Eine Mischung künstlerischer Traditionen
Sehenswert sind auch die Barockfassade der Alten Tabakfabrik - der heutigen Universität - sowie der Palacio de San Telmo, der Parque de María Luisa und die Plaza de España. In diesem Umfeld entdeckt man interessante Bauten, die im Zuge der Iberoamerikanischen Ausstellung von Sevilla 1929 errichtet wurden.
Am Ufer des Guadalquivir befindet sich der Goldene Turm (Torre del Oro), ein maurischer Bau (13. Jh.) der zu den alten Stadtmauern gehörte. Aufgrund seiner engen Verbindung mit der maritimen Vergangenheit der Stadt wurde dort das Schifffahrtsmuseum eingerichtet. Der Goldene Turm ist das Tor zum Stadtviertel El Arenal, dem Stierkampfviertel par excellence. Dort befindet sich eine der bedeutendsten Stierkampfarenen Spaniens, die Real Maestranza de Caballería.
Im Zentrum von Sevilla findet man einige der bekanntesten Straßen, wie Sierpes und Campana sowie zahlreiche Kirchen, Krankenhäuser und Paläste im Renaissance- und im Barockstil. Im Viertel La Macarena liegt der Park Alameda de Hércules, das Hospital de las Cinco Llagas (Sitz des andalusischen Parlaments), die Basilika der Macarena und die Kirche San Lorenzo. Die beiden letzteren beherbergen zwei der Bildnisse, die von den Sevillanern am meisten verehrt werden: die Virgen de la Esperanza und Jesús del Gran Poder, zwei Schnitzwerke, zu denen während der Prozessionen der Semana Santa gebetet wird.
Zu den typischsten Vierteln gehört auch Triana am gegenüberliegenden Flussufer. Seine tiefverwurzelte Seemannstradition zeigt sich in den Straßen Pureza, Betis und Alfarería sowie auf der Plaza del Altozano. Die Pfarrkirche Santa Ana und die Kapelle Cristo de la Expiración, in der der Cristo del Cachorro verehrt wird, wechseln sich ab mit bunten Häusern, die den Besucher in das 19. Jahrhundert zurück versetzen.
Die Isla de la Cartuja befindet sich ebenfalls auf dieser Seite des Flusses, wo man das architektonische Erbe der Weltausstellung von 1992 sowie die Baudenkmäler der Cartuja und das Andalusische Zentrum für Zeitgenössische Kunst (Centro Andaluz de Arte Contemporáneo) bewundern kann.
Ein Spaziergang durch Sevilla führt den Besucher zu Museen wie dem Museum der Schönen Künste (Museo de Bellas Artes), einem der bedeutendsten seiner Art in ganz Spanien. In diesem Museum, das sich im Kloster de la Merced aus dem 18. Jahrhundert befindet, kann man Werke von El Greco, Velázquez, Zurbarán und Valdés Leal bewundern, wobei besonders die in der Klosterkirche befindliche Gemäldesammlung von Murillo hervorzuheben ist.
Im Museum de Kathedrale befinden sich kostbare Sammlungen von Werken der Goldschmiedekunst, von Gemälden, Reliquienschreinen und Sakralschmuck.
Ein weiteres bedeutendes Museum ist das Archäologische Provinzialmuseum, in welchem der Besucher die römischen Funde aus der nahegelegenen Stadt Italica, den tartessischen Schatz von Carambolo und andere orientalische Stücke bewundern kann. Um sein Bild über die römische Welt zu vervollständigen, kann der Besucher die nicht weniger interessante Sammlung des Museumspalastes Condesa de Lebrija besichtigen.
Wer genug Zeit mitbringt, dem ist ein "in situ" Besuch der Ruinen von Italica zu empfehlen, zu denen sowohl das Amphitheater als auch das Viertel Adriano mit seinen bewundernswerten Mosaiken und Skulpturen aus der Römerzeit gehören.
