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Die Nationalparks der Kanaren, das vulkanische Naturparadies Spaniens




Lage

Autonome Region:
Kanarische Inseln

Canarias


Stellen Sie sich eine einzigartige Umgebung mit Vulkaninseln vor, die urwaldartige Wälder, autochthone Tier- und Pflanzenarten, einige der größten Vulkankrater der Welt und das ganze Jahr über milde Temperaturen bietet. Sie haben Glück, denn das alles können Sie in den vier Nationalparks der Kanarischen Inseln in Spanien mit eigenen Augen sehen und erleben. Ein echtes Naturparadies in Ihrer Reichweite.

Die Kanarischen Inseln kennen zu lernen heißt, ein privilegiertes Reiseziel zu entdecken, das sowohl Strände als auch Bergwelt bietet. Wenn Sie zu denjenigen gehören, die einen Spaziergang durch schöne überraschende Landschaften lieben, dann sind Sie hier richtig, denn auf den Kanaren wachsen 546 endemische Pflanzenarten in 141 Naturschutzgebieten, von denen vier Nationalparks sind. Alle Inseln liegen nah beieinander und besitzen gute Verbindungen, sodass es nicht schwierig ist, sie in kurzer Zeit zu erkunden.

Sie können Ihre Reise auf der Insel La Palma beginnen, wo Sie der Nationalpark Caldera de Taburiente erwartet. Dort lädt ein riesiger Krater mit einem Höhenunterschied von fast 1.500 Metern zum Spazieren ein und Sie können einen spektakulären Pinienwald betrachten. Auch die über 1.000 Meter tiefen Schluchten mit Wasserfällen wie La Desfondada werden Sie faszinieren.. Das klingt gut, nicht wahr? In diesem Park ist auch der Monolith IDAFE, ein Altar der Urbevölkerung, zu sehen, aber auch riesige Felsen wie der Roque de los Muchachos oder die seltene violette Blume von La Palma.

Abgesehen von den Schönheiten der Natur bietet Caldera de Taburiente auch ein modernes Besucherzentrum mit Ausstellungsraum, Zeltplatz und einer Berghütte. Alles dort ist auf Ihr Wohlbefinden ausgerichtet.

Ein weiterer Nationalpark der Kanaren ist Garajonay auf der Insel La Gomera. Dort bietet sich Ihnen eine einzigartige Gelegenheit: ein Besuch der beeindruckenden Laurisilva-Wälder, die weltweit nahezu einmalig sind und einen der letzten Reste der früheren subtropischen Wälder darstellen. Erleben Sie es, in Ruhe durch diesen Park zu streifen, der von der UNESCO zum Welterbe erklärt wurde. Genießen Sie die Schönheit der Wanderwege, beobachten Sie Tiere wie die Langohrfledermaus oder die kanarische Waldohreule und schwelgen Sie in den Panoramablicken, die sich von den Aussichtspunkten der Gegend aus bieten.

Drei Kilometer weiter befindet sich das Besucherzentrum dieses Parks, das mehrere Ausstellungsräume und ein Volkskundemuseum bietet, das unterschiedliche Aspekte des kulturellen Lebens der Insel beleuchtet. Gezeigt wird das Innere eines Bauernhauses, eine Bodega, historische Bauten und vieles mehr.

Landstrich der Vulkane

Sie wollen noch mehr? Auf der Insel Teneriffa befindet sich der Nationalpark Teide, der größte der Kanaren und Bestandteil der Welterbeliste der UNESCO. Ein idealer Ort, um Tiere zu entdecken, von denen es nur wenige Exemplare gibt, vor allem jedoch, um den höchsten Berg Spaniens zu bestaunen: den Teide. Lassen Sie sich von diesem 3.718 Meter hohen Vulkan überwältigen. Möchten Sie auch hinaufsteigen? Ihr Wunsch kann in Erfüllung gehen, denn der Park erlaubt Besucher bis auf 3.550 Meter Höhe. Für den Aufstieg bis zum Gipfel ist eine besondere Genehmigung erforderlich.

Die vielen Möglichkeiten, die der Park bietet, umfassen Ausblicke auf die Landschaft von den unterschiedlichen Aussichtsplattformen aus, aber auch einen Besuch des botanischen Gartens oder des Standortmuseums Juan Évora, dem letzten Bewohner, der in der Gegend die traditionelle Lebensweise pflegte.

Zuletzt eine Reise auf die Insel Lanzarote, um den Nationalpark Timanfaya kennen zu lernen. Die dortige Landschaft gleicht aufgrund der ungewöhnlichen Vulkanformationen und den erstarrten Lavafeldern jüngerer Vulkanausbrüche einer Mondlandschaft. Gewöhnlich zeigen die Führer den Besuchern, wie sich das Meerwasser beim Kontakt mit den Lavaröhren in Dampf verwandelt. Erleben Sie dieses Schauspiel anhand der Aussichtsplattformen und der drei zur Verfügung stehenden Routen. Die Route der Vulkane ist ein angenehmer Spaziergang, der durch eine Lavaröhre zu den eindrucksvollen Kratern von Timanfaya führt. Eine weitere interessante Route geht an der Küste entlang zu den Klippen, wo die Lava in der Vergangenheit ins Meer strömte. Möchten Sie all das kennen lernen?

Ein weiterer Höhepunkt bei der Erkundung dieses Nationalparks ist ein Ritt auf dem Rücken eines Dromedars entlang der Südseite eines der Berge.

Sport inmitten der Natur

Wenn Sie abgesehen von der Betrachtung schöner Landschaften entspannt Sport treiben oder starke Emotionen erleben möchte, sind Sie in den Nationalparks der Kanaren genau richtig. Bringen Sie die richtigen Schuhe mit, denn außer den geführten Routen bieten alle vier Parks auch die Möglichkeit zum Wandern. So haben Sie direkten Kontakt zur Natur.

Die Vulkanlandschaft der Inselgruppe ist ideal für alle Wanderfreunde. So bieten beispielsweise Caldera de Taburiente und der Nationalpark Teide Gebirgspässe unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade für die Ausübung dieses Sports an. Die Vulkanschlote und spektakulären Blicke auf den Teide sind Ihre Weggefährten. Sie ziehen eher den Wassersport vor? Wenn es heiß ist, bietet die Caldera de Taburiente den perfekten Rahmen zum Baden im Fluss Taburiente, während Sie sich am Schauspiel seiner Kaskaden erfreuen. Die Tauchzentren und die von Garajonay aus veranstalteten Ausflüge aufs Meer vervollständigen das Angebot. Der einzigartige Meeresboden dieser Inseln wird Sie begeistern.

Jede Jahreszeit eignet sich für einen Besuch dieser vier Parks, die mit überraschenden Farben und Formen sowie milden Temperaturen locken. Vergessen Sie nicht, dass die Kanaren abgesehen von Sonne und Strand verwunschene Vulkangegenden und Laurisilvawälder zu bieten haben. Kommen Sie und lernen Sie einen der singulärsten und schönsten Orte Spaniens kennen.

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