Salamanca


Salamanca: Verschiedene Möglichkeiten, „die goldene Stadt" kennenzulernen




Lage

Salamanca


Salamanca ist eine der bekanntesten Städte Europas. Und das zu Recht. Mit der Plaza Mayor, den zwei Kathedralen und der Universität zieht sie jeden in ihren Bann. Ihren Beinamen trägt „die goldene Stadt" aufgrund des goldenen Scheins ihrer Monumente während der Abenddämmerung. Wir empfehlen Ihnen, Salamanca auf verschiedene, originelle Art und Weisen kennenzulernen und dabei geheimnisvolle Orte zu betreten. Diese Ideen sind etwas für jedermann, egal ob Sie Salamanca bereits kennen oder noch nie dort gewesen sind. Ihr Blick auf die Stadt wird sich verändern.



Die mittelalterlichen Türme der Kathedrale

Von hier aus haben Sie eine der spektakulärsten Aussichten über Salamanca. Wenn Sie Lust haben, die Ausstellung „Ieronimus" zu sehen, können Sie zwischen Giebeln und Wasserspeiern einen Rundgang durch die mittelalterlichen Türme der Kathedrale machen. Von den Terrassen aus haben Sie einen unvergesslichen Blick über die Stadt. Der Glockenturm ist mit seinen 92 Metern der zweithöchste historische Turm von Spanien (nach La Giralda). In den Sommermonaten kann die Kathedrale auch bei Nacht besichtigt werden, „während die Kathedrale schläft" ("Mientras la Catedral duerme"). Weitere Informationen: http://ieronimus.es/  

Scala Coeli, hinauf auf die Kirche „Clerecía"

Wir bleiben in den Höhen und schwingen uns von den Türmen der Kathedrale auf die Türme der Kirche „Clerecía". Tatsächlich bedeutet Scala Coeli so viel wie „Treppe zum Himmel". Auf dem Rundgang bekommt man Zutritt zu den Balkonen, von denen aus der Innenraum der „Real Clerecía de San Marcos" betrachtet und der großen Altarraum mit seinem prächtigen barocken Altarbildbeweundert werden kann. Der Aufstieg über die „Treppe zum Himmel zum Glockenturm wird mit einem einzigartigen Blick auf Salamanca belohnt. Weitere Informationen: http://torresdelaclerecia.com/  

Die kleinen Kirchen

Begeben wir uns ins 12. Jahrhundert. Zu dieser Zeit kamen viele Bauern, Händler und Waffenträger nach Salamanca, die zusammen mit den maurischen, jüdischen und muslimischen Minderheiten anfingen, einen gemeinsamen Lebensraum zu schaffen: Die neue Stadt. Aus dieser Zeit stammen die vielen kleine Kirchen, die in den verschiedenen Stadtteilen zur Verteidigung, zum Beten und zum Feiern errichtet wurden... Noch heute sind einige davon erhalten wie die Kirche von San Cristóbal, die 1145 von den Rittern des Ordens des Krankenhauses von Jerusalem erbaut wurde, die Kirche San Benito der galicischen Siedler, die Kirche von San Martín, dessen Glocke ein Zeichen für Marktleute, Festtage und Stierkämpfe war, oder andere Kirchen wie die von San Juan Bautista oder Santo Tomás Cantuariense. Es ist ein wahrer Genuss, all diese kleinen Steinkirchen zu besichtigen und dem Zauber ihrer Verzierungen zu erliegen.  

Eine magische Höhle?

Jede Stadt hat besondere Orte, an denen sich Geschichte mit Legenden vermischt. Dies ist der Fall in der alten Kirche von San Ciprián, die auch als Höhle Salamancas „Cueva de Salamanca") bekannt ist. Über sie wurde bereits erzählt, dass sie von Herkules erschaffen wurde, dass sie Ausgangspunkt von Tunneln und Labyrinthen quer durch die Stadt war, dass sie mit den Kelten in Verbindung steht, dass dort Nekromantie praktiziert wurde... Ihre Mysterien faszinierten schon Persönlichkeiten wie Cervantes oder Walter Scott. Wenn Sie die Höhle bei Tag besuchen, können Sie die Krypta der Kirche von San Cebrián erkunden, wo sich der Legende nach eine Schule der okkulten Wissenschaften befand. Auch bei Nacht gibt es Besichtigungen, die mit Licht und Ton gestaltet werden. In den Sommermonaten finden an diesem magischen Ort Kammerkonzerte und Theateraufführungen statt.  

Spirituelle Orte

In Salamanca gibt es kleine, intime und wunderschöne Orte fern ab vom Lärm des Alltags. Dies sind Orte mit teilweise bereits sieben Jahrhunderten Geschichte, an denen Frauengruppen die Verbindung zu Gott suchten. Wir schlagen Ihnen vor, vier von ihnen kennenzulernen: das Kloster von Santa María de las Dueñas (lassen Sie sich nicht den schönen Kreuzgang entgehen), das Haus von Santa Teresa de Jesús (Santa Teresa lebte hier vier Jahre lang und lies sich inspirieren,um „vivo sin vivir en mí" zu schreiben), das Kloster von Santa Clara (auch heutzutage leben hier noch Ordensschwestern) und das Ursulinenkloster (mit einem Museum mit auffälliger Kassettendecke).  

Ein Spaziergang entlang historischer Geschäfte

Es gibt einen Weg, der Ihnen die traditionsreichsten historischen Geschäfte Salamancas zeigt. Beispielsweise lernen Sie den zentralen Markt „Mercado Central de Abastos", ein über 100 Jahre altes Süßwarengeschäft am Plaza Mayor oder eine der ältesten Apotheken Salamancas kennen. Die hölzernen Ladentheken, die Fliesenböden und die Balustraden aus Bronze versetzen einen in vergangene Zeiten. Informationen hierzu bekommen Sie in jedem Fremdenverkehrsbüro der Stadt.  Um diesen Ausflug perfekt zu machen, sollten Sie außerdem einen Besuch im Handelsmuseum Museo del Comercio in der Avenida de Campoamor einplanen.

Galería Urbana. Straßenkunst

Weiterhin empfehlen wir Ihnen, das „Barrio del Oeste" in Salamanca zu besuchen, eine Erweiterung des Zentrums, wo sich eine Straßenkunstgalerie befindet. Dort finden Sie eine interessante Sammlung von Werken junger, urbaner Künstler - manche davon unbekannt, mache an verschiedenen Orten des Stadtteils zu finden. Der zentrale Punkt ist hier der „Plaza del Oeste". Auf dieser Website finden Sie eine Stadtkarte, auf der die wichtigsten Werke eingezeichnet sind.



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