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La Gomera, eine Insel voller Geheimnisse




Lage

Autonome Region:
Kanarische Inseln

Provinz / Insel:
La Gomera

Gomera


  • x

    Ökotourismus. CETS-Anerkennung (Europäischen Charta für Nachhaltigen Tourismus) bestimmter Naturräume.


Wir laden Sie einige Tage auf die Insel La Gomera ein, die viele auch als die „magische Insel“ der Kanaren kennen. Ein Ort, wo die Zeit stillzustehen scheint. Hier werden Sie das herrliche Gefühl haben, sich in einer traumhaften Natur zu befinden, wenn Sie den Nationalpark Garajonay besuchen, der zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Sie können sich an Stränden mit dunklem Sand und glasklarem Wasser erholen. Sie können uralte Traditionen kennenlernen und anhand eines Wanderwegenetzes die Beweggründe entdecken, deretwegen die UNESCO die Insel zum Biosphärenreservat erklärt hat.

Über den Wolken schweben. Können Sie sich das vorstellen? Dies ist nur eines der Geheimnisse von La Gomera. Im Nationalpark Garajonay, einem großen, unberührten und feuchten Wald mit dichter Laurisilva-Vegetation, können Sie dieses Gefühl erleben, wenn Sie das sog. „Wolkenmeer“ bewundern. Dabei handelt es sich um ein Witterungsphänomen, das durch die Winde vom Meer her erzeugt wird und das es möglich macht, dass man häufig über den Wolken stehen kann. Hier werden Sie viele Aussichtspunkte finden, um diesen fantastischen Blick zu genießen. Eine der meistbesuchten Stellen des Parks ist die Laguna Grande. Dort kamen der Sage nach in Vollmondnächten die Hexen zusammen, um den Teufel zu beschwören. Der Steinkreis in der Mitte der Lichtung symbolisiert diese Geschichte. Wenn Sie einen spektakulären Blick genießen möchten, empfehlen wir Ihnen Aussichtspunkte wie Igualero, César Manrique und Los Roques. Von Letzterem kann man die Küste überblicken, von den anderen beiden sieht man auf das Innere der Insel.

Ein weiteres Geheimnis von La Gomera ist die vielfältige endemische Fauna und Flora, die hier heimisch ist. Die beste Art, dies festzustellen, ist eine Wanderung auf einem der vielen Pfade des ausgedehnten Wegenetzes, bei der Sie viele Tier- und Pflanzenarten entdecken werden, die sie nie zuvor gesehen haben. Eine der repräsentativsten Spezies ist die vom Aussterben bedrohte Rieseneidechse von La Gomera. Gegenwärtig bemüht man sich um eine Erholung der Bestände und hofft, die Anstrengungen mit der Eröffnung eines Echsenhauses auch dem Publikum vorstellen zu können.

Klippen an der Küste

Vom Meer aus gesehen, bietet die Landschaft der Insel wegen der vielen Schluchten einen spektakulären Anblick. Wenn Sie beispielsweise einen Schiffsausflug machen, können Sie das Naturmonument „Los Órganos“ sehen, eine Schlucht vulkanischen Ursprungs, die an riesige Orgelpfeifen erinnert. Außerdem bietet ein Schiffsausflug auch die Möglichkeit, sich den Gebieten zu nähern, wo Wale beobachtet werden können. Selbstverständlich können Sie auf La Gomera das Meer das ganze Jahr über genießen, denn auf den Kanarischen Inseln herrscht immer eine milde Temperatur. Sie werden Strände und Buchten finden, hauptsächlich mit schwarzem Sand, glasklarem Wasser und in vielen Fällen in praktisch unberührten Gegenden. Eine Insel mit Traditionen
Wussten Sie schon, dass die Einwohner von La Gomera eine eigene Sprache besitzen, die sie bereits seit vielen Jahrhunderten verwenden? Dabei handelt es sich um das Gomera-Pfeifen, mit dem die spanische Sprache durch Pfeiftöne wiedergegeben wird. Diese Pfeifsprache wird an den Schulen gelehrt, man verwendet sie bei vielen Feiern und es werden Vorführungen und Wettbewerbe veranstaltet, um sie bekannt zu machen. Sie ist von so großer Bedeutung, dass sie von der UNESCO im Jahre 2009 in das Immaterielle Weltkulturerbe aufgenommen wurde.
Sogar Christoph Kolumbus erfuhr mit Sicherheit auf seiner Reise zur Entdeckung Amerikas von dieser ganz besonderen Sprache, als er auf La Gomera Halt machte. Wenn Sie die Hauptstadt, San Sebastián de La Gomera, besuchen, werden Sie ein weiteres Geheimnis aus der Geschichte entdecken: Den Brunnen, aus dem Kolumbus das Wasser für seine Reise über den Atlantik entnahm. Die Insel La Gomera und ihre Küche
Sie sollten auf La Gomera unbedingt auch die einheimische Gastronomie kosten. Ihre bekanntesten Gerichte sind der Almogrote und der Palmenhonig. Der Erstere wird mit dem schmackhaften Gomera-Käse zubereitet, der Zweite basiert auf Guarapo (dem Pflanzensaft der Palme) und wird für Desserts, Cocktails und Gerichte wie gebratene Milchcreme verwendet. Zudem empfehlen wir Ihnen den Kresse-Eintopf, der in den Sadeholz-Schälchen besonders gut schmeckt, in denen er auf der Insel typischerweise serviert wird.
 





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