Ein Rundgang durch Kunst und Geschichte
Weiter auf dem Paseo Sagrera gelangt man zum Museum für Moderne Kunst Es Baluard, dessen Sammlung Werke der bedeutendsten internationalen Kunstströmungen vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute umfasst. In dem Museum sind Arbeiten von Künstlern wie unter anderem Cézanne, Gauguin, Picasso, Tàpies, Kiefer und Barceló ausgestellt. Keinesfalls versäumen sollte man auch andere wichtige Museen der Stadt wie die Stiftungen Fundación Pilar y Joan Miró und Fundación March, deren Sammlungen Werke von Miró, Dalí und Juan Gris zeigen und die darüber hinaus bedeutende Sonderausstellungen veranstalten.
Weiter geht der Rundgang über den Paseo des Born. Dabei handelt es sich um eine der Hauptschlagadern der Stadt, die den Altstadtkern von den Seemannsvierteln Sant Joan und Puig de Sant Pere trennt.
Wenn man von der Plaza Rei Joan Carles aus die Straße Unió entlang läuft, stößt man auf die Fundació la Caixa. Das frühere Grand Hotel im modernistischen Stil beherbergt ein bedeutendes Kulturzentrum. Schräg gegenüber, in der Konditorei El Forn des Teatre (in einem außergewöhnlichen Art-Decó-Stil), kann man die berühmtesten Ensaimadas (Blätterteigschnecken) und Gatós (Mandeltorte) der Stadt kosten.
Schließlich gelangt man zur Plaza Mayor, die deutlich modernistische Einflüsse aufweist. Dort beginnen die großen Alleen und Ramblas des modernen Palma de Mallorca.
Um von der Plaza Mayor aus wieder zur Küste zurück zu kommen, kann man durch die Altstadt laufen, wo sich ein Besuch der Plaza de Cort, des Rathauses, des Vivot-Palasts und der Kirche Santa Eulària anbietet. Die Barockstruktur des Rathauses, besser bekannt als Cort, erhebt sich über einem Hospital aus dem 16. Jahrhundert. Die Kirche, das erste christliche Gebäude, das in Palma errichtet wurde, ist ein schönes Beispiel für die katalanische Gotik. Weitere sehenswerte Gebäude der Gegend sind Can Corbella (Neomudéjarstil), Can Forteza Rey und das Gebäude El Águila (Jugendstil).
Eine weitere Option ist ein Spaziergang durch das ehemalige Judenviertel und das Viertel Sa Calatrava. Dabei sollte man sich auf keinen Fall die gotische Klosterkirche Sant Francesc entgehen lassen, noch die Barockkirche Montisió im Herzen des Call (Judenviertel), welche über einer Synagoge errichtet wurde. In der Nähe der Strandpromenade befinden sich die arabischen Bäder, ein Zeugnis davon, dass das Kalifat von Córdoba auch diese Insel beherrschte.
In dieser Zone findet man auch das Museum von Mallorca. Dieser alte, kleine Palast beherbergt eine Sammlung aus prähistorischen, romanischen, maurischen und mittelalterlichen Ausstellungsstücken.
Zwei Kilometer von Palmas Zentrum entfernt befindet sich das Castell de Bellver. Diese Burg liegt auf einem mit Bäumen bewachsenen Hügel, der sich über der Bucht erhebt. Der außergewöhnliche, runde Grundriss der Burg und die Feinheit des Bogenwerks in ihrem Inneren verleihen ihr eher ein schmuckhaftes Aussehen als das einer Festung. In ihren Räumlichkeiten ist heute das Städtische Museum für Geschichte untergebracht.
Die heutige Stadt Palma war bereits den Römern, den Arabern und den Berber-Piraten bekannt. Der katalanische König Jakob I. beendete im 13. Jahrhundert die Maurenherrschaft auf der Mittelmeerinsel. Ihm sind auch die bedeutendsten Gebäude Palmas zu verdanken.
Geschützt hinter der Stadtmauer aus dem 18. Jahrhundert, die schon Piraten und Korsaren abhielt, liegt der alte Teil der Stadt mit alten Kirchen, Palästen und herrschaftlichen Wohnhäusern mit sehenswerten Innenhöfen (im Zentrum von Palma gibt es davon mehr als 40).
Die Kathedrale Sa Seu
Die Kathedrale von Palma (Sa Seu) befindet sich in spektakulärer Lage am Ufer der Bucht und des Fischerhafens. Der elegante, gotische Sakralbau strahlt trotz seiner eindrucksvollen Dimensionen große Harmonie aus. Die auf Befehl Jakobs I. über der ehemaligen Moschee der Medina Mayurqa errichtete Kathedrale verfügt über außergewöhnlich hohe Gewölbe. Die meiste Aufmerksamkeit ziehen jedoch ein grandioses Rosettenfenster und der einzigartige Baldachin aus Schmiedeeisen, ein Werk des katalanischen Meisters Antonio Gaudí, auf sich.