Nicht zu vergessen ist auch das Museum für Volkskunst und Traditionen (Museo de Artes y Costumbres Populares), welches eine interessante Ausstellung alter Trachten, Drehbänke und Getreidemühlen sowie volkstümlichen Mobiliars aus dem 18. und 19. Jahrhundert beherbergt.
Weitere Kunstzentren und -galerien, wie das Stierkampfmuseum, die Fundación Focus oder der Ausstellungssaal des Klosters San Clemente, vervollständigen das attraktive Kulturangebot Sevillas.
Sevilla wurde im Laufe der Geschichte von den verschiedensten Völkern besiedelt. Die Tartessier gründeten die Stadt Hispalis, neben der die Römer im Jahre 207 v. Chr. das berühmte Italica erbauten.
Sehenswert sind auch die Barockfassade der Alten Tabakfabrik - der heutigen Universität - sowie der Palacio de San Telmo, der Parque de María Luisa und die Plaza de España. In diesem Umfeld entdeckt man interessante Bauten, die im Zuge der Iberoamerikanischen Ausstellung von Sevilla 1929 errichtet wurden.
Am Ufer des Guadalquivir befindet sich der Goldene Turm (Torre del Oro), ein maurischer Bau (13. Jh.) der zu den alten Stadtmauern gehörte. Aufgrund seiner engen Verbindung mit der maritimen Vergangenheit der Stadt wurde dort das Schifffahrtsmuseum eingerichtet. Der Goldene Turm ist das Tor zum Stadtviertel El Arenal, dem Stierkampfviertel par excellence. Dort befindet sich eine der bedeutendsten Stierkampfarenen Spaniens, die Real Maestranza de Caballería.
Im Zentrum von Sevilla findet man einige der bekanntesten Straßen, wie Sierpes und Campana sowie zahlreiche Kirchen, Krankenhäuser und Paläste im Renaissance- und im Barockstil. Im Viertel La Macarena liegt der Park Alameda de Hércules, das Hospital de las Cinco Llagas (Sitz des andalusischen Parlaments), die Basilika der Macarena und die Kirche San Lorenzo. Die beiden letzteren beherbergen zwei der Bildnisse, die von den Sevillanern am meisten verehrt werden: die Virgen de la Esperanza und Jesús del Gran Poder, zwei Schnitzwerke, zu denen während der Prozessionen der Semana Santa gebetet wird.
Zu den typischsten Vierteln gehört auch Triana am gegenüberliegenden Flussufer. Seine tiefverwurzelte Seemannstradition zeigt sich in den Straßen Pureza, Betis und Alfarería sowie auf der Plaza del Altozano. Die Pfarrkirche Santa Ana und die Kapelle Cristo de la Expiración, in der der Cristo del Cachorro verehrt wird, wechseln sich ab mit bunten Häusern, die den Besucher in das 19. Jahrhundert zurück versetzen.
Die Isla de la Cartuja befindet sich ebenfalls auf dieser Seite des Flusses, wo man das architektonische Erbe der Weltausstellung von 1992 sowie die Baudenkmäler der Cartuja und das Andalusische Zentrum für Zeitgenössische Kunst (Centro Andaluz de Arte Contemporáneo) bewundern kann.
Ein Spaziergang durch Sevilla führt den Besucher zu Museen wie dem Museum der Schönen Künste (Museo de Bellas Artes), einem der bedeutendsten seiner Art in ganz Spanien. In diesem Museum, das sich im Kloster de la Merced aus dem 18. Jahrhundert befindet, kann man Werke von El Greco, Velázquez, Zurbarán und Valdés Leal bewundern, wobei besonders die in der Klosterkirche befindliche Gemäldesammlung von Murillo hervorzuheben ist.
Im Museum de Kathedrale befinden sich kostbare Sammlungen von Werken der Goldschmiedekunst, von Gemälden, Reliquienschreinen und Sakralschmuck.
