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Einzigartige unnachahmliche Städte



Ein guter Teil des spanischen Beitrags zur Weltkultur sind die Weltkulturerbestädte des Landes. Sie anhand einer Rundreise kennen zu lernen heißt, sich auf die Geschichte Spaniens, in seinen künstlerischen Reichtum und die Traditionen der Landsleute einzulassen. Jeder Halt auf dieser Route entdeckt Ihnen ein städtisches Umfeld, das einzigartig und unnachahmlich ist. Kommen Sie mit?

Eine jahrhundertelange Vergangenheit, die sich in einem bedeutenden Kulturerbe widerspiegelt. Einzigartige herausragende Bauwerke. Straßen, die einen in eine andere Zeit versetzen. Kunst, Geschichte und Architektur, die einzigartige Orte bilden: die Weltkulturerbestädte Spaniens. Sie kennen zu lernen heißt, sich mit dem besten Beitrag unseres Landes zur universellen Kultur auseinanderzusetzen. Das sollten Sie nicht verpassen.

Begleiten Sie uns auf dieser Reise durch die Welterbestädte und entdecken Sie herausragende Beispiele der Diversität Spaniens. Das Betrachten wundervoller Gebäude unterschiedlicher Stilrichtungen ist nur ein Teil des Reizes diese Städte. Sie können zudem an den dortigen Festen und Traditionen teilnehmen, die alle Anwesenden in das Geschehen mit einbeziehen. Oder Sie erleben die Vitalität ihrer historischen Stadtkerne mit ihren Läden, Märkten und typischen Lokalen. Und natürliche die Gastronomie der Region.

Egal, welche Route Sie wählen: es empfiehlt sich, Muße mitzubringen. Denn jede Welterbestadt hat zwar ein ganz bestimmtes Merkmal, aber jede von ihnen hat darüber hinaus noch viel mehr zu bieten. Lassen Sie sich ein paar Tage Zeit, in aller Ruhe durch die Straßen zu schlendern und alles zu genießen, was sich Ihnen bietet. Machen Sie auch einmal einen Spaziergang nach Einbruch der Dunkelheit, wenn die Schönheit der Sehenswürdigkeiten durch die Beleuchtung spektakulär zutage tritt.

Ein Rundgang durch die Geschichte

Wir beginnen unsere Reise im Zentrum Spaniens, in Madrid. Nur 30 Kilometer von der Hauptstadt entfernt liegt unser erstes Ziel: Alcalá de Henares. Dieser Ort war die erste Universitätsstadt, die als solche weltweit ins Leben gerufen wurde und Vorbildcharakter für weitere Universitäten in Europa und Amerika besaß. Bei einem Gang durch die Calle Mayor, die Renaissance-Innenhöfe der jahrhundertealten, von der UNESCO gemeinsam mit der Altstadt zum Weltkulturerbe erklärten Universität und dir alten Paläste und Klöster werden Sie das Gefühl haben, im 16. Jahrhundert zu sein. Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch des Wohnhauses des Schriftstellers Miguel Cervantes: Das Geburtshaus des Autors des „Don Quijote“ ist ein gutes Beispiel für die Wohnkultur jener Zeit.

Am Nachmittag verlassen wir Alcalá de Henares und erreichen nach 124 Kilometern Fahrt Segovia. Diese Stadt besitzt eines der interessantesten romanischen Ensembles Europas. Als erstes kommt das römische Aquädukt in den Blick. Zweifellos wird dieses einzigartige Bauwerk, das mit der Altstadt zusammen von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, Sie in Staunen versetzen. Am nächsten Tag erkunden wir in aller Ruhe den alten Stadtkern mit seinen Herrenhäusern, der eleganten Kathedrale und demAlkazar, das einem Märchen zu entstammen scheint. Zur Mittagszeit gibt es nur eins: man muss das gebratene Spanferkel kosten.

