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Die Gastronomie: der Höhepunkt des Jakobswegs



Wenn Sie es für eine gute Idee halten, den Jakobsweg als Pilger zu beschreiten, dann werden Sie erst recht davon überzeugt werden, wenn Sie wissen, was für eine schmackhafte Gastronomie Sie dort erwartet. Entdecken Sie die Pintxos, sehen Sie, wie der Apfelwein ausgeschenkt wird, probieren Sie einen Rioja und bereiten Sie Ihren Gaumen auf die typischen Gerichte vor, wie beispielsweise gebratenes Spanferkel. Jede Region hat nämlich ihre eigenen Köstlichkeiten, und eine ist leckerer als die andere. Der ganze Norden Spaniens ist für seine guten, reichhaltigen Meeres- und Landwirtschaftsprodukte berühmt. Im Folgenden schlagen wir Ihnen eine „à-la-carte-Route“ für die acht Regionen entlang des Pilgerwegs vor:

Wenn Sie sich für die als „französischer Jakobsweg“ bekannte Route entschieden haben (im Landesinneren), werden Sie durch folgende Regionen wandern:

Aragón

In jedem Restaurant in Aragón stehen Ihnen verschiedene charakteristische und sehr empfehlenswerte Gerichte zur Auswahl. Welche sind die bekanntesten? Wenn Sie Fleisch mögen, Milchlamm oder Schinken aus Teruel, oder wenn Sie Gemüse bevorzugen, Borretsch. Und als Nachtisch empfiehlt sich der Pfirsich aus Calanda. Und wenn Sie immer noch Hunger haben, denken Sie daran, dass Aragón auch für die Fülle und die Qualität der Pilze und Trüffeln bekannt ist.

Navarra

Der Festival der qualitativ hochwertigen Lebensmittel geht in dieser Region weiter, zu denen der Spargel aus Navarra, die Piquillo-Paprika aus Lodosa, der Käse aus Idiazábal und Roncal sowie die Artischocke aus Tudela gehören. Wissen Sie, welcher Brauch in dieser Region sehr verbreitet ist? Nach dem Essen einen Schlehenschnaps zu trinken, der hier als Pacharán Navarro bekannt ist. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, an verschiedenen kulinarischen Veranstaltungen teilzunehmen wie Weinlesefeste oder die „Cazuelica-“ und Weinwoche.

La Rioja

Wer kennt noch nicht die Rioja-Weine? In dieser Region befinden Sie sich in der Weingegend schlechthin, deren exzellenten Weine und weitläufigen Weinberge weltweit berühmt sind. Um den guten Ruf zu überprüfen, empfehlen wir einen Besuch der Lokale in der Calle Laurel der Provinzhauptstadt Logroño sowie der zahlreichen Bodegas der Region, die Teilnahme an einem Verkostungskurs oder eine Reise im so genannten Weinbus. Ebenso sind in La Rioja das Gemüse (besonders berühmt ist das aus Calahorra) sowie Gerichte wie Kartoffeln nach Rioja-Art und Koteletts vom Rebholzgrill zu empfehlen.

Kastilien-León

In der Region Kastilien-León führt der Jakobsweg durch drei Provinzen, die für jeden Fleischliebhaber ein wahres Paradies sind. In Burgos darf auf keinen Fall versäumt werden, das berühmte gebratene Spanferkel oder die Blutwurst zu kosten, begleitet von einem renommierten Wein aus dem Gebiet Ribera del Duero. Danach führt der Weg nach Palencia, wo Flusskrebse und Wachteln Spezialitäten sind. Und schließlich sollten Sie León nicht verlassen, ohne den Cocido Maragato (Eintopf) oder die Botillo-Wurst bestellt zu haben.

Wenn Sie die Route des „nördlichen Jakobswegs“ vorziehen (an der Küste entlang), kommen Sie durch folgende Regionen:

Baskenland

Bereiten Sie sich auf eine der köstlichsten Gastronomien der Welt vor. Im Baskenland sollten Sie unbedingt die berühmten Pintxos probieren: kleine Köstlichkeiten der Haute Cuisine, die auf dem Tresen ausgestellt werden. Es gibt unzählige Varianten und jedes Jahr wird ein Wettbewerb veranstaltet, um die besten dieser Appetithäppchen zu prämieren. Darüber hinaus erwarten Sie mehrere Restaurants der großen Köche der neuen spanischen Küche. Was Sie bestellen können? Na, zum Beispiel Stockfisch nach Biskaia-Art, Marmitako (Thunfisch-Eintopf) oder Seespinne. Und die besten Weine finden Sie in dem Gebiet Rioja Alavesa.

Kantabrien

Wie es sich in Küstenregionen gehört, bieten sich in Kantabrien die typischen Meeresprodukte an: Enten- und Venusmuscheln, Seespinne, Schwimmkrabbe, Hummer, Seebarsch, Roter Drachenkopf und Sardelle sowie natürlich auch die sehr beliebte Sardine, am besten gegrillt und auf einfachen Holztischen serviert. Wenn Sie lieber Fleisch mögen, bieten sich Hirsch, Reh und der typische Cocido Montañés (Bergeintopf) an. Und zum Nachtisch empfehlen wir eine weitere regionale Spezialität: ein Sobao (Biskuit) oder eine Quesada Pasiega (Käsetorte). Da läuft Ihnen bestimmt das Wasser im Mund zusammen.

Asturien

Wenn man von Asturien spricht, dann muss das berühmteste regionale Getränk erwähnt werden: Sidra (Apfelwein). Eine „Sidra-Runde“ von Bar zu Bar zu drehen ist hier eine beliebte Gewohnheit, bei der gut beobachtet werden kann, wie das Getränk ausgeschenkt wird, nämlich mit viel Stil in hohem Bogen aus der Flasche ins Glas. Sehr beliebt sind hier auch die Suppengerichte, wie die Fabada, der Klassiker der Küche Asturiens, der Käse aus Cabrales und die mit Sidra zubereitete Chorizo-Wurst.

Sowohl der nördliche als auch der französische Jakobsweg führen Sie zum selben Ziel:

Galicien

Auch das Ziel des Jakobsweg lässt in gastronomischer Hinsicht nichts zu wünschen übrig. Bereiten Sie Ihren Gaumen vor, denn Galicien ist der ideale Ort für frische Meeresfrüchte: Jakobs-, Kamm- und Miesmuscheln, Schwimmkrabben etc.: ein einmaliger Geschmack. Versäumen Sie auch nicht, Krake zu probieren (in der Region sind diesem Gericht mehrere Feste gewidmet) sowie Kalb oder, zum Nachtisch, die Santiago-Torte. Und wenn Sie etwas besonders Ausgefallenes erleben möchten, dann nehmen Sie doch an einer Queimada teil: Dabei wird in einem Tongefäß Schnaps mit verschiedenen Zutaten flambiert, während eine Beschwörungsformel zur Vertreibung böser Geister aufgesagt wird.

Wie Sie sehen, kommt Ihr Geschmackssinn entlang des Jakobswegs nicht zu kurz. Das schwierigste wird sein, sich für ein Restaurant zu entscheiden, denn sie sind alle sehr gut. Darüber hinaus bieten in den Ortschaften entlang des Pilgerwegs verschiedene Lokale ein „Pilgermenü“ an, eine Art preiswertes Tagesmenü. Der Tisch ist gedeckt, nehmen Sie Platz!





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