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Das Olivenöl steht im Mittelpunkt der spanischen Küche und ist eine unverzichtbare Zutat der Mittelmeerdiät. Gesund, sogar heilsam , und voller Geschmack ist diese Köstlichkeit, die Sie an ihrem Erzeugungsort bis ins Detail kennen lernen sollten. Erfahren Sie mehr über den Herstellungsprozess des Olivenöls und entdecken Sie die mit der Olive zusammenhängende Kultur. Kosten Sie die typische Gastronomie und nehmen Sie spanisches Olivenöl mit nach Hause.

Spanien ist der weltweit größte Produzent von nativem Olivenöl , für dessen Qualität bisher 27 geschützte Ursprungsbezeichnungen bürgen. Die meisten davon liegen in Andalusien (12) und Katalonien (5). Deshalb empfehlen wir Ihnen diese Regionen, um das Olivenöl am Ort seines Entstehens zu genießen.

Jaén, der Olivenhain Andalusiens

Andalusien ist das Land der Oliven, und insbesondere Jaén, wie Sie bei Ihrer Ankunft dort unschwer feststellen werden. Alles dreht sich dort um das Olivenöl. Wir laden Sie ein, die regionale Gastronomie zu kosten, während Sie in Sierra Mágina zwischen unendlich sich hinstreckenden Olivenhainen um den Naturpark Sierra Mágina herum der Route der Olive folgen. Sie gelangen in Dörfer, die eine an die Pflege der Oliven anknüpfende Kultur widerspiegeln, die sowohl in der besonderen Architektur der dortigen Cortijos als auch in den Traditionen und im Kunsthandwerk zum Ausdruck kommt. Sie können dort Ölmühlen besichtigen, an Verkostungen teilnehmen und den Erzeugungsprozess des nativen Olivenöls im Museum der Olivenkultur kennen lernen, das nur acht Kilometer von Baeza und knapp 20 Kilometer von Úbeda entfernt ist. Beide Städte können mit schönen Renaissancebauten aufwarten, die als Ensembles von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden.

Viele kleine Ortschaften liegen an der Route der Olivenhaine durch Jaén. Schöne Beispiele dafür sind Cambil mit seinen jahrhundertealten Olivenbäumen, Jimena mit einem weitläufigen, mit Ölbäumen bepflanzten Tal, das sich von Sierra Mágina bis an den Guadalquivir erstreckt, sowie Cabra del Santo Cristo, der Olivenhain der Wüste. Um mehr darüber zu erfahren und die Tour ganz nach Ihren Wünschen planen zu können, sollten Sie sich an eines der Fremdenverkehrsbüros von Jaén wenden.

Eine weitere interessante Option ist der Grüne Weg des Öls, den man mit dem Rad oder zu Fuß zurücklegen kann. Die etwa 60 Kilometer lange Strecke beginnt im Norden der Stadt Jaén und verläuft durch die umgebenden Berge entlang an zahlreichen Olivenpflanzungen.

Sehenswerte Olivenbäume in Córdoba

Das ebenfalls in Andalusien gelegene Córdoba ist ein weiteres bedeutendes Ölerzeugungsgebiet Spaniens mit zahlreichen mit dem Olivenanbau befassten Orten. Viele davon veranstalten Vesper und Verkostungen rund um das Olivenöl sowie Führungen durch Orte wie Hornachuelos, Montoro oder Adamuz in der Nähe der Stadt Córdoba und die Naturparks Cardeña - Montoro und Hornachuelos mit über 100.000 Hektar Olivenhainen. Córdoba besitzt außerdem zahlreiche jahrhundertealte Olivenbäume in Orten wie Almedinilla, Baena, Luque, Montilla, Priego de Córdoba oder Lucena. Das Gebiet unter dem Schutz der Ursprungsbezeichnung „Priego de Córdoba“ umfasst 29.628 Hektar der Gemeinden Almedinilla, Carcabuey, Fuente Tójar und Priego de Córdoba. Es liegt mitten im Naturpark Sierras Subbéticas. In den Fremdenverkehrsbüros von Córdoba können Sie sich über die vielen Ölmühlen und Abfüller informieren, die Besucher empfangen, aber auch über die Aktivitäten, an den Sie teilnehmen können.

Das Olivenöl in Katalonien

Katalonien nimmt in Sachen Olivenölerzeugung mit geschützter Ursprungsbezeichnung in Spanien die zweite Stelle ein. Diese liegen vor allem an der Costa Brava, der Costa Dorada und in Lleida. In der erstgenannten Region sind Orte wie Cabanes, Pau, Toroella de Montgrí, Ventalló und Vilafant hervorzuheben. Die Gegend der Costa Dorada besitzt Reus, eine der historischen Hochburgen des Olivenöls und Orte wie Cambrils, Horta de Sant Joan mit jahrtausendelanger Ölbaumtradition und die Regionen des Priorat und des Ebrotals, alle in Tarragona. Viele Genossenschaften bieten dort Führungen an, um dem Besucher den Prozess der Olivenölerzeugung nahezubringen. In Lleida empfehlen wir Ihnen einen Besuch der Bezirke Les Garrigues, El Segrià und L’Urgell. Ein Muss sind dort das Ökomuseum des Öls in Pobla de Cèrvoles; das Ölmuseum von Castelldans; und der Themenpark des Öls in Les Borges Blanques mit insgesamt 54 tausendjährigen Olivenbäumen.

Abgesehen von Verkostungen und Führungen durch Olivenhaine und Ölmühlen gibt es in Katalonien im November bis Januar zahlreiche Feste im Zusammenhang mit dem Öl, beispielsweise in Reus, Castelldans, Espolla oder Les Borges Blanques. In all diesen Orten und überall in Katalonien können Sie „Pan Tomaca“, Brot mit Tomate, kosten, ein einfaches Gericht der katalanischen Gastronomie , dem das Olivenöl einen einzigartigen Geschmack verleiht.

Andalusien und Katalonien sind die bedeutendsten Ölerzeugungsgebiete Spaniens, doch wird auch in vielen anderen Regionen des Landes Olivenöl erzeugt. Dazu zählen zum Beispiel Kastilien–La Mancha mit vier geschützten Ursprungsbezeichnungen und den Bergen von Toledo, wo riesige Ölbaumflächen zu besuchen sind. Auch in Aragón, auf den Balearen, in Extremadura, Navarra und La Rioja wird erstklassiges Olivenöl unter dem Schutz geschützter Ursprungsbezeichnungen hergestellt. Und wenn Sie von Ihren Reisen gern ein Andenken mit nach Hause nehmen, dann probieren Sie einmal das native Olivenöl extra aus Spanien. Jedes Essen wird Sie erneut in Ihren Urlaub zurückversetzen.





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