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Das Weltkulturerbe entlang des Jakobswegs




Als Pilger lernen Sie entlang des Jakobswegs eine große Anzahl von Baudenkmälern kennen, die diese Erfahrung in etwas Einmaliges und Unvergessliches verwandeln. Viele der beeindruckenden Sehenswürdigkeiten, die Sie entdecken werden, sind untrennbar mit der Kultur und Geschichte verbunden. Neun von ihnen sind von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden.

Die UNESCO erklärt diejenigen Bauwerke und Orte zum Weltkulturerbe, die aufgrund ihres herausragenden universellen Wertes besonders geschützt werden sollen. Aus diesem Grund wurde auch der Jakobsweg selbst zum Weltkulturerbe erklärt. Darüber hinaus bietet Ihnen der Pilgerweg die Möglichkeit, viele weitere Baudenkmäler kennen zu lernen. Nehmen Sie Notiz: - Klöster Yuso und Suso: Die Klöster befinden sich in San Millán de la Cogolla (La Rioja), weniger als zehn Kilometer von der Ortschaft Cirueña am Jakobsweg entfernt. Sie gelten als die Wiege der spanischen Sprache, denn hier wurde der älteste erhaltene Text in dieser Sprache verfasst. Entdecken Sie die Klöster und Ihre beeindruckenden romanischen Gebäude.

- Kathedrale von Burgos: Diese Kathedrale ist eins der besten Beispiele der spanischen Gotik und darüber hinaus die einzige in Spanien, die als Einzelwerk von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Sie steht in der Provinzhauptstadt Burgos, die am französischen Jakobsweg liegt.

- Archäologische Fundstätte Atapuerca: Atapuerca ist die bedeutendste paläontologische Fundstätte Europas. Sie liegt 20 km von Burgos entfernt, aber Sie kann direkt am Jakobsweg „entdeckt“ werden, da sich in der Stadt das Museum der menschlichen Entwicklung befindet. Hier werden nicht nur wichtige Fundstücke aus Atapuerca ausgestellt, sondern darüber hinaus gibt es einen Shuttlebus, der Sie direkt bis zur Fundstätte bringt.
- Schwebefähre von Biskaia: Die älteste Schwebefähre der Welt funktioniert seit dem 19. Jahrhundert bis heute. Sie verbindet die Ortschaften Portugalete und Getxo in Biskaia (Baskenland), die beide am nördlichen Jakobsweg liegen.

- Paläolithische Höhlenkunst an der nordspanischen Küste: Hierzu gehören außer der Höhle von Altamira noch 17 weitere Fundstätten im Baskenland, in Kantabrien und Asturien. Die Malereien sind etwa 14.000 Jahre alt und die meisten Höhlen liegen in unmittelbarer Nähe des nördlichen Jakobswegs. Die wichtigste Fundstätte ist Altamira und befindet sich in Santillana del Mar, wo ein Museum und eine exakte Nachbildung der Höhle in Originalgröße besichtigt werden kann.

- Sehenswürdigkeiten von Oviedo und dem ehemaligen Königreich Asturien: Es handelt sich um wichtige religiöse Bauswerke Spaniens im vorromanischen Stil. In Oviedo (Asturien), das direkt am ursprünglichen Jakobsweg liegt, befinden sich die Kirchen Santa María del Naranco, San Miguel de Lillo und San Julián de Prados.

- Römische Stadtmauer in Lugo: Die Stadtmauer ist vollständig erhalten und ist das beste Beispiel der späten römischen Verteidigungsanlagen im westlichen Spanien. Lugo (Galicien) liegt am ursprünglichen Jakobsweg.

- Altstadt von Santiago de Compostela: Die Altstadt ist das Ziel des Jakobswegs und laut UNESCO eins der schönsten Stadtviertel auf der ganzen Welt. Sie wurde im 11. Jahrhundert um die beeindruckende Kathedrale herum gebaut. Besonders erwähnenswert ist die Atmosphäre in den Straßen mit Gebäuden im romanischen, gotischen und barocken Stil. Außer den erwähnten Sehenswürdigkeiten entlang des Jakobswegs befinden sich in unmittelbarer Nähe weitere Beispiele des Weltkulturerbes wie Bauwerke im Mudéjar-Stil in Aragón, der Herkules-Turm in A Coruña (Galicien) und die Altstädte von Salamanca, Segovia und Ávila sowie auch große Naturgebiete wie Las Médulas (León) und die Pyrenäen (Aragón).





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