Im Nordwesten Galiciens bilden vier Meeresarme oder Rías den Golf Ártabro: A Coruña, Betanzos, Ares und Ferrol, ein historisches Gebiet, das einst von den Artabrern besiedelt war.
Einen ganz besonderen Charakter besitzt die Ría von A Coruña. Die wichtigste Stadt an diesem breiten Meeresarm ist A Coruña selbt. In der Altstadt, die man durch das Königstor oder Puerta Real betritt, findet man helle Galerien, die diesem Viertel eine eigene Note verleihen. Das charakteristischste der zahlreichen Bauwerke A Coruñas ist der Herkules-Turm, der älteste noch heute funktionierende Leuchtturm der Welt, der einen unvergleichlichen Blick auf den Golf Ártabro bietet. Die Gegend As Mariñas wird von einem Meeresarm begrenzt, der sich in zwei kleine geschlossene Meeresarme teilt: die Ría von Ares und die Ría von Betanzos. Das historische Betanzos, eine der wichtigsten Städte des Alten Reichs von Galicien, erstreckt sich an der Flussmündung des Mandeo. Besonders sehenswert ist die Santa-María-Kirche, die im 12. Jahrhundert von Seemännern errichtet wurde und wertvolle Goldschmiedearbeiten, flämische Tafelbilder und gotische Skulpturen beherbergt.
Die Ría von Ferrol beginnt an der Mündung des Xubía und gilt aufgrund ihrer Trichterform als einer der besten Naturhäfen der Welt.
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