Wir steuern unser nächstes Ziel an: Ávila, nur 67 Kilometer von Segovia entfernt. Dort werden Sie nachvollziehen können, wie sich die Ritter fühlten, denn es handelt sich um das beste Beispiel einer befestigten Stadt aus dem Mittelalter. Ihre Stadtmauer ist die am besten erhaltene ganz Europas. Sie umschließt Kirchen und Klöster, belebte Märkte, Palais aus dem 15. und 16. Jahrhundert sowie die älteste gotische Kathedrale Spaniens. Keinesfalls sollten Sie den schönen Panoramablick versäumen, den man vom Aussichtspunkt „Cuatro Postes“ aus hat.

Nach der Übernachtung in der ummauerten Stadt führt uns eine Fahrt von 97 Kilometern nach Salamanca. Lassen Sie sich von der Monumentalität der dortigen Gebäude, Herrenhäuser und Kathedralen verzaubern. Bevor Sie die Stadt wieder verlassen, müssen Sie unbedingt die berühmte Plaza Mayor kennen lernen und die Universität besuchen, die eine der ältesten der Welt ist. Dort gilt es, an der Fassade den berühmten Frosch zu entdecken, den die Studenten der Legende nach als Glücksbringer ansehen.

Am nächsten Tag geht es in das 370 Kilometer entfernte Cuenca. In dieser Stadt befinden sich Architektur und Natur in perfekter Harmonie. Die an einer Schlucht liegende Stadt scheint in der Luft zu schweben. Keinesfalls dürfen Sie es versäumen, die Kathedrale gotisch-normannischen Ursprungs und die ungewöhnlichen Hängenden Häuser zu besichtigen.

Die Fahrt geht jetzt in das etwa zweieinhalb Stunden entfernte Toledo, eine Art städtisches Freilichtmuseum, das über 2.000 Jahre Geschichte beherbergt. Viele Jahrhunderte lang lebten dort Muslime, Juden und Christen harmonisch zusammen und hinterließen in den engen Straßen der Stadt ein reiches kulturelles Erbe, das es heute zu entdecken gilt. Am nächsten Tag legen wir die 270 Kilometer zurück, die Toledo von Cáceres trennen. Seine Altstadt birgt zahlreiche sehenswerte Bauten, Festungen, Renaissancepalais und mittelalterliche Plätze.

Die nächste Fahrt geht in das 80 Kilometer entfernte Mérida, wo der Besucher auf Schritt und Tritt auf die Spuren des römischen Reiches stößt. Ein Rundgang durch die lebhafte Stadt führt zum römischen Theater und Amphitheater sowie zum Trajansbogen. Das hervorragend erhaltene archäologische Ensemble wird Sie in die Vergangenheit versetzen.

Von Mérida aus ist Córdoba in etwa 300 Kilometern zu erreichen. Wer möchte, nutzt die Verbindung des Hochgeschwindigkeitszugs (AVE) von Madrid nach Córdoba, der für die Strecke nur eine Stunde 40 Minuten benötigt. Es lohnt sich, in dieser Stadt auf den glanzvollen Spuren der arabischen Kultur zu wandeln. Die verwinkelten Gassen, Plätze und Gärten führen zum alten Judenviertel, der wundervollen Mezquita, die als bedeutendstes islamisches Bauwerk des Abendlandes betrachtet wird, sowie zu anderen Sehenswürdigkeiten wie dem Alkazar der christlichen Könige.

Glauben Sie nicht, Sie hätten bereits alle Weltkulturerbestädte Spaniens gesehen. Wenn Sie noch etwas Zeit haben, können Sie auch das im Nordwesten des Landes gelegene Santiago de Compostela, das nordöstliche Tarragona, Ibiza auf den Balearen und San Cristóbal de la Laguna auf den Kanarischen Inseln kennen lernen.

Kommen Sie nach Spanien und entdecken Sie das Wunder der Geschichte an diesen Orten von universeller Bedeutung. Sie werden es nicht bereuen.





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