Andorra in der Provinz Teruel zählt zu den neun Dörfern der so genannten Trommel- und Paukenroute.
Während der Karwoche erfüllen Trommelwirbel und Paukenschläge jeden Winkel dieser Orte im Süden von Aragón. Den Höhepunkt der Feierlichkeiten in Andorra bildet genau um Mitternacht zwischen Gründonnerstag und Karfreitag die „rompida de la hora“: Tausende von Trommlern und Paukern versammeln sich dabei auf dem Plaza del Regallo und beginnen um Punkt 0.00 Uhr, unisono zu spielen. Ein ohrenbetäubender Lärm erfüllt die Nacht. Wenige Stunden später erklimmen lange Menschenreihen mit Trommeln und Pauken den Berg und begeben sich zur Wallfahrtskapelle San Macario, um in absoluter Stille im Schein der Fackeln zu beten. In der Abendstunde des Karfreitags findet die Prozession der Heiligen Bestattung statt. In einem emotionsgeladenen Ambiente begleitet der Klang der Instrumente die Heiligenfiguren durch die Straßen des Ortes.
Die Karwoche zählt zu den traditionellsten und am tiefsten verwurzelten Festen Spaniens. Bei den Feierlichkeiten, die eine jahrhundertealte Geschichte und Tradition besitzen, wird der Leidensgeschichte Christi und seines Todes gedacht. Die Straßen fast aller Städte und Dörfer Spaniens werden zu Schauplätzen religiöser Inbrunst und Hingabe, an denen sich Schmerz und andächtige Rückgezogenheit beim Gedenken der Kreuzigung Christi mit Musik, Kunst, dem farbenprächtigen Zauber der Prozessionen und feierlichen Umzügen mischen, bei denen zahlreiche Gläubige religiöse Skulpturen begleiten.
Kategorie
Feierlichkeit von nationalem touristischen Interesse
Nützliche Information
Daten
vom 13.04.2014 bis 20.04.2014
Lokalisierung
Andorra (Teruel)
* Die Angaben können sich ändern
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Unterkünfte
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