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Sierra de O Courel, Natur und mittelalterliche Dörfer




Lage

Autonome Region:
Galicien

Galicia


Eine besondere Attraktion des grünen Spaniens ist seine ländliche Dimension. Bei dieser Gelegenheit schlagen wir Ihnen eine Tour durch das galicische Landesinnere in Nordspanien vor, durch die Berggegend Sierra de O Courel. Viele Wege durchziehen diese vollkommen von der Natur beherrschte Gegend. Ein weiterer Höhepunkt sind die zahlreichen, teils winzigen mittelalterlichen Ortschaften.

Zwischen den Provinzen Lugo und Ourense in Galicien befindet sich der Gebirgszug Sierra de O Courel. Der Fluss Lor durchzieht diese reizvolle Region, die wie geschaffen ist für Wanderer. Ihre Wälder und Täler eignen sich ideal für mittelschwere Touren, vor allem zu Fuß. Zweifellos die beste Art, diese Landschaft der Steineichen, Kastanien, Buchen und Eichen kennen zu lernen. Am Weg erwartet Sie nicht nur Natur, sondern auch größtenteils aus dem Mittelalter stammende steinerne Kirchen und Eremitagen,Oppida keltischen Ursprungs, schiefergedeckte Häuser und so genannte „pallozas“, traditionelle Rundhäuser, die sowohl als Wohnstatt als auch als Stall für das Vieh dienten.

Wundern Sie sich nicht, wenn Sie unterwegs auf Pilgergruppen stoßen, denn durch die Gegend führt der Jakobsweg, der erste europäische Kulturweg, der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Wenn Sie diese Sierra gründlich kennen lernen möchten, sollten Sie drei Tage einplanen. Die gesamte Strecke ist 190 Kilometer lang und umfasst eine Reihe obligatorischer Stationen. Möchten Sie mehr darüber erfahren?

Das Kloster San Julián. Ein guter Ausgangspunkt ist der Ort Samos, nur 43 Kilometer von Lugo entfernt. Besuchen Sie das Kloster San Julián, das auch heute noch von Mönchen bewohnt wird. Im Mittelalter war es eines der großen Kulturzentren Europas. Wussten Sie, dass der Kreuzgang mit seinen 54 Metern Länge einer der größten ganz Spaniens ist? Die Abtei bietet seinen Besuchern ein Gästehaus, egal, ob es sich um Pilger oder einfach nur um Ruhe und Frieden suchende Privatleute handelt.

O Cebreiro, Dorf der „pallozas“. In dem 33 Kilometer von Samos entfernten O Cebreiro scheint die Zeit still zu stehen. Das sagenumwobene kunsthistorische Ensemble ist eine der emblematischsten Stationen des Jakobswegs. Betrachten Sie die umgebende Landschaft in Grün- und Ockertönen, schlendern Sie durch seine gepflasterten Straßen und besuchen Sie seine „pallozas“ keltischen Ursprungs. Einige von ihnen fungieren als Pilgerherberge, andere als Sitz des Volkskundeparks. In diesem Dorf befindet sich das Heiligtum Santa María la Real (9. Jahrhundert), die älteste, vollständig erhaltene Sehenswürdigkeit des Jakobswegs. Verlassen Sie diesen pittoresken Ort nicht, ohne seine Käse probiert zu haben. Sie werden begeistert sein.

Der Mittelmeerwald von Rogueira. Etwa 43 Kilometer südlich von O Cebreiro biegt man vor der Ortschaft Visuña zur Dehesa von Rogueira ab, die eins der großen ökologischen Juwele Galiciens ist. In diesem dichten Wald mit zahlreichen Flüssen, Seen und Quellen gibt es auch unterirdische mit Wasser gefüllte Höhlen und Grotten mit Felsmalereien. Wer die Höhen von O Couto aufsucht, kann von dort aus die Formation Formigueiros, das Dach von Los Ancares erblicken, einen Naturraum, der von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt wurde. Eine gute Art, den Mittelmeerwald kennen zu lernen, ist der gut ausgeschilderte Wanderweg, der die Dehesa durchzieht. Der erste Abschnitt der Strecke ist einfach und eben, der zweite, ansteigende Teil ist jedoch anspruchsvoller. Der Ausflug lohnt sich.

Dies sind nur einige der Möglichkeiten, die Sie in der Sierra de O Courel erwarten. Wenn Sie mehr erfahren möchten, informieren Sie sich in den Fremdenverkehrsbüros, wo man Ihnen bei der Gestaltung Ihres Aufenthalts behilflich sein wird.





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