Spektakulär, interaktiv und von außerordentlichem künstlerischen Reichtum dank einiger Skulpturen von Bildhauern wie Salzillo – so lässt sich die Karwoche in Orihuela in der Provinz Alicante beschreiben, deren Ursprünge bis auf das 16. Jahrhundert zurückgehen.
Unter den zahlreichen Veranstaltungen ist besonders die Schweigeprozession am Karfreitag nachts zu nennen, an der mehr als 10 000 Personen teilnehmen. Bei dieser Prozession durch die Altstadt des Ortes sind nur die Geräusche und Schritte der Büßer zu hören. Das einzige Licht, das die Dunkelheit erhellt, stammt aus den Laternen der Teilnehmer. Im Kontrast dazu steht die morgendliche Ostersamstagsprozession, die auch Prozession des Bedeckten Ritters genannt wird: Nur eine Person darf aufgrund einer päpstlichen Bulle in der Kirche einen Hut tragen. Eine lange Tradition, die auch heute noch in Orihuela fortbesteht.
Die Karwoche zählt zu den traditionellsten und am tiefsten verwurzelten Festen Spaniens. Bei den Feierlichkeiten, die eine jahrhundertealte Geschichte und Tradition besitzen, wird der Leidensgeschichte Christi und seines Todes gedacht. Die Straßen fast aller Städte und Dörfer Spaniens werden zu Schauplätzen religiöser Inbrunst und Hingabe, an denen sich Schmerz und andächtige Rückgezogenheit beim Gedenken der Kreuzigung Christi mit Musik, Kunst, dem farbenprächtigen Zauber der Prozessionen und feierlichen Umzügen mischen, bei denen zahlreiche Gläubige religiöse Skulpturen begleiten.
Kategorie
Feierlichkeit von internationalem touristischen Interesse
Nützliche Information
Daten
vom 24.03.2013 bis 31.03.2013
Lokalisierung
Orihuela (Alicante - Alacant)
* Die Angaben können sich ändern
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