Ein weiteres bedeutendes Museum ist das Archäologische Provinzialmuseum, in welchem der Besucher die römischen Funde aus der nahegelegenen Stadt Italica, den tartessischen Schatz von Carambolo und andere orientalische Stücke bewundern kann. Um sein Bild über die römische Welt zu vervollständigen, kann der Besucher die nicht weniger interessante Sammlung des Museumspalastes Condesa de Lebrija besichtigen.
Wer genug Zeit mitbringt, dem ist ein "in situ" Besuch der Ruinen von Italica zu empfehlen, zu denen sowohl das Amphitheater als auch das Viertel Adriano mit seinen bewundernswerten Mosaiken und Skulpturen aus der Römerzeit gehören.
Nicht zu vergessen ist auch das Museum für Volkskunst und Traditionen (Museo de Artes y Costumbres Populares), welches eine interessante Ausstellung alter Trachten, Drehbänke und Getreidemühlen sowie volkstümlichen Mobiliars aus dem 18. und 19. Jahrhundert beherbergt.
Weitere Kunstzentren und -galerien, wie das Stierkampfmuseum, die Fundación Focus oder der Ausstellungssaal des Klosters San Clemente, vervollständigen das attraktive Kulturangebot Sevillas.
Die Stadt wurde von dem General Scipio gegründet und brachte zwei römische Kaiser hervor: Trajan und Hadrian. Die langjährige Anwesenheit der Mauren – von 711 bis 1248 – hinterließ unverwischbare Spuren in der Stadt. Das Ende des Kalifats von Córdoba (11. Jahrhundert) führte zur Blüte des Taifa-Königreichs von Sevilla, insbesondere unter der Herrschaft des Dichterkönigs al-Mutamid.
Seine glanzvollste Zeit erlebte Sevilla nach der Entdeckung Amerikas. Während des 16. und des 17. Jahrhunderts war der Hafen von Sevilla einer der bedeutendsten ganz Spaniens, da er das Monopol über den Handel mit Übersee besaß. Die intensive Handelsaktivität während dieser Zeit führte dazu, dass sich Sevilla in eine Stadt voller kleiner Paläste, Herrenhäuser, Kirchen und Klöster verwandelte.
Wahrzeichen der Stadt ist das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Denkmalensemble, das die Kathedrale, die Königlichen Alkazare und das Amerikaarchiv umfasst. Der über der bedeutendsten Almohadenmoschee Sevillas errichtete gotische Sakralbau erhebt sich zwischen den getünchten Häusern des Viertels Santa Cruz. Von der maurischen Moschee sind noch das alte Minarett, heute die berühmte Giralda, sowie der Orangenhof erhalten geblieben.
Gleich daneben befinden sich die Königlichen Alkazare, die ebenfalls auf einer maurischen Festung aus dem 9. Jahrhundert erbaut wurden. Für die Mudéjar-Verzierungen allerdings zeichnet Peter I. der Grausame (14. Jahrhundert) verantwortlich. In den Mauern der Königlichen Alkazare befinden sich zahlreiche Räumlichkeiten, luxuriöse Säle und romantische Innenhöfe. Weite Gärten mit arabischen Einflüssen und Elementen der Renaissance umgeben das gesamte Bauwerk.
Das Amerikaarchiv führt seine Besucher in die spanische Renaissancekunst. Es stellt eines der wichtigsten Dokumentarzentren in Bezug auf die Eroberung der Neuen Welt dar. Ein weiterer bedeutender Renaissancebau der Stadt ist das Gebäude Casa de Pilatos, ein Palast, in dem gotische und Mudéjar-Elemente mit aus Italien importierten Elementen des Renaissancestils verschmelzen. Weiterlese
Sehenswert sind auch die Barockfassade der Alten Tabakfabrik - der heutigen Universität - sowie der Palacio de San Telmo, der Parque de María Luisa und die Plaza de España. In diesem Umfeld entdeckt man interessante Bauten, die im Zuge der Iberoamerikanischen Ausstellung von Sevilla 1929 errichtet wurden.
Am Ufer des Guadalquivir befindet sich der Goldene Turm (Torre del Oro), ein maurischer Bau (13. Jh.) der zu den alten Stadtmauern gehörte. Aufgrund seiner engen Verbindung mit der maritimen Vergangenheit der Stadt wurde dort das Schifffahrtsmuseum eingerichtet. Der Goldene Turm ist das Tor zum Stadtviertel El Arenal, dem Stierkampfviertel par excellence. Dort befindet sich eine der bedeutendsten Stierkampfarenen Spaniens, die Real Maestranza de Caballería.
Im Zentrum von Sevilla findet man einige der bekanntesten Straßen, wie Sierpes und Campana sowie zahlreiche Kirchen, Krankenhäuser und Paläste im Renaissance- und im Barockstil. Im Viertel La Macarena liegt der Park Alameda de Hércules, das Hospital de las Cinco Llagas (Sitz des andalusischen Parlaments), die Basilika der Macarena und die Kirche San Lorenzo. Die beiden letzteren beherbergen zwei der Bildnisse, die von den Sevillanern am meisten verehrt werden: die Virgen de la Esperanza und Jesús del Gran Poder, zwei Schnitzwerke, zu denen während der Prozessionen der Semana Santa gebetet wird.
Zu den typischsten Vierteln gehört auch Triana am gegenüberliegenden Flussufer. Seine tiefverwurzelte Seemannstradition zeigt sich in den Straßen Pureza, Betis und Alfarería sowie auf der Plaza del Altozano. Die Pfarrkirche Santa Ana und die Kapelle Cristo de la Expiración, in der der Cristo del Cachorro verehrt wird, wechseln sich ab mit bunten Häusern, die den Besucher in das 19. Jahrhundert zurück versetzen.
Die Isla de la Cartuja befindet sich ebenfalls auf dieser Seite des Flusses, wo man das architektonische Erbe der Weltausstellung von 1992 sowie die Baudenkmäler der Cartuja und das Andalusische Zentrum für Zeitgenössische Kunst (Centro Andaluz de Arte Contemporáneo) bewundern kann.
Ein Spaziergang durch Sevilla führt den Besucher zu Museen wie dem Museum der Schönen Künste (Museo de Bellas Artes), einem der bedeutendsten seiner Art in ganz Spanien. In diesem Museum, das sich im Kloster de la Merced aus dem 18. Jahrhundert befindet, kann man Werke von El Greco, Velázquez, Zurbarán und Valdés Leal bewundern, wobei besonders die in der Klosterkirche befindliche Gemäldesammlung von Murillo hervorzuheben ist.
Im Museum de Kathedrale befinden sich kostbare Sammlungen von Werken der Goldschmiedekunst, von Gemälden, Reliquienschreinen und Sakralschmuck.
Ein weiteres bedeutendes Museum ist das Archäologische Provinzialmuseum, in welchem der Besucher die römischen Funde aus der nahegelegenen Stadt Italica, den tartessischen Schatz von Carambolo und andere orientalische Stücke bewundern kann. Um sein Bild über die römische Welt zu vervollständigen, kann der Besucher die nicht weniger interessante Sammlung des Museumspalastes Condesa de Lebrija besichtigen.
Wer genug Zeit mitbringt, dem ist ein "in situ" Besuch der Ruinen von Italica zu empfehlen, zu denen sowohl das Amphitheater als auch das Viertel Adriano mit seinen bewundernswerten Mosaiken und Skulpturen aus der Römerzeit gehören.
Nicht zu vergessen ist auch das Museum für Volkskunst und Traditionen (Museo de Artes y Costumbres Populares), welches eine interessante Ausstellung alter Trachten, Drehbänke und Getreidemühlen sowie volkstümlichen Mobiliars aus dem 18. und 19. Jahrhundert beherbergt.
Weitere Kunstzentren und -galerien, wie das Stierkampfmuseum, die Fundación Focus oder der Ausstellungssaal des Klosters San Clemente, vervollständigen das attraktive Kulturangebot Sevillas.
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