Gletscher gab? Dies sind nur einige der Kuriositäten, die Sie im Geopark von Sobrarbe erfahren. Ein Ort der Stille mit Landschaften von eindrucksvoller Schönheit, die in ihrem Gestein 500 Millionen Jahre Geschichte einschließen. Lassen Sie den Lärm hinter sich und horchen Sie in die Stille hinein. Sie befinden sich in Sobrarbe, einem Bezirk von Huesca in der Region Aragón in Nordspanien.

Ein Naturmonument mit jahrtausendealter Geschichte

Über die Hälfte des Bezirks Sobrarbe steht unter Naturschutz. Besonders hervorzuheben ist das Gebiet des Nationalparks Ordesa y Monte Perdido, der den Welterbestatus der UNESCO besitzt. In diesem Bereich liegt der Geopark von Sobrarbe, der 550 Millionen Jahre Geschichte anhand seiner Gesteine widerspiegelt.

Wir schlagen vor, die Tour in Aínsa zu beginnen, einem mittelalterlichen Städtchen, dessen Stadtmauer noch intakt ist. Das Interpretationszentrum befindet sich in der Burg des Ortes. Es zeigt, wie Sobrarbe vor der Auffaltung der Pyrenäen oder beispielsweise in der Eiszeit war. Es ist zudem Ausgangspunkt einer didaktischen Tour zu den geologisch interessantesten Stellen des Parks. In jedem Bereich gibt es Informationstafeln zur Interpretation der Umgebung und besseren Verständnis der Bildung der Gesteinsformationen im Laufe der Geschichte.

Weitere Orte von Interesse sind die Flusstäler des Cinca und des Ara, deren Wasser in Aínsa zusammenfließen. In diesem Gebiet erfährt man, dass die Haie, Schildkröten und Krokodile des Tertiärmeers diese Gegend bevölkerten, als hier noch Meer war, warum die Pyrenäen sich in der Nähe des Südpols befanden und wie die ersten Siedler von Sobrarbe vor mehr als 10.000 Jahren lebten.

Der geologische Reichtum von Sobrarbe umfasst auch reiche Silber- und Bleivorkommen. Noch heute werden sie in geringem Maße abgebaut. Besonders hervorzuheben sind die Bergwerke von Sierra de Liena und Monte Ruego. Das Interpretationszentrum hält mehrere Vorschläge zur Erkundung dieser Bergwerkstätigkeit und des Parks aus erster Hand bereit. Dazu zählen sowohl audiovisuelle Projektionen über Geologie als auch zum Beispiel einfache Fahrradtouren zu den wichtigsten Stellen.

Wenn Sie sich für Geologie interessieren, die Natur lieben und das reiche Legat kennen lernen möchten, das vielen unbekannt ist, dann ist ein Besuch im Geopark von Sobrarbe sicher genau das Richtige. Und da wir davon überzeugt sind, dass er Ihnen gefällt, erinnern wir Sie daran, dass es in Spanien vier weitere Geoparks des Europäischen Geopark-Netzwerks gibt: den Kulturpark von El Maestrazgo in Teruel (Aragón), den Geopark der Baskischen Küste im Baskenland und in Andalusien den Naturpark Cabo de Gata – Níjar in Almería und den Naturpark Sierras Subbéticas in Córdoba.

Wenn Ihnen diese Reportage gefallen hat, finden Sie mehr Information unter: Tourismus unter freiem Himmel in den Bergwerken Spaniens El Maestrazgo, die Sprache der Stille Offizielle Website des Europäischen Geopark-Netzwerks





Unerlässlich