Gegenüber der Sa Seu, erhebt sich der Palast La Almudaina. Dieser frühere Maurenpalast, der später als Residenz der mallorquinischen Monarchen diente, wird heute als Museum genutzt. Sein Äußeres gleicht einer arabischen Festung und steht in starkem Kontrast zu den reichen, spätgotischen Verzierungen der Kapelle Santa Ana, die sich im Inneren des Palastes befindet.
Nicht weit entfernt, am Paseo Sagrera, befindet sich die Warenbörse Sa Llotja. Diese frühere Waren- und Stellenbörse, die heute für Ausstellungen genutzt wird, ist eines des besten Beispiele gotischer Profanarchitektur in Spanien. Ihre gewundenen Säulen und die Kreuzgewölbe sind keineswegs typisch für nicht religiöse Bauten. Neben der Warenbörse befindet sich das Consolat de Mar, dessen mit Renaissance-Bögen geschmückter Bau heute Sitz der Autonomen Regierung Mallorcas ist. Weiterlese
Weiter auf dem Paseo Sagrera gelangt man zum Museum für Moderne Kunst Es Baluard, dessen Sammlung Werke der bedeutendsten internationalen Kunstströmungen vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute umfasst. In dem Museum sind Arbeiten von Künstlern wie unter anderem Cézanne, Gauguin, Picasso, Tàpies, Kiefer und Barceló ausgestellt. Keinesfalls versäumen sollte man auch andere wichtige Museen der Stadt wie die Stiftungen Fundación Pilar y Joan Miró und Fundación March, deren Sammlungen Werke von Miró, Dalí und Juan Gris zeigen und die darüber hinaus bedeutende Sonderausstellungen veranstalten.
Weiter geht der Rundgang über den Paseo des Born. Dabei handelt es sich um eine der Hauptschlagadern der Stadt, die den Altstadtkern von den Seemannsvierteln Sant Joan und Puig de Sant Pere trennt.
Wenn man von der Plaza Rei Joan Carles aus die Straße Unió entlang läuft, stößt man auf die Fundació la Caixa. Das frühere Grand Hotel im modernistischen Stil beherbergt ein bedeutendes Kulturzentrum. Schräg gegenüber, in der Konditorei El Forn des Teatre (in einem außergewöhnlichen Art-Decó-Stil), kann man die berühmtesten Ensaimadas (Blätterteigschnecken) und Gatós (Mandeltorte) der Stadt kosten.
Schließlich gelangt man zur Plaza Mayor, die deutlich modernistische Einflüsse aufweist. Dort beginnen die großen Alleen und Ramblas des modernen Palma de Mallorca.
Um von der Plaza Mayor aus wieder zur Küste zurück zu kommen, kann man durch die Altstadt laufen, wo sich ein Besuch der Plaza de Cort, des Rathauses, des Vivot-Palasts und der Kirche Santa Eulària anbietet. Die Barockstruktur des Rathauses, besser bekannt als Cort, erhebt sich über einem Hospital aus dem 16. Jahrhundert. Die Kirche, das erste christliche Gebäude, das in Palma errichtet wurde, ist ein schönes Beispiel für die katalanische Gotik. Weitere sehenswerte Gebäude der Gegend sind Can Corbella (Neomudéjarstil), Can Forteza Rey und das Gebäude El Águila (Jugendstil).
Eine weitere Option ist ein Spaziergang durch das ehemalige Judenviertel und das Viertel Sa Calatrava. Dabei sollte man sich auf keinen Fall die gotische Klosterkirche Sant Francesc entgehen lassen, noch die Barockkirche Montisió im Herzen des Call (Judenviertel), welche über einer Synagoge errichtet wurde. In der Nähe der Strandpromenade befinden sich die arabischen Bäder, ein Zeugnis davon, dass das Kalifat von Córdoba auch diese Insel beherrschte.
In dieser Zone findet man auch das Museum von Mallorca. Dieser alte, kleine Palast beherbergt eine Sammlung aus prähistorischen, romanischen, maurischen und mittelalterlichen Ausstellungsstücken.
Zwei Kilometer von Palmas Zentrum entfernt befindet sich das Castell de Bellver. Diese Burg liegt auf einem mit Bäumen bewachsenen Hügel, der sich über der Bucht erhebt. Der außergewöhnliche, runde Grundriss der Burg und die Feinheit des Bogenwerks in ihrem Inneren verleihen ihr eher ein schmuckhaftes Aussehen als das einer Festung. In ihren Räumlichkeiten ist heute das Städtische Museum für Geschichte untergebracht.
Wussten Sie schon?
Palma besitzt einen der besterhaltenen historischen Stadtkerne Europas